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Pitchbook

Was ist ein Pitchbook? Definition, Typen und Beispiel erklärt



Wichtigste Erkenntnisse


  • Ein Pitchbook ist ein Verkaufstool, das von Investmentfirmen genutzt wird, um ihre Stärken hervorzuheben und neue Kunden zu gewinnen.
  • Es gibt zwei Haupttypen von Pitchbooks: unternehmensweite Übersichten und produktspezifische Präsentationen.
  • Haupt-Pitchbooks bieten einen breiten Überblick über die Firma, einschließlich Analystenzahlen, IPO-Erfolge und finanzieller Stärke.
  • Pitchbooks für spezifische Deals beschreiben Investmentprodukte oder Transaktionen wie IPOs, um auf Kundenbedürfnisse einzugehen.
  • In der Investmentwelt hilft ein Pitchbook, das einzigartige Wertversprechen eines Unternehmens bei Kundenpräsentationen zu kommunizieren.


Was ist ein Pitchbook?


Ein Pitchbook ist ein Verkaufsdokument, das von einer Investmentbank oder -firma erstellt wird und die wichtigsten Merkmale des Unternehmens beschreibt. Es wird vom Vertriebsteam genutzt, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen und neue Kunden zu gewinnen. Pitchbooks helfen Vertriebsteams, wichtige Vorteile zu rekapitulieren und bieten visuelle Hilfsmittel bei Kundenpräsentationen.

Es gibt zwei Haupttypen von Pitchbooks: solche mit den allgemeinen Unternehmensmerkmalen und solche mit spezifischen Deals oder Produkten. Ein gut gestaltetes Pitchbook kann visuelle Hilfsmittel und wesentliche Informationen enthalten, um effektive Kundenpräsentationen zu unterstützen.



Die Funktionalität von Pitchbooks verstehen


Es gibt zwei Haupttypen: ein allgemeines Pitchbook mit Unternehmensmerkmalen und ein weiteres, das spezifische Deals wie IPOs oder Investmentprodukte detailliert beschreibt.

Das Haupt-Pitchbook bietet einen Überblick über die Firma und zeigt Details wie die Anzahl der Analysten, vergangene IPO-Erfolge und jährliche Deals. Für eine Investmentfirma hebt es die finanzielle Stärke und die verfügbaren Kundenressourcen und -dienstleistungen hervor.

Wenn es von einem Team oder einem einzelnen Finanzberater verwendet wird, kann es auch biografische Details enthalten. Alle im Pitchbook dargestellten Details sind Punkte, auf die sich das Vertriebsteam beim Verkauf der Vorteile der Firma an potenzielle Kunden konzentrieren sollte.



Wichtig


Start-up-Unternehmen bezeichnen ein Pitchbook oft als Pitch Deck.



Erkundung der verschiedenen Arten von Pitchbooks


Für eine Investmentbank konzentriert sich ein Pitchbook auf alle Vorteile des Angebots und hilft Brokern und Investmentbankern zu zeigen, wie die Firma die spezifischen Bedürfnisse ihrer potenziellen Kunden bedienen kann. Es enthält detailliertere Informationen darüber, wie der potenzielle IPO-Prozess für den potenziellen Kunden ablaufen könnte. Es zeigt auch vergleichbare IPOs in derselben Branche, bei denen die Investmentbank in der Vergangenheit erfolgreich war.

Für eine Investmentfirma wäre das Pitchbook eher produktorientiert. Es könnte die Erfolgsbilanz eines Investmentportfolios mithilfe von Diagrammen und Vergleichen mit einem geeigneten Benchmark zeigen. Wenn die Anlagestrategie fortgeschrittener ist, würde es die Methode der Aktienauswahl und andere Informationsdaten anzeigen, die dem potenziellen Kunden helfen, die Strategie zu verstehen.



Praktisches Beispiel: Wie Oracle ein Pitchbook verwendete


Im Jahr 2011 war das Unternehmen Autonomy das Übernahmeziel mehrerer größerer Wettbewerber. Hewlett Packard und Oracle waren interessiert, aber HP setzte sich schließlich durch und übernahm das Software-Infrastruktur-Unternehmen. Oracle entschied sich, ein IPO-Pitchbook, das von der Firma Qatalyst Partners entwickelt wurde, auf seiner Website zu veröffentlichen.

Im Pitchbook zeigt Qatalyst Beispiele, wie Oracle von der Übernahme von Autonomy profitieren würde, und verdeutlicht, dass es seinen Wettbewerbsvorteil in Bereichen, in denen Oracle keine Präsenz hatte, ausbauen würde. Es zeigte auch die wichtigsten Finanzkennzahlen des Unternehmens und wie es sowohl positives Umsatz- als auch Margenwachstum erzielte. Das Buch stellte zudem die Partner und Kunden vor, die Oracle mit dem Kauf des Unternehmens sofort erwerben würde. Es ging auch detailliert auf das Managementteam und die Direktoren von Autonomy ein.

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