Philip Fisher
Philip Fishers Anlagestrategien und Markteinfluss
Wichtige Erkenntnisse
- Philip Fisher war ein Pionier des Growth Investing und schrieb "Common Stocks and Uncommon Profits".
- Er führte die Buy-and-Hold-Methode ein, die sich auf das langfristige Wachstumspotenzial einer Aktie konzentriert.
- Fishers "15 Punkte" leiten Investoren an, die Führung und Innovation von Unternehmen zu bewerten.
- Seine Techniken, darunter "Scuttlebutt", fördern gründliche Recherche bei der Bewertung von Investitionen.
- Ken Fisher, sein Sohn, gründete Fisher Investments und erweiterte die Anlagephilosophien der Familie.
- Philip Fisher war ein renommierter Anlagestratege und Autor von "Common Stocks and Uncommon Profits", einem bahnbrechenden Buch über seine Anlagestrategie. Bekannt für seinen Buy-and-Hold-Ansatz, identifizieren Fishers Prinzipien langfristige Wachstumsaktien und deren aufstrebenden Wert basierend auf der Fundamentalanalyse. Er hatte einen erheblichen Einfluss auf bekannte Investoren wie Warren Buffett.
- Philip Fisher gründete seine Investmentfirma Fisher & Co. im Jahr 1931. Er starb am 11. März 2004 im Alter von 96 Jahren.
- Investopedia / Alex Dos Diaz
Philip Fishers frühes Leben und Bildungshintergrund
Philip Fisher wurde am 8. September 1907 in San Francisco, Kalifornien, geboren und schloss sein Studium an der Stanford University mit einem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften ab. Er begann seine Karriere als Wertpapieranalyst bei der Anglo-London Bank in San Francisco.
Das Vermächtnis und der Einfluss von Fisher & Co.
Philip Fisher gilt als Pionier des Growth Investing. Er gründete 1931 Fisher & Co., erzielte starke Renditen für seine Kunden und beeinflusste die größten Anlagegenies, darunter Warren Buffett.
Fisher führte Anleger in die Buy-and-Hold-Methode des langfristigen Wachstumsinvestierens ein. Er war der Erste, der den Wert einer Aktie im Hinblick auf potenzielles Wachstum anstatt auf aktuelle Preistrends und absoluten Wert betrachtete. "Es kommt nur gelegentlich vor", schrieb er einmal, "dass es überhaupt einen Grund zum Verkaufen gibt." Mit seiner eigenen Technik kaufte Fisher 1955 Aktien von Motorola und hielt sie bis zu seinem Tod im Jahr 2004.
1958 schrieb Philip Fisher "Common Stocks and Uncommon Profits". Das Buch, das in einer Zeit großen Wohlstands und eines Nachkriegs-Bullenmarktes veröffentlicht wurde, begrüßt die Aussicht auf anhaltendes langfristiges Wachstum. Seine "15 Punkte, die man bei einer Stammaktie beachten sollte" raten den Lesern, Unternehmen ins Visier zu nehmen, die in ihrem Bereich führend sind, sich zu Forschung und Entwicklung verpflichten und von qualifizierten Führungskräften geleitet werden. Fisher schlägt vor, dass Anleger die "Business Grapevine" und "Scuttlebutt"-Techniken nutzen, um aktiv zu netzwerken und Informationen über die Unternehmen zu sammeln, in die sie investieren.
Philip Fisher leitete Fisher & Co. bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1999.
Der Aufstieg von Fisher Investments unter Ken Fisher
1979 gründete Ken Fisher Fisher Investments und verwaltete Vermögenswerte im Glauben an Kapitalismus und freie Kapitalmärkte. Während sein Vater Philip Fisher auf Growth Investing setzte und seine Anlagedienstleistungen einer ausgewählten Gruppe von Investoren anbot, etablierte Ken Fisher sein Unternehmen mit einem Bekenntnis zum Massenmarketing.
Um Kleinanleger anzusprechen, nutzte Ken Fisher Techniken wie Werbepost und kostenlose Publikationen, um seinen Kundenstamm aufzubauen. Ken Fishers theoretische Arbeit popularisierte die Verwendung des Kurs-Umsatz-Verhältnisses als Werkzeug zur Verwaltung von Small-Cap-Value-Portfolios. 2007 ging Fisher Investments eine Partnerschaft mit Grüner in Deutschland ein, und bis 2012 expandierte Fisher Investments Europe. Heute ist Fisher Investments mit seinen Tochtergesellschaften in 13 Büros in acht Ländern vertreten und betreut weltweit über 140.000 Kunden.
Ken Fisher ist Autor von "How to Smell a Rat: The Five Signs of Financial Fraud" und "Debunkery: Learn It, Do It, and Profit From It—Seeing Through Wall Street’s Money-Killing Myths".
Bemerkenswerte Werke und Veröffentlichungen von Philip Fisher
1958 schrieb Philip Fisher "Common Stocks and Uncommon Profits", das zur Pflichtlektüre an der Stanford Graduate School of Business wurde. Fisher ist auch Autor von "Paths to Wealth Through Common Stocks and Conservative Investors Sleep Well".
Was ist die 15-Punkte-Strategie in Common Stocks And Uncommon Profits?
In seinem Buch "Common Stocks and Uncommon Profits" beschreibt Philip Fisher fünfzehn Punkte, die von Buchhaltungskontrollen bis zur Integrität des Managements reichen, damit Investoren die Merkmale des Unternehmens vor einer Investition bewerten können.
Was ist laut Philip Fisher "Scuttlebutt"?
"Scuttlebutt" ist die Idee, dass Investoren potenzielle Portfoliobestände untersuchen, indem sie Kunden, Wettbewerber, ehemalige Mitarbeiter, Lieferanten und das Management befragen.
Was sind laut Philip Fishers Strategie gültige Gründe, eine Aktie zu verkaufen?
Ein Investor kann sich entscheiden, eine Aktie zu verkaufen, wenn die erste Bewertung des Unternehmens fehlerhaft war, das Unternehmen die fundamentalen Tests nicht mehr erfüllt wie zum Zeitpunkt des Kaufs, oder dem Investor eine neue Gelegenheit bekannt geworden ist.