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Preisbildner

Preissetzter verstehen: Hauptmerkmale und regulatorische Einblicke



Wichtige Erkenntnisse


  • Preissetzer können aufgrund fehlender perfekter Substitute höhere Preise festlegen.
  • Monopole oder einzigartige Produkte führen oft zum Status eines Preissetzers.
  • Es gibt Regulierungen, um unfaire Preisgestaltung durch Kartellgesetze zu verhindern.
  • Verbraucher leiden oft unter hohen Preisen aufgrund fehlenden Wettbewerbs.
  • Regierungsstellen wie die FTC sorgen durch die Regulierung von Fusionen für fairen Handel.


Was ist ein Preissetzer?


Ein Preissetzer ist ein Unternehmen, das den Preis für seine Waren diktieren kann, weil es keine perfekten Substitute gibt. Dies sind in der Regel Monopole oder Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen herstellen, die sich von denen der Konkurrenz unterscheiden.1

Der Preissetzer ist ein Gewinnmaximierer, da er die Produktion nur so lange steigert, wie sein Grenzerlös größer ist als seine Grenzkosten – mit anderen Worten, solange er einen Gewinn erzielt.



Wie Preissetzer auf dem Markt agieren


In einem System der freien Marktwirtschaft werden Preise maßgeblich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Käufer und Verkäufer üben Einfluss auf die Preise aus, was zu einem Gleichgewichtszustand führt. In einer monopolistischen Umgebung hat jedoch ein Unternehmen die absolute Kontrolle über das Angebot auf dem Markt, was es ihm ermöglicht, Preise zu diktieren.1

Ohne Wettbewerb kann der Verkäufer die Preise künstlich hoch halten, ohne sich um Preiswettbewerb durch einen anderen Anbieter sorgen zu müssen. Dieses Szenario benachteiligt in der Regel die Verbraucher, da sie keine Möglichkeit haben, nach günstigeren Alternativen zu suchen.



Untersuchung verschiedener Arten von Preissetzern


Bei einem Multiplant-Monopol wählen Unternehmen mit vielen Produktionsstätten und unterschiedlichen Grenzkostenfunktionen das individuelle Produktionsniveau für jede Anlage.

Bei einem bilateralen Monopol gibt es einen einzigen Käufer (Monopson) und einen einzigen Verkäufer.1 Das Ergebnis eines bilateralen Monopols hängt davon ab, welche Partei über eine größere Verhandlungsmacht verfügt: Eine Partei könnte die gesamte Macht haben, beide könnten eine Zwischenlösung finden, oder sie könnten eine vertikale Integration durchführen.

Bei einem Multiprodukt-Monopol verkauft das Monopol nicht nur ein Produkt, sondern mehrere. Das Unternehmen muss berücksichtigen, wie sich Preisänderungen eines seiner Produkte auf die übrigen Produkte auswirken.

Bei einem diskriminierenden Monopol möchten Unternehmen möglicherweise unterschiedliche Preise für verschiedene Verbraucher verlangen, abhängig von deren Zahlungsbereitschaft. Das Ausmaß der Diskriminierung hat verschiedene Grade. Auf der ersten Ebene, der perfekten Diskriminierung, setzt der Monopolist den höchsten Preis, den jeder Verbraucher zu zahlen bereit ist. Auf der zweiten Ebene, der nichtlinearen Preisbildung, hängt der Preis von der vom Verbraucher gekauften Menge ab. Auf der dritten Ebene, der Marktsegmentierung, gibt es mehrere differenzierte Verbrauchergruppen, für die das Unternehmen unterschiedliche Preise anwendet, wie z. B. Studentenrabatte.2

Bei einem natürlichen Monopol ist es aufgrund kosten-technologischer Faktoren effizienter, ein einzelnes Unternehmen für die gesamte Produktion verantwortlich zu machen, da die langfristigen Kosten niedriger sind.3 Dies wird als Subadditivität bezeichnet.



Wie Regulierungsbehörden und Kartellgesetze Preissetzer beeinflussen


Regierungsbehörden wie die Federal Trade Commission (FTC) und das U.S. Department of Justice (DOJ) setzen die bundesstaatlichen Kartellgesetze durch und fördern den freien Handel.45

Jede vorgeschlagene Unternehmensfusion muss zunächst die Zustimmung der Regulierungsbehörden erhalten. Fusionen, die potenziell den Wettbewerb unterdrücken und einen unfairen Markt schaffen könnten, werden in der Regel abgelehnt. Der Herfindahl-Hirschman-Index, eine Berechnung zur Messung des Konzentrationsgrades in einem bestimmten Markt, ist eines der Instrumente, die Regulierungsbehörden bei Entscheidungen über eine mögliche Fusion verwenden.



Was ist der Unterschied zwischen einem Preissetzer und einem Preisnehmer?


Ein Preissetzer ist ein Marktführer oder alleiniger Anbieter. Er besitzt Preissetzungsmacht und hat im Grunde genug Einfluss, um zu diktieren, wie viel Kunden zahlen. Preisnehmer sind das Gegenteil. Sie müssen die vorherrschenden Preise auf einem Markt akzeptieren, da sie nicht genügend Marktanteil haben, um sie selbst zu beeinflussen.6



Wie kann ein Unternehmen zum Preissetzer werden?


Im Allgemeinen kann ein Unternehmen nur dann zum Preissetzer werden, wenn es ein Monopol ist oder ein beliebtes Gut oder eine Dienstleistung anbietet, die niemand sonst anbietet (z. B. ein patentiertes Produkt, das niemand sonst herstellt) oder mit dem niemand leicht konkurrieren kann. Die Fähigkeit, Preise zu erhöhen, wird hauptsächlich durch die Anzahl der Substitute auf dem Markt und die Preiselastizität der Nachfrage bestimmt.



Dulden Regulierungsbehörden Preisgestaltung?


Unternehmen können ihre Waren nach Belieben bepreisen. Wenn Regulierungsbehörden jedoch feststellen, dass ihre Preisstrategien gegen Kartellgesetze verstoßen und auf räuberische Geschäftspraktiken hindeuten, können sie eingreifen und Maßnahmen ergreifen.

Corporate Finance Institute. “Monopoly.”

Corporate Finance Institute. “Monopoly.”

Corporate Finance Institute. “Price Discrimination.”

Corporate Finance Institute. “Price Discrimination.”

Corporate Finance Institute. “Natural Monopoly.”

Corporate Finance Institute. “Natural Monopoly.”

Federal Trade Commission. “A Brief Overview of the Federal Trade Commission’s Investigative, Law Enforcement, and Rulemaking Authority: Appendix A.”

Federal Trade Commission. “A Brief Overview of the Federal Trade Commission’s Investigative, Law Enforcement, and Rulemaking Authority: Appendix A.”

U.S. Department of Justice. “Antitrust Division.”

U.S. Department of Justice. “Antitrust Division.”

AccountingTools. “Price Taker Definition.”

AccountingTools. “Price Taker Definition.”

Wirtschaft

Volkswirtschaftslehre

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