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Portfolioplan

Portfolioplan: Was es ist, wie es funktioniert, Beispiel



Was ist ein Portfolio-Plan?


Ein Portfolio-Plan ist eine Gesamtstrategie, die die täglichen Entscheidungen über langfristige Investitionen leitet. Die Portfolioplanung berücksichtigt unter anderem die Ziele und die Risikotoleranz des Anlegers.

Ein Portfolio-Plan leitet die Anlageentscheidungen großer Pensionsfonds und vermögender Privatpersonen, aber seine Prinzipien können von jeder Einzelperson oder Familie angepasst werden, die sich um das Sparen für zukünftige Bedürfnisse und Ziele sorgt.



Den Portfolio-Plan verstehen


Ein Portfolio-Plan ist ein Bauplan für die Auswahl von Anlagen, der die Ziele und Erwartungen eines Anlegers sowie seine Risikotoleranz festlegt. Weitere Faktoren können der Anlagehorizont, der potenzielle Liquiditätsbedarf und die Steuerlast der Person sein.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Portfolio-Plan ist eine Gesamtstrategie, die die täglichen Anlageentscheidungen leitet.
  • Der Plan legt die Mischung von Anlagen fest, von sehr konservativ bis sehr riskant, die den Anleger am wahrscheinlichsten zu bestimmten finanziellen Zielen führt.
  • Die Risikotoleranz ist eine Schlüsselüberlegung in einem Portfolio-Plan.
  • Dies sind einige der Faktoren, die die Aufteilung des Plans auf Vermögenswerte mit unterschiedlichem Potenzial für Gewinne und Risiken bestimmen.
  • Zum Beispiel kann ein Paar in den 40ern mit Kindern, die das College-Alter erreichen, nicht riskieren, den größten Teil ihres Geldes in sogenannte aggressive Aktienfonds zu investieren, die gerade dann steile Verluste erleiden könnten, wenn das Geld am dringendsten benötigt wird. Aber da der Ruhestand noch weit in der Zukunft liegt, möchten sie vielleicht einen Teil ihres Geldes in diesen aggressiven Fonds anlegen, während der Großteil in relativ konservative Anlagen investiert wird. Dasselbe Paar möchte mit 70 Jahren möglicherweise den größten Teil seines Geldes in einkommensgenerierende Anlagen stecken, die zu ihrem monatlichen Ruhestandseinkommen beitragen.
  • Dies ist die Grundlage der Portfolioallokation, eine Bestimmung der kurz- und langfristigen Ziele und Bedürfnisse eines Anlegers und der Anlagen, die sie am ehesten dorthin führen.


Weitere Überlegungen


Ein professioneller Portfolio-Plan enthält auch Richtlinien für die Einstellung und Entlassung externer Vermögensverwalter, eine Entscheidungs- oder Governance-Struktur und eine Angabe darüber, wie oft der Plan überprüft werden sollte.



Wichtig


Sind Sie risikotolerant oder risikoscheu? Die Antwort ist entscheidend für Ihren Portfolio-Plan, und sie kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Für Anleger, die im Auftrag von Begünstigten oder Spendern handeln, ist ein solider Portfolio-Plan ein gutes Risikomanagement-Tool. Er dient als Checkliste, um umsichtige Investitionen sicherzustellen, und kann Anleger vor Klagen schützen, die im Falle großer Verluste eine Verletzung der treuhänderischen Pflicht behaupten.



Erstellen eines Portfolio-Plans


Ein einzelner Anleger kann einen Portfolio-Plan allein oder mit Hilfe eines professionellen Anlageberaters erstellen.

Ein starker Plan umfasst eine Zweckbestimmung, eine Entscheidungsstruktur, eine Anlagephilosophie, Anlageziele, eine Anlagestrategie, eine Risikophilosophie und -toleranz sowie einen Prozess zur Überwachung des Portfolios.



Praxisbeispiel eines Portfolio-Plans


Alle oben aufgeführten Faktoren finden sich in der Anlagepolitik des Contra Costa County Employees’ Retirement Association. Dies ist ein großer Pensionsfonds, der Milliarden von Dollar im Auftrag seiner Begünstigten, der Angestellten und Rentner aus öffentlichen Dienststellen in diesem kalifornischen County, anlegt.

Investieren Portfoliomanagement
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