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Privilegierte Kommunikation

Privilegierte Kommunikation: Definition und Ausnahmen



Was ist privilegierte Kommunikation?


Privilegierte Kommunikation ist ein rechtliches Konzept, das Vertraulichkeit zwischen Parteien in bestimmten Beziehungen, wie Anwalt-Mandant oder Arzt-Patient, sicherstellt. Diese rechtlich anerkannten Interaktionen bleiben vertraulich, es sei denn, es gelten Ausnahmen. Rechtliche Einschränkungen können die Offenlegung durch die beteiligten Parteien ebenfalls beschränken.

Zu den wichtigsten Beziehungen, in denen privilegierte Kommunikation anwendbar ist, gehören Anwalt-Mandant, Arzt-Patient und Priester-Gemeindemitglied. Das Verständnis, wie diese Schutzmaßnahmen funktionieren und welche Ausnahmen es gibt, ist entscheidend für die Wahrung der Vertraulichkeit in Ihren beruflichen Interaktionen.



Wichtige Erkenntnisse


  • Privilegierte Kommunikation ist eine rechtlich geschützte Interaktion, die die Vertraulichkeit zwischen bestimmten Parteien gewährleistet.
  • Anwalt-Mandant, Arzt-Patient und Priester-Gemeindemitglied sind häufige Beziehungen, in denen privilegierte Kommunikation anerkannt wird.
  • Die privilegierte Kommunikation kann aufgehoben werden, wenn die Informationen mit einer unbefugten dritten Partei geteilt werden.
  • Der Schutz gilt nicht in Fällen, die Schaden oder die Androhung von Schaden für Menschen betreffen.
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Verständnis der Mechanik der privilegierten Kommunikation


Zusätzlich zum Anwalt-Mandant-Privileg und Gesprächen mit medizinischem Fachpersonal und Religionsvertretern umfassen privilegierte Kommunikationen auch solche zwischen Ehepartnern, Buchhalter und Mandant sowie in einigen Bundesstaaten zwischen Reportern und ihren Quellen.

In beruflichen Beziehungen liegt das Recht auf Schutz der Kommunikation beim Mandanten, Patienten oder Büßer. Der Informationsempfänger muss die Kommunikation privat halten, es sei denn, der Offenleger hebt das Privileg auf. Wenn der Informationsempfänger die Informationen nicht privat hält, kann er in vielen Fällen seine Betriebserlaubnis verlieren.

Wichtige Regeln zum Ehegattenprivileg verhindern, dass Gerichte Ehepartner zwingen, vertrauliche Mitteilungen offenzulegen oder gegeneinander auszusagen. Diese Rechte, die sogar nach einer Scheidung bestehen bleiben, schützen die Ehrlichkeit und Vertraulichkeit der Ehe. Diese Schutzmaßnahmen hindern einen Ehepartner jedoch nicht daran, sich dafür zu entscheiden, vor Gericht gegen den anderen auszusagen.



Wichtige Ausnahmen von der privilegierten Kommunikation


Damit eine Kommunikation im Rahmen des Privilegs vertraulich bleibt, muss sie in einer privaten Umgebung stattfinden, z. B. in einem Besprechungsraum, in dem andere nicht mithören können.

Das Privileg endet, wenn die Kommunikation mit einer dritten Partei außerhalb der geschützten Beziehung geteilt wird. Eine Person, die ein Vertreter des Informationsempfängers ist – beispielsweise die Sekretärin eines Buchhalters oder die Krankenschwester eines Arztes – gilt jedoch in der Regel nicht als dritte Partei, die den privilegierten Status der Kommunikation gefährdet.

Es ist wichtig zu bedenken, dass es Situationen gibt, in denen die privilegierte Kommunikation aufhört, privat zu sein. Zum Beispiel, wenn Offenlegungen von Schaden an Personen oder die Androhung von zukünftigem Schaden an Personen erfolgt sind. Kommunikationen mit medizinischem Fachpersonal sind nicht geschützt, wenn der Fachmann Grund hat anzunehmen, dass der Patient sich selbst oder anderen Schaden zufügen könnte.

Der fehlende Schutz erstreckt sich in der Regel auf mutmaßlichen Missbrauch von Kindern oder anderen schutzbedürftigen Personen, wie älteren oder behinderten Menschen. Selbst zwischen Ehepartnern gilt die privilegierte Kommunikation in der Regel nicht in Fällen, die Schaden oder die Androhung von Schaden an einem Ehepartner oder Kindern in der Obhut des Paares betreffen oder Straftaten, die gemeinsam mit dem anderen Ehepartner begangen wurden.

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