Point-of-Service-Plan Pos
Was ist ein POS-Krankenversicherungsplan? Funktionen, Vorteile und Vergleich zu HMO
Was ist ein Point-of-Service (POS)-Plan?
Ein Point-of-Service (POS)-Plan ist eine Art Managed-Care-Krankenversicherung, die unterschiedliche Leistungen bietet, je nachdem, ob der Versicherungsnehmer medizinische Leistungen innerhalb oder außerhalb des Netzwerks in Anspruch nimmt.
Ein POS-Plan kombiniert Merkmale der beiden häufigsten Krankenversicherungen: der Health Maintenance Organization (HMO) und der Preferred Provider Organization (PPO). POS-Pläne machen einen kleinen Teil des Krankenversicherungsmarktes aus.1 Die meisten Versicherungsnehmer haben entweder HMO- oder PPO-Pläne.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein POS-Plan kombiniert Merkmale von HMO- und PPO-Plänen und bietet Flexibilität bei der Wahl der Leistungserbringer.
- POS-Pläne sind in der Regel günstiger als PPOs, können aber höhere Beiträge als HMOs haben.
- Die Inanspruchnahme von netzwerkexternen Leistungen bei einem POS erfordert, dass der Versicherungsnehmer den Papierkram selbst erledigt, und kann höhere Kosten verursachen.
- POS-Pläne verlangen, dass der Versicherungsnehmer einen netzwerkinternen Hausarzt wählt, um Überweisungen zu Fachärzten zu erhalten.
- Die landesweite Abdeckung von POS-Plänen ist für Vielreisende von Vorteil, aber die Selbstbehalte für netzwerkexterne Leistungen können erheblich sein.
Die Funktionsweise von POS-Krankenversicherungen verstehen
Ein POS-Plan ähnelt einer HMO. Er verlangt, dass der Versicherungsnehmer einen netzwerkinternen Hausarzt wählt und von diesem Arzt eine Überweisung erhält, wenn die Versicherung die Leistungen eines Facharztes übernehmen soll. Und ein POS-Plan ist wie eine PPO, da er auch Leistungen außerhalb des Netzwerks abdeckt, der Versicherungsnehmer jedoch mehr zahlen muss, als wenn er netzwerkinterne Leistungen in Anspruch nimmt.2
Allerdings zahlt der POS-Plan mehr für eine netzwerkexterne Leistung, wenn der Hausarzt eine Überweisung ausstellt, als wenn der Versicherungsnehmer ohne Überweisung außerhalb des Netzwerks geht. Die Beiträge für einen POS-Plan liegen zwischen den niedrigeren Beiträgen einer HMO und den höheren Beiträgen einer PPO.
POS-Pläne verlangen vom Versicherungsnehmer Zuzahlungen, aber netzwerkinterne Zuzahlungen betragen oft nur 10 bis 25 US-Dollar pro Termin. POS-Pläne haben auch keine Selbstbehalte für netzwerkinterne Leistungen, was ein wesentlicher Vorteil gegenüber PPOs ist.
POS-Pläne bieten eine landesweite Abdeckung, was Patienten zugutekommt, die häufig reisen. Ein Nachteil ist, dass die Selbstbehalte für netzwerkexterne Leistungen bei POS-Plänen tendenziell hoch sind. Wenn ein Selbstbehalt hoch ist, bedeutet das, dass Patienten, die netzwerkexterne Leistungen in Anspruch nehmen, die vollen Behandlungskosten zahlen, bis sie den Selbstbehalt des Plans erreicht haben. Ein Patient, der niemals die netzwerkexternen Leistungen eines POS-Plans nutzt, wäre mit einer HMO aufgrund der niedrigeren Beiträge wahrscheinlich besser dran.
Wichtig
POS-Pläne kosten oft weniger, aber die Einsparungen gelten in der Regel nur für netzwerkinterne Besuche.
Mögliche Nachteile der Wahl eines POS-Plans
POS-Pläne mischen HMO- und PPO-Merkmale, haben aber einen kleinen Marktanteil.1 Der Satz wurde verkürzt und vereinfacht. Auch der Preis könnte ein Faktor sein. POS-Pläne können 50 % günstiger sein als PPOs, aber 50 % teurer als HMOs.3
POS-Pläne sind günstiger als PPOs, aber ihre Details können verwirrend sein, sodass Verbraucher unsicher über die Kosten sind. Lesen Sie die Planunterlagen besonders sorgfältig – und vergleichen Sie sie mit anderen Optionen –, bevor Sie entscheiden, ob dies die beste Wahl ist.
Wichtige Überlegungen für die Entscheidung für einen POS-Plan
Ein Point-of-Service (POS)-Plan ist eine Art Krankenversicherung, die unterschiedliche Leistungen bietet, je nachdem, ob der Versicherungsnehmer medizinische Leistungen innerhalb oder außerhalb des Netzwerks in Anspruch nimmt.
POS-Pläne kosten oft weniger, bieten aber möglicherweise weniger Auswahlmöglichkeiten bei den Leistungserbringern. Sie können mit einem POS-Plan netzwerkexterne Leistungserbringer aufsuchen, aber es kostet mehr und Sie erledigen den Papierkram. Obwohl POS-Pläne bis zu 50 % günstiger sein können als Preferred Provider Organization (PPO)-Pläne, können die Beiträge bis zu 50 % höher sein als die Beiträge einer Health Maintenance Organization (HMO).
In gewisser Weise kombinieren POS-Pläne die besten Eigenschaften von HMO- und PPO-Plänen, aber Sie müssen prüfen, ob dieser Plantyp für Sie geeignet ist.
HealthInsurance.org. „HMO vs. PPO vs. POS vs. EPO: Was ist der Unterschied?"
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HealthCare.gov. „Krankenversicherungsplan- und Netzwerktypen: HMOs, PPOs und mehr."
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United Healthcare. „Was ist der Unterschied zwischen PPO, EPO, POS und HMO?"
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