Offene Stelle
Offene Positionen im Trading verstehen: Definitionen, Risiken und Strategien
Wichtige Erkenntnisse
- Eine offene Position bleibt bestehen, bis ein Trade in die entgegengesetzte Richtung geht.
- Offene Positionen bergen Risiken und Marktexposition für den Anleger.
- Daytrader versuchen, alle Positionen bis zum Tagesende zu schließen, um das Risiko zu minimieren.
- Die Streuung offener Positionen über verschiedene Sektoren kann zur Risikominderung beitragen.
- Es wird empfohlen, eine Positionsgrenze von 2% pro Aktie einzuhalten, um das Portfoliorisiko zu steuern.
Was ist eine offene Position?
Eine offene Position ist jeder Trade, der aktiv bleibt, bis eine entgegengesetzte Transaktion ihn schließt, unabhängig davon, ob er als Long- oder Short-Position beginnt. Solange die Position offen ist, ist sie dem Marktrisiko durch Preisbewegungen ausgesetzt. Anleger steuern dieses Risiko durch Methoden wie Diversifikation oder Stop-Loss-Orders, was das Verständnis offener Positionen sowohl für Daytrader als auch für langfristige Anleger wichtig macht.
Offene Positionen im Handel verstehen
Beispielsweise hat ein Anleger, der 500 Aktien einer bestimmten Aktie besitzt, eine offene Position in dieser Aktie. Wenn der Anleger diese 500 Aktien verkauft, schließt sich die Position. Buy-and-Hold-Anleger haben in der Regel jederzeit eine oder mehrere offene Positionen. Kurzfristige Händler führen möglicherweise „Round-Trip“-Trades durch; eine Position wird innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums eröffnet und geschlossen. Daytrader und Scalper können eine Position sogar innerhalb weniger Sekunden eröffnen und schließen, um minimale, aber mehrere Preisbewegungen im Laufe des Tages zu nutzen.
Risiken im Zusammenhang mit offenen Positionen
Eine offene Position stellt eine Marktexposition für den Anleger dar. Das Risiko besteht, bis die Position geschlossen wird. Offene Positionen können je nach Stil und Ziel des Anlegers oder Händlers von Minuten bis Jahren gehalten werden.
Natürlich bestehen Portfolios aus vielen offenen Positionen. Das mit einer offenen Position verbundene Risiko hängt von der Größe der Position im Verhältnis zur Kontogröße und der Haltedauer ab. Generell sind längere Haltedauern riskanter, da sie eine größere Exposition gegenüber unerwarteten Marktereignissen mit sich bringen.
Der einzige Weg, die Exposition zu beseitigen, besteht darin, die offenen Positionen zu schließen. Beachten Sie, dass das Schließen einer Short-Position den Rückkauf der Aktien erfordert, während das Schließen von Long-Positionen den Verkauf der Long-Position beinhaltet.
Streuung offener Positionen zur Risikominimierung
Die Empfehlung für Anleger lautet, das Risiko zu begrenzen, indem sie nur offene Positionen halten, die 2% oder weniger ihres gesamten Portfoliowerts ausmachen. Durch die Verteilung der offenen Positionen auf verschiedene Marktsektoren und Anlageklassen kann ein Anleger das Risiko auch durch Diversifikation reduzieren. Beispielsweise zeigt eine 2%-Position in verschiedenen Sektoren wie Finanzen, Technologie und Gesundheitswesen sowie in Anleihen eine Diversifikation.
Anleger passen die Allokation pro Sektor je nach Marktbedingungen an, aber wenn die Positionen auf nur 2% pro Aktie beschränkt werden, kann das Risiko ausgeglichen werden. Es wird auch empfohlen, Stop-Losses zum Schließen von Positionen zu verwenden, um Verluste zu begrenzen und die Exposition gegenüber leistungsschwachen Unternehmen zu vermeiden. Anleger sind immer systemischen Risiken ausgesetzt, wenn sie über Nacht offene Positionen halten.
Verwaltung offener Positionen im Daytrading
Daytrader kaufen und verkaufen Wertpapiere innerhalb eines Handelstages. Diese Praxis ist an den Devisen- und Aktienmärkten üblich. Daytrading ist jedoch riskant und nichts für unerfahrene Händler. Ein Daytrader versucht, alle seine offenen Positionen vor Tagesende zu schließen. Wenn er das nicht tut, behält er seine riskante Position über Nacht oder länger, während derer sich der Markt gegen ihn wenden könnte.
Daytrader sind in der Regel disziplinierte Experten; sie haben einen Plan und halten sich daran. Darüber hinaus haben Daytrader oft viel Geld, um mit Daytrading zu spekulieren. Je kleiner die Preisbewegungen sind, desto mehr Geld ist erforderlich, um von diesen Bewegungen zu profitieren.