Risikomanager Cro
Was macht ein Chief Risk Officer (CRO)? Hauptverantwortlichkeiten & Risiken
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Chief Risk Officer (CRO) verwaltet interne und externe Risiken, um Compliance und Sicherheit zu gewährleisten.
- Die Rolle des CRO entwickelt sich mit neuen Technologien weiter und konzentriert sich auf Informationssicherheit und Betrugsprävention.
- CROs überwachen regulatorische, wettbewerbliche und technische Bedrohungen, um die Interessen des Unternehmens zu schützen.
- Unbefugter Datenzugriff kann Wettbewerbsrisiken darstellen und den Ruf des Unternehmens beeinträchtigen.
- CROs müssen die Sicherheit der Mitarbeiter in Regionen mit potenziellen zivilen oder politischen Unruhen bewerten.
Was ist ein Chief Risk Officer (CRO)?
Ein Chief Risk Officer (CRO) ist ein leitender Angestellter, der Risiken für ein Unternehmen identifiziert und reduziert, einschließlich regulatorischer Compliance (wie Sarbanes-Oxley) und oft der Überwachung interner Audits. Sie überwachen regulatorische, wettbewerbliche und technische Bedrohungen und bringen in der Regel langjährige Erfahrung aus den Bereichen Rechnungswesen, Wirtschaft, Recht oder Versicherungsmathematik mit (manchmal auch CRMO genannt).
Die sich entwickelnde Rolle und Verantwortlichkeiten eines Chief Risk Officer
Die Position des Chief Risk Officer entwickelt sich ständig weiter. Da Unternehmen neue Technologien einführen, muss der CRO die Informationssicherheit verwalten, vor Betrug schützen und geistiges Eigentum schützen. Durch die Entwicklung interner Kontrollen und die Überwachung interner Audits können Bedrohungen aus dem Unternehmen erkannt werden, bevor sie zu regulatorischen Maßnahmen führen.
Wichtige Risiken, die von Chief Risk Officers verwaltet werden
Die Arten von Bedrohungen, die der CRO normalerweise im Auge behält, können in regulatorische, wettbewerbliche und technische Kategorien eingeteilt werden. Wie bereits erwähnt, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie die regulatorischen Regeln einhalten und ihre Verpflichtungen zur genauen Berichterstattung an Regierungsbehörden erfüllen.
CROs müssen auch auf Verfahrensfragen in ihrem Unternehmen achten, die eine Gefährdung oder Haftung darstellen könnten. Wenn ein Unternehmen beispielsweise vertrauliche Daten von Dritten wie persönliche Gesundheitsinformationen verarbeitet, muss es möglicherweise mehrere Sicherheitsebenen aufrechterhalten, um die Vertraulichkeit dieser Daten zu gewährleisten.1 Wenn es in dieser Sicherheit zu Mängeln kommt – etwa wenn ein Mitarbeiter einer unbefugten Person, selbst innerhalb des Unternehmens, Zugang zu einem Unternehmenscomputer mit solchen Daten gewährt – kann dies eine Form der Gefährdung darstellen, die ein CRO angehen muss. Unbefugter Zugriff auf vertrauliche Daten kann auch ein Wettbewerbsrisiko darstellen, wenn die Möglichkeit besteht, dass Konkurrenzunternehmen diese Informationen nutzen, um Kunden abzuwerben oder das öffentliche Image des Unternehmens zu schädigen.2
Wenn ein Unternehmen Standorte unterhält oder Mitarbeiter in Gebiete entsendet, in denen potenzielle Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit bestehen, muss ein CRO diese bewerten und Aktionspläne erstellen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise ein Lager oder eine Produktionsstätte in einem Land betreibt, in dem es zu zivilen oder politischen Unruhen kommt, können die Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Arbeit gefährdet sein. Wenn eine Organisation also Personal in einem Gebiet hat, in dem sich politische Unruhen ausbreiten, muss der CRO die Risiken ermitteln und Maßnahmen empfehlen, die die Organisation ergreifen kann. Er muss auch prüfen, ob die Maßnahmen der Organisation, wie z. B. der Versuch, Mitarbeiter von dem Standort zu entfernen, mit den vorgeschriebenen Verfahren, einschließlich möglicher Evakuierungen aus den betroffenen Gebieten, übereinstimmen.3