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Organisationsökonomik

Organisationsökonomie verstehen: Schlüsselkonzepte und Anwendungen



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Organisationsökonomie untersucht Transaktionen innerhalb von Unternehmen und konzentriert sich auf Management und Ressourcenallokation.
  • Zu den wichtigsten Theorien gehören die Agenturtheorie, die Transaktionskostenökonomie und die Eigentumsrechtstheorie.
  • Das Fachgebiet stützt sich auf Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Soziologie, um die Unternehmensstruktur und Entscheidungen zu analysieren.
  • Die Erkenntnisse helfen Unternehmen bei Richtlinien, Vergütung, Risikobewertung und Managemententscheidungen.
  • Die Analyse früherer Managementfehler kann Verbesserungen leiten und zukünftige Pannen verhindern.
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Was ist Organisationsökonomie?


Die Organisationsökonomie untersucht Transaktionen und Entscheidungsfindung innerhalb von Unternehmen und konzentriert sich darauf, wie Anreize, institutionelles Design und Transaktionskosten Management, Struktur und Leistung prägen.

Sie stützt sich auf Agenturtheorie, Transaktionskostenökonomie und Eigentumsrechtskonzepte, um Risiken zu bewerten und bessere Richtlinien zu entwerfen, einschließlich der Erkennung von Anreizfehlern, die zu Katastrophen wie der BP-Ölpest beitragen können.



Einblicke in die Organisationsökonomie


Die Organisationsökonomie ist nützlich bei der Entwicklung der personalwirtschaftlichen Richtlinien eines Unternehmens; der Bestimmung, wie ein Unternehmen organisiert sein sollte; der Analyse von Größe, Umfang und Grenzen des Unternehmens; der Festlegung angemessener Vergütung, Bezahlung und Anreize; der Bewertung von Geschäftsrisiken; sowie beim Treffen, Analysieren und Verbessern von Managemententscheidungen.

Zu den beliebten Ansätzen unter Organisationsökonomen gehören:

Agenturtheorie: Untersuchung der Auswirkungen von Informationsasymmetrien zwischen Eigentümern, Managern und Mitarbeitern von Unternehmen.

Transaktionskostenökonomie: Untersuchung der Rolle, die Transaktionskosten wie Informationskosten, Verhandlungskosten, Vertragsdurchsetzungskosten und beziehungsspezifische Investitionen in der Organisationsstruktur und Entscheidungen spielen.

Der Eigentumsrechtsansatz: Untersuchung der Verteilung von Entscheidungsrechten basierend auf der Unvollständigkeit von Verträgen innerhalb und zwischen Organisationen.



Fallstudie: Organisationsökonomie bei der Deepwater-Horizon-Katastrophe


Die Anwendung der Organisationsökonomie kann sowohl die Schwächen eines aktuellen Managementansatzes als auch Wege zur Veränderung aufzeigen. Ein Blick auf die Teilbereiche, die diese Methode ausmachen, bietet eine Möglichkeit, die Motivationen und Entscheidungen zu verstehen, die zu operativen Entscheidungen innerhalb einer Organisation führen. Beispielsweise könnte die Organisationsökonomie genutzt werden, um zu bewerten, warum die BP-Ölpest 2010 im Golf von Mexiko auftreten konnte und wie eine ähnliche Katastrophe in Zukunft verhindert werden könnte.

Zum Beispiel kann im Teilbereich der Agenturtheorie eine Bewertung der Anreize vorgenommen werden, die vor der BP-Ölpest 2010 bestanden, was diese Entscheidungen vor dem Vorfall antrieb und ob die beteiligten Agenten sich unter diesen Bedingungen zu handeln gezwungen fühlten. Darüber hinaus kann untersucht werden, warum die Prinzipale bei BP sich der Probleme und Motivationen der Agenten auf der Ölplattform bewusst waren oder nicht.

Im Teilbereich der Transaktionskostenökonomie könnte eine Bewertung etwaiger Transaktionskosten vorgenommen werden, die im Zusammenhang mit dem sicheren Betrieb der Deepwater-Horizon-Ölplattform angefallen sein könnten, und wie diese Entscheidungen die Katastrophe beeinflusst haben könnten. Bei diesem Vorfall waren Informationen über die Sicherheit und Risiken des Betriebs ein Faktor, und die Transaktionskosten der Kommunikation relevanter Informationen zwischen BP und den Betreibern der Plattform könnten zur Katastrophe beigetragen haben.

Bei Anwendung des Teilbereichs der Eigentumsrechtstheorie könnte die notwendige Unvollständigkeit der Beziehungen innerhalb von BP und zwischen BP und dem Auftragnehmer, der die Plattform betrieb, eine Rolle gespielt haben. Die Unvollständigkeit von Verträgen bedeutet, dass jemand Ermessensspielraum ausüben muss, um über Angelegenheiten zu entscheiden, die nicht in einem Vertrag festgelegt sind, sodass Restverfügungsrechte und Entscheidungsrechte eine große Rolle spielen. Wie diese Entscheidungsrechte verteilt waren und wie diese Verteilung mit Informationen und Anreizen der verschiedenen Akteure übereinstimmte, könnte eine Rolle gespielt haben.

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