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Offene Bestellung

Offene Order: Definition im Handel, wie sie funktioniert und Ursachen



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine offene Order ist ein Handelsauftrag, der noch nicht ausgeführt wurde und darauf wartet, bestimmte Bedingungen zu erfüllen.
  • Offene Orders, oft Limit- oder Stop-Orders, geben Händlern Preisflexibilität.
  • Sie können riskant sein, wenn sie zu lange offen bleiben, da sich die Marktbedingungen schnell ändern.
  • Händler können offene Orders stornieren, wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden.


Was ist eine offene Order?


Eine offene Order im Handel ist eine Anweisung, ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen, die noch nicht ausgeführt wurde. Dabei handelt es sich in der Regel um Limit- oder Stop-Orders, die so lange aktiv bleiben, bis bestimmte Bedingungen erfüllt sind oder bis sie vom Händler verfallen oder storniert werden. Offene Orders geben Händlern die Flexibilität, bestimmte Bedingungen für den Handel festzulegen, und werden häufig verwendet, um auf der Grundlage erwarteter Marktbewegungen Strategien zu entwickeln. Sie bergen jedoch auch das Risiko, unerfüllt zu bleiben, wenn die Marktbedingungen nicht den Kriterien des Händlers entsprechen. Durch das Verständnis der Nuancen offener Orders können Händler die Komplexität des Marktes besser bewältigen und fundierte Entscheidungen treffen.



Wie offene Orders im Handel funktionieren


Offene Orders, manchmal auch als „Aufträge im Rückstand“ bezeichnet, können aus vielen verschiedenen Ordertypen entstehen. Market Orders, die keine Einschränkungen haben können, werden in der Regel sofort ausgeführt oder storniert. Es gibt seltene Fälle, in denen Market Orders bis zum Ende des Tages offen bleiben, woraufhin die Brokerage sie storniert.

Offene Orders sind in der Regel Limit-Orders zum Kauf oder Verkauf, Buy-Stop-Orders oder Sell-Stop-Orders. Diese Orders bieten Anlegern im Grunde einen gewissen Spielraum, insbesondere beim Preis, um den von ihnen gewählten Handel einzugehen. Der Anleger ist bereit, auf den von ihm festgelegten Preis zu warten, bevor die Order ausgeführt wird. Der Anleger kann auch den Zeitrahmen wählen, in dem die Order aktiv bleiben soll, um ausgeführt zu werden. Wenn die Order während dieses festgelegten Zeitraums nicht ausgeführt wird, wird sie deaktiviert und gilt als abgelaufen.

Offene Orders haben oft eine „Gültig bis zur Stornierung“-Option (GTC), die vom Anleger gewählt werden kann. Der Anleger kann die Order auch jederzeit nach der Platzierung stornieren. Die meisten Brokerage-Firmen haben Klauseln, die besagen, dass offene Orders, die nach mehreren Monaten noch aktiv (nicht ausgeführt) sind, automatisch verfallen. Sie werden häufig verwendet, um die Markttiefe zu messen.



Risiken im Zusammenhang mit offenen Orders


Offene Orders können riskant sein, wenn sie über einen langen Zeitraum offen bleiben. Nachdem Sie eine Order platziert haben, sind Sie an den Preis gebunden, der zum Zeitpunkt der Ordererstellung angegeben wurde. Das größte Risiko besteht darin, dass der Preis als Reaktion auf ein neues Ereignis schnell in eine ungünstige Richtung steigen könnte. Wenn Sie eine Order haben, die mehrere Tage lang offen ist, können Sie von diesen Preisbewegungen überrascht werden, wenn Sie den Markt nicht ständig beobachten. Dies ist besonders gefährlich für Händler, die mit Hebelwirkung arbeiten, weshalb Daytrader alle ihre Geschäfte am Ende eines jeden Tages schließen.

Neben Orders, die offen bleiben, müssen Händler auch auf offene Orders zum Schließen achten. Sie haben vielleicht an einem Tag eine Take-Profit-Order platziert, aber wenn die Aktie wesentlich bullischer wird, müssen Sie daran denken, den Handel zu aktualisieren, um einen vorzeitigen Verkauf von Aktien zu vermeiden. Gleiches gilt für Stop-Loss-Orders, die möglicherweise angepasst werden müssen, um bestimmten Marktbedingungen Rechnung zu tragen.

Der beste Weg, diese Risiken zu vermeiden, besteht darin, alle offenen Orders jeden Tag zu überprüfen oder sicherzustellen, dass Sie alle Orders am Ende eines jeden Tages schließen, indem Sie Tagesorders anstelle von „Gültig bis zur Stornierung“ (GTC)-Orders verwenden. Auf diese Weise sind Sie sich jederzeit Ihrer offenen Positionen bewusst und können Anpassungen vornehmen oder zu Beginn des nächsten Handelstages neue Orders aufgeben.

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