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Robert C Merton

Robert C. Merton: Frühes Leben, Ausbildung und Errungenschaften



Wichtige Erkenntnisse


  • Gemeinsam mit Fisher Black und Myron Scholes entwickelte Merton das Black-Scholes-Modell, wofür sie den Nobelpreis erhielten.
  • Das Black-Scholes-Modell ist eines der wichtigsten mathematischen Werkzeuge im Investmentbereich, das eine faire Preisermittlung von Optionen ermöglicht und Händlern sowie Investoren erlaubt, Positionen mit geringem Risiko abzusichern.
  • Merton war auch einer der Leiter des berüchtigten Hedgefonds Long-Term Capital Management, der 1998 fast zusammenbrach, aber von einem Bankenkonsortium gerettet wurde.
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  • Investopedia / Julie Bang


Frühes Leben und Ausbildung


Merton wurde 1944 in New York City geboren und wuchs im Westchester County, New York, auf. Er hat einen Bachelor of Science in Ingenieurmathematik von der Columbia University, einen Master of Science vom California Institute of Technology und einen Doktortitel vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo er bei Paul Samuelson studierte, der als einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts gilt.1

Merton blieb am MIT als Professor und lehrte dort fast zwei Jahrzehnte, dann lehrte er weitere 20 Jahre an der Harvard University. Seitdem ist er ans MIT zurückgekehrt, wo er Professor Emeritus ist.2



Bemerkenswerte Leistungen




Das Black-Scholes-Modell


Robert C. Merton ist vor allem für das Black-Scholes-Modell bekannt, auch bekannt als Black-Scholes-Merton-Modell. Das Black-Scholes-Modell ist ein Modell der Preisvariation von Finanzinstrumenten wie Aktien. In einem der wichtigsten Konzepte der modernen Wirtschaftstheorie entwickelten Merton und seine Kollegen das Modell von 1973.1

Merton erhielt 1997 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Arbeit am Black-Scholes-Modell. Das Modell bleibt bedeutend und einflussreich. Es wird heute von Investmentbankern und Hedgefonds weithin als Grundlage für Absicherungsstrategien genutzt. Das Black-Scholes-Modell gilt als eine der besten Methoden zur Bestimmung des fairen Preises von Optionen.3



Wichtig


Das Black-Scholes-Modell funktioniert hauptsächlich für europäische Optionen, während bei amerikanischen Optionen das Bjerksund-Stensland-Modell verwendet wird.

Das Black-Scholes-Modell erfordert fünf Eingabevariablen für die Berechnung. Zu den Eingaben gehören der Ausübungspreis der Option, der aktuelle Aktienkurs, die Restlaufzeit, der risikofreie Zinssatz und die Volatilität. Zudem geht das Modell davon aus, dass Aktienkurse einer log-normalen Verteilung folgen, da Vermögenspreise nicht negativ sein können.

Das Modell nimmt ferner an, dass es keine Transaktionskosten oder Steuern gibt, der risikofreie Zinssatz für alle Laufzeiten konstant ist, Leerverkäufe von Wertpapieren unter Verwendung der Erlöse erlaubt sind und es keine risikolosen Arbitragemöglichkeiten gibt. Moderne Modelle weichen jedoch oft ab, indem sie Transaktionskosten und andere Varianten zulassen.



Long-Term Capital Management


Long-Term Capital Management war ein Hedgefonds, der von John Meriwether gegründet wurde, einem ehemaligen Anleihenhändler bei Salomon Brothers, der zum Vizepräsidenten aufstieg. Die Strategie des Fonds wurde teilweise von Merton und Scholes geleitet, die ebenfalls Leiter des Fonds waren, und war extrem gehebelt.

Mit der Ausbreitung der Finanzkrise in Asien und den wirtschaftlichen Problemen Russlands, das 1998 seine Währung abwertete und seine Schulden nicht bediente, begann LTCM erhebliche Geldbeträge zu verlieren und stand kurz vor dem Zusammenbruch.4

Um einen vollständigen Zusammenbruch zu verhindern, der erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte gehabt hätte, investierten 14 Banken und Maklerfirmen 3,6 Milliarden Dollar in den Hedgefonds, um dessen Kollaps zu verhindern. Die Federal Reserve erleichterte den Prozess, investierte jedoch kein Geld.4

LTCM wurde vor dem Zusammenbruch gerettet, aber die Eigentümer mussten den Großteil ihrer Anteile aufgeben und schließlich die Firma schließen und die 3,6 Milliarden Dollar zurückzahlen.4



Warum gewann Merton den Nobelpreis?


Robert C. Merton gewann den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Arbeit am Black-Scholes-Modell, das ein weit verbreitetes und einflussreiches Modell in der Welt der Finanzinvestitionen, insbesondere bei Derivaten, ist.



Wie hoch ist das Vermögen von Robert C. Merton?


Robert C. Merton hat ein Vermögen von etwa 12 Millionen Dollar. Er ist ein Wirtschaftswissenschaftler, der den Nobelpreis gewann und für Finanzinstitute wie die Arbitrage Management Company und Long-Term Capital Management gearbeitet hat. Außerdem hatte er verschiedene Professuren an hochangesehenen Universitäten inne.5



Welche Bücher hat Robert C. Merton geschrieben?


Zu den Büchern, die Robert C. Merton geschrieben hat, gehören Finance, Financial Economics, Cases in Financial Engineering und Fallacy of the Log Normal.

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