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Positivebutterfly

Positiver Schmetterling: Festverzinsliche Handelsstrategien verstehen



Was ist ein positiver Butterfly?


Ein positiver Butterfly ist eine Art von Zinskurvenverschiebung, bei der die kurz- und langfristigen Zinssätze stärker steigen als die mittelfristigen, wodurch die Mitte der Kurve abflacht. Diese Änderung verringert die Krümmung der Kurve und kann die Anleihenhandelsstrategien beeinflussen, da der "Bauch" der Kurve (mittelfristige Anleihen) attraktiver werden kann.

Er steht im Gegensatz zu einem negativen Butterfly, bei dem die mittelfristigen Zinssätze stärker steigen als die kurz- und langfristigen, wodurch die Mitte der Kurve steiler wird. Das Verständnis dieser Verschiebungen ist wichtig für die Interpretation von Marktbewegungen und fundierte Handelsentscheidungen.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein positiver Butterfly ist eine Zinskurvenverschiebung, bei der kurz- und langfristige Zinssätze stärker steigen als mittelfristige Zinssätze.
  • Diese Verschiebung macht die Zinskurve weniger gekrümmt, indem sie ihre Gesamtkrümmung reduziert.
  • Die Strategie beinhaltet den Verkauf kurz- und langfristiger Anleihen ("Flügel") und den Kauf mittelfristiger Anleihen ("Bauch").
  • Eine normale Zinskurve steigt in der Regel an, was höhere Renditen für längere Laufzeiten widerspiegelt.
  • Zinskurven ändern sich aufgrund verschiedener Faktoren wie der Politik der Federal Reserve und Wachstumserwartungen.


Wie positive Butterflys die Zinskurven beeinflussen


Die Zinskurve ist eine visuelle Darstellung, die die Renditen von Anleihen ähnlicher Qualität über ihre Laufzeiten hinweg abbildet, von der kürzesten bis zur längsten. Die Zinskurve zeigt die Renditen von Anleihen mit Laufzeiten von 3 Monaten bis zu 30 Jahren und ermöglicht es Anlegern somit, auf einen Blick die Renditen von kurz-, mittel- und langfristigen Anleihen zu vergleichen.

Das kurze Ende der Zinskurve ändert sich mit der Politik der Federal Reserve; es steigt, wenn Zinserhöhungen erwartet werden, und fällt, wenn Zinssenkungen erwartet werden. Das lange Ende der Kurve wird durch Inflationsaussichten, Angebot und Nachfrage, Wirtschaftswachstum und große institutionelle Handelsgeschäfte beeinflusst.

In einem normalen Zinsumfeld steigt die Zinskurve an und zeigt eine normale Kurve. Die Zinskurve ändert sich jedoch, wenn die vorherrschenden Marktzinssätze sich ändern. Wenn die Renditen von Anleihen über alle Laufzeiten hinweg im gleichen Ausmaß steigen, nennen wir diese Änderung eine Parallelverschiebung.

Wenn die Renditen hingegen in unterschiedlichem Ausmaß über die Laufzeiten hinweg steigen, ergibt sich eine nicht-parallele Verschiebung der Kurve.

Eine nicht-parallele Zinsänderung kann zu einem negativen oder positiven Butterfly führen, Begriffe, die zur Beschreibung der Form der Kurve nach der Verschiebung verwendet werden. Die Bezeichnung "Butterfly" rührt daher, dass der mittlere Laufzeitbereich mit dem Körper eines Schmetterlings und die kurzen und langen Laufzeitbereiche mit den Flügeln verglichen werden.

Bild von Sabrina Jiang © Investopedia 2021



Unterschiede zwischen positiven und negativen Butterfly-Effekten


Der negative Butterfly tritt auf, wenn kurz- und langfristige Zinssätze stärker sinken als mittelfristige Zinssätze, wodurch die Wölbung der Kurve verstärkt wird. Umgekehrt tritt ein positiver Butterfly auf, wenn kurz- und langfristige Zinssätze stärker steigen als mittelfristige Zinssätze.

Anders ausgedrückt: Mittelfristige Zinssätze steigen langsamer als kurz- und langfristige Zinssätze, was zu einer nicht-parallelen Verschiebung der Kurve führt, die die Kurve weniger gewölbt – also weniger gekrümmt – macht. Angenommen, die Renditen von einjährigen Treasury Bills (T-Bills) und 30-jährigen Treasury Bonds (T-Bonds) steigen um 100 Basispunkte (1 %). Wenn im gleichen Zeitraum der Zinssatz für 10-jährige Treasury Notes (T-Notes) unverändert bleibt, erhöht sich die Konvexität der Zinskurve.



Handelsstrategien: Kaufen des Bauches des Butterflys


Eine gängige Anleihenhandelsstrategie bei einem positiven Butterfly ist der Kauf des "Bauchs" und der Verkauf der "Flügel". Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass Anleihenhändler die kurz- und langfristigen Anleihen (die Flügel) der Zinskurve verkaufen und gleichzeitig die mittelfristigen Anleihen (den Bauch) kaufen. Die Händler erwarten, dass der mittlere Teil der Kurve schneller steigt, da die mittelfristigen Zinssätze relativ schneller steigen als die Zinssätze der beiden anderen Anleihegruppen.

In der Praxis berücksichtigen Anleihenhändler viele Variablen bei der Strategieentwicklung für Kauf- und Verkaufsaufträge, einschließlich der durchschnittlichen Restlaufzeit der Anleihen in ihrem Portfolio. Die Form der Zinskurve ist dennoch ein wichtiger Indikator.

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