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Ausländisch investiertes Unternehmen (FIE): Was es ist und wie es funktioniert



Was ist ein ausländisch investiertes Unternehmen (FIE)?


Ein ausländisch investiertes Unternehmen (FIE) ist eine von mehreren rechtlichen Strukturen, unter denen ein Unternehmen an einer ausländischen Wirtschaft teilnehmen kann. FIEs unterliegen in der Regel strengen staatlichen Regulierungen an mehreren wichtigen Schnittstellen, die begrenzen können, wie viel ein Unternehmen aus ausländischen Unternehmungen profitieren kann, sowie den Grad der Kontrolle, den eine ausländische Muttergesellschaft über das im Ausland gegründete FIE hat.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein ausländisch investiertes Unternehmen (FIE) ist eine rechtliche Struktur, unter der ein Unternehmen an einer ausländischen Wirtschaft teilnehmen kann.
  • Der Begriff „ausländisch investiertes Unternehmen (FIE)“ bezieht sich hauptsächlich auf das Geschäft in asiatischen Ländern, vor allem China.
  • In China können FIEs viele Formen annehmen, darunter Equity Joint Ventures (EJV), Cooperative Joint Ventures (CJV), Wholly-Owned Foreign Enterprises (WFOE) und Foreign-Invested Companies Limited by Shares (FCLS).
  • China hat kürzlich seine FIE-Gesetze aktualisiert und das neue Foreign Investment Law geschaffen, das neue Branchen für ausländische Unternehmen öffnet, ausländische Interessen weiter schützt und es erleichtert, ausländische Unternehmen in China zu betreiben.
  • China regelt auch, wie ausländische Investoren unter ihren Qualified Institutional Investor (QDII)-Programmen in chinesische Wertpapiere investieren können.


Verständnis eines ausländisch investierten Unternehmens (FIE)


Die Gründung eines FIE ist eine gängige Methode für Unternehmen, um in asiatischen Ländern, insbesondere in China, Fuß zu fassen und tätig zu sein. China war bekanntermaßen streng in Bezug auf die Art und Weise, wie ausländische Unternehmen im Land operieren können, und hat viele Regeln für FIEs aufgestellt, wobei der Begriff „ausländisch investiertes Unternehmen“ hauptsächlich anwendbar ist.

In China kann eine Reihe von juristischen Personen als FIEs angesehen werden, darunter Equity Joint Ventures (EJV), Cooperative Joint Ventures (CJV), Wholly-Owned Foreign Enterprises (WFOE) und Foreign-Invested Companies Limited by Shares (FCLS).



Arten von ausländisch investierten Unternehmen (FIEs)


Ein Equity Joint Venture ist eine juristische Person mit beschränkter Haftung. In China wird es zwischen chinesischen und ausländischen Parteien nach Genehmigung durch das Handelsministerium gegründet. Das Gesetz der Volksrepublik China über chinesisch-ausländische Equity Joint Ventures und die Durchführungsbestimmungen zum Joint-Venture-Gesetz regeln hauptsächlich diese Strukturen.

Cooperative Joint Ventures gibt es in zwei Formen: eine reine Version, bei der die Parteien keine separate juristische Person gründen und somit das Risiko von Gewinn und Verlust direkt tragen; und eine hybride Version, bei der die Parteien ein separates Unternehmen gründen, das ihre Verbindlichkeiten in der Regel auf ihre Kapitaleinlagen beschränkt.

Ein Wholly Foreign-Owned Enterprise (WFOE) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die von ausländischen Investoren kontrolliert wird. China hat WFOEs ursprünglich konzipiert, um exportorientierte und/oder mit fortschrittlicher Technologie ausgestattete Fertigungsaktivitäten zu fördern.

Ein FCLS ist ähnlich wie eine Aktiengesellschaft, die ausländische Investoren gründen können. Es ist die einzige Form eines FIE, dessen Aktien an einer der chinesischen Börsen (Shanghaier Börse oder Shenzhener Börse) notiert werden können.



Chinas aktualisiertes Gesetz zu ausländisch investierten Unternehmen (FIE)


Im Januar 2020 aktualisierte China seine Gesetze zu FIEs. Das neue Foreign Investment Law, wie es genannt wird, öffnet Chinas Märkte weiter für ausländische Investoren. Das neue Gesetz ersetzt alle früheren chinesischen Gesetze zu FIEs. Das Gesetz „sieht eine stärkere Förderung und den Schutz ausländischer Investitionen sowie eine verbesserte regulatorische Transparenz vor.“1

Die Führung eines ausländischen Unternehmens in China war für viele Unternehmen eine schwierige Aufgabe. Ausländische Unternehmen waren in China stärkeren Vorschriften und Kontrollen ausgesetzt als inländische Unternehmen und waren zudem von Investitionen in bestimmte Sektoren ausgeschlossen, es sei denn, es handelte sich um ein Joint Venture.

Das neue Gesetz soll das Geschäft in China erleichtern und mehr Branchen für Investitionen öffnen, wie Fertigung, Technologie und Landwirtschaft. Viele der Aktualisierungen gehen auf Forderungen US-amerikanischer Investoren zurück, wie etwa den „Schutz ausländischer geistiger Eigentumsrechte und Geschäftsgeheimnisse.“1



Wertpapieranlagen


Qualified Domestic Institutional Investor (QDII)-Programme sind ebenfalls Teil der ausländischen Investitionen in China. Ein QDII ist ein institutioneller Investor, der bestimmte Qualifikationen erfüllt, um in Wertpapiere außerhalb seines Heimatlandes zu investieren.

Die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde gewährt QDIIs wie Banken, Fonds und Investmentgesellschaften einen begrenzten Weg, um in ausländische Wertpapiere zu investieren. QDIIs sind auch ähnlich wie QDLPs oder Chinas Qualified Domestic Limited Partnership-Programm.

Jones Day. „China Further Opens its Markets with New ‚Foreign Investment Law‘“ Zugriff am 9. Nov. 2020.

Jones Day. „China Further Opens its Markets with New ‚Foreign Investment Law‘“ Zugriff am 9. Nov. 2020.

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