Reoc
Verständnis von Real Estate Operating Companies (REOCs) und ihre Auswirkungen
Was ist ein Real Estate Operating Company (REOC)?
Ein Real Estate Operating Company (REOC) ist ein börsennotiertes Unternehmen, das aktiv in Immobilien investiert, in der Regel in Gewerbeimmobilien. Im Gegensatz zu Real Estate Investment Trusts (REITs) reinvestieren REOCs die von ihnen erwirtschafteten Gewinne wieder in ihr Geschäft und unterliegen höheren Körperschaftsteuern als REITs. Sie umfassen verschiedene Arten von Immobilienbeständen und bergen potenzielle Risiken.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein REOC ist ein börsennotiertes Unternehmen, das in Immobilien investiert und Gewinne wieder in das Geschäft reinvestiert.
- Im Gegensatz zu REITs sind REOCs nicht verpflichtet, Gewinne an die Aktionäre auszuschütten, was ein Wachstum durch Reinvestition ermöglicht.
- REOCs investieren in der Regel in Gewerbeimmobilien wie Einzelhandelsgeschäfte, Hotels und Bürogebäude.
- Anleger kaufen REOC-Aktien über traditionelle Broker und erhalten so Zugang zu diversifizierten Immobilienportfolios.
- REOCs sind Marktrisiken ausgesetzt, darunter Zinsvolatilität und Risiken des Wohnungsmarkts.
Wie REOCs Immobilienanlageportfolios verbessern
Anleger können diversifizieren, indem sie Immobilien zu ihren Portfolios hinzufügen. Der Kauf von Immobilien ist eine Option, aber das kann mit hohen Kosten und enormen Risiken verbunden sein. Anleger, die Immobilien kaufen – Wohn- und/oder Gewerbeimmobilien – müssen in der Lage sein, die finanzielle Belastung des Kaufs und der Instandhaltung von Immobilien sowie die Risiken und Unwägbarkeiten des Wohnungsmarktes zu tragen.
REOCs können Anleger vor einigen der Risiken schützen, die mit dem Halten von Immobilien verbunden sind. Der Besitz von REOC-Aktien gibt Ihnen sofortigen Zugang zu verschiedenen Immobilientypen, die von Experten verwaltet werden.
Sie halten hauptsächlich Gewerbeimmobilien wie Einzelhandelsgeschäfte, Hotels, Bürogebäude, Einkaufszentren und Mehrfamilienhäuser. Viele REOCs investieren auch in Immobilien und verwalten sie. Ein Unternehmen kann beispielsweise Einheiten eines Mehrfamilienhauses oder Bürogebäudes an verschiedene Personen verkaufen oder vermieten, aber dennoch Gemeinschaftsflächen wie Parkplätze und Lobbys instand halten und Einnahmen daraus erzielen.
REOC-Aktien werden an Börsen gehandelt wie andere öffentliche Unternehmen. Anleger können Aktien über ihren Broker-Dealer oder einen anderen Finanzexperten kaufen. Obwohl sie das Risiko des Haltens von physischem Eigentum eliminieren, eliminieren REOCs das Risiko des Haltens von physischem Eigentum, sind aber dennoch Marktrisiken wie Zins-, Wohnungs-, Liquiditäts- und Kreditrisiken ausgesetzt.
Wichtig
REOCs zahlen Bundessteuern, da sie keine Gewinne an die Aktionäre ausschütten müssen.
Vergleich von REOCs und REITs: Hauptunterschiede und Vorteile
Obwohl beide in Immobilien investieren, unterscheiden sich REOCs und REITs in Funktion und Strategie. REITs besitzen und betreiben Immobilien, die Einnahmen durch Mieten oder Leasingverträge erzielen. Dies können Wohnimmobilien, Hotels und sogar Infrastrukturimmobilien wie Pipelines und Mobilfunkmasten sein. Anleger können Aktien von drei verschiedenen Arten von REITs kaufen – Equity-REITs, Mortgage-REITs und Hybrid-REITs.
REOCs sind so strukturiert, dass sie ihre Gewinne wieder in das Unternehmen reinvestieren können, anstatt sie an die Aktionäre auszuschütten. Daher können sie ihre Bestände erweitern, indem sie neue Immobilien kaufen oder Geld in bestehende Bestände stecken, um sie zu verbessern. Sie können Gewinne auch verwenden, um neue Immobilien mit dem ausdrücklichen Zweck zu kaufen, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Da REOCs Gewinne reinvestieren, erhalten sie keine Steuervergünstigungen und zahlen höhere Steuern als REITs.
Um als REIT zu qualifizieren, müssen Unternehmen bestimmte Anforderungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem die Investition von mindestens 75 % ihres Vermögens in Immobilien und die Ausschüttung von mindestens 90 % ihrer Gewinne an die Anteilseigner. Im Gegenzug erhalten REITs eine steuerliche Vergünstigung. Die Körperschaftsteuer für REITs ist weitaus niedriger als die für REOCs, da sie von der Bundesbesteuerung befreit sind.1
Aufgrund ihres besonderen Steuerstatus kaufen REITs Immobilien mit begrenztem Risiko. Ihre Anlagestrategien sind in der Regel langfristig angelegt. Das bedeutet, dass REITs keine Investitionsimmobilien kaufen, um sie in Zukunft zu verkaufen, wie es einige REOCs tun.