top of page

Rückvergütung

Reallowance erklärt: Bedeutung, Berechnung und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Reallowance ist eine Gebühr, die an nicht zum Syndikat gehörende Broker für den Verkauf neu ausgegebener Aktien gezahlt wird.
  • Es ist in der Regel ein Prozentsatz des Übernahmespreads als Anreiz.
  • Reallowances können die Investorennachfrage erhöhen, wenn diese unsicher ist.
  • Investmentfonds können Reallowances nutzen, um Broker zum Verkauf ihrer Anteile zu ermutigen.
  • Diese Anreize sollten in Angebotsunterlagen offengelegt werden, um Transparenz zu gewährleisten.
  • Erhalten Sie personalisierte, KI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.


Was ist Reallowance?


Eine Reallowance ist ein Anreiz, der an einen Broker-Dealer gezahlt wird, der nicht Teil des Emissionskonsortiums ist, um neu ausgegebene Aktien zu verkaufen. Sie werden typischerweise verwendet, wenn die Investorennachfrage unsicher ist und das Emissionskonsortium versucht, die Nachfrage durch die Einbeziehung zusätzlicher Broker zu erhöhen.

Das Verständnis von Reallowances hilft Investoren, die Dynamik neuer Aktienemissionen zu verstehen, was möglicherweise ihre Anlageentscheidungen beeinflusst. Dieser Artikel untersucht die Bedeutung, Berechnung und Beispiele von Reallowances.



Reallowance verstehen


Am häufigsten tritt eine Reallowance auf, wenn die Investorennachfrage unsicher ist. Das Emissionskonsortium möchte möglicherweise zusätzliche (nicht zum Syndikat gehörende) Broker hinzuziehen, um die Nachfrage nach den zugrunde liegenden Aktien der Neuemission zu erhöhen. Die emittierenden Banken legen den Reallowance-Bonus als Teil des Spreads fest, den sie für die Platzierung des Angebots erhalten. Das Angebot kann ein Börsengang (IPO), ein Schuldtitel oder die Ausgabe zusätzlicher Aktien eines börsennotierten Unternehmens sein.



Wie man Reallowance berechnet


Während des Underwriting-Prozesses verkauft das emittierende Unternehmen die neuen Angebotsaktien zu einem reduzierten Preis an die Underwriter. Die Differenz zwischen dem reduzierten Preis und dem, was die Aktie am Markt erzielt, ist der 'Spread', der den emittierenden Banken gehört. Die Reallowance kann ein festgelegter Prozentsatz des Spreads sein oder eine Preisspanne basierend auf der Anzahl der neuen Aktien, die der nicht zum Syndikat gehörende Broker verkauft.



Kurzer Fakt


Eine Reallowance ist im Wesentlichen eine Provision, die ein Underwriting-Unternehmen einem Wertpapierunternehmen zahlt, um Aktien einer Neuemission an seine Kunden zu vermarkten und zu verkaufen.



Praktisches Beispiel für Reallowance


Um ein Beispiel zu veranschaulichen, nehmen wir an, BigBag Holdings, ein fiktives Unternehmen, geht an die Börse, und die neu ausgegebenen Aktien haben einen Marktpreis von 30 $. Der reduzierte Preis des Emissionskonsortiums für die Aktien beträgt 27 $. Die Reallowance-Gebühr beträgt 25 % des Spreads, also 0,75 $ pro Aktie.

Die Aufsichtsbehörden verlangen, dass solche Vergütungen in den Wertpapierangebotsunterlagen offengelegt werden, damit Anleger im Voraus über solche Anreize informiert sind.



Einfluss der Investmentfonds-Reallowance auf Anleger


Investmentfonds nutzen Reallowances oft als zusätzlichen Anreiz, um Broker und Händler zu ermutigen, Anteile dieser Fonds an Kunden zu verkaufen. Obwohl die Offenlegung dieser Gebühren in den regulatorischen Dokumenten des Fonds erfolgen sollte und sie normalerweise den Aktienkurs nicht erhöhen, kann die Praxis Anlageberater dazu ermutigen, einen Fonds gegenüber einem anderen zu bevorzugen. Bei der Wahl zwischen zwei für einen Anleger gleichermaßen geeigneten Fonds könnten die zusätzlichen Anreize von einem Emissionskonsortium die Entscheidung beeinflussen, welcher Fonds dem Kunden empfohlen wird.

Obwohl Reallowances den Preis der neuen Aktien für Anleger nicht beeinflussen, zeigen sie doch, wie verschiedene Verkaufsgebühren oder Ausgabeaufschläge auf die teilnehmenden Brokerfirmen und Händler verteilt und zugewiesen werden. Die Praxis kann umstritten sein, wenn Anleger nicht wissen, dass verkaufende Broker zusätzliche Vergütungen erhalten.



Wichtige Überlegungen zur Reallowance


Reallowances sind üblich, wenn Fonds von neuen Firmen eingeführt werden, die noch keine Beziehung zur Anlegergemeinschaft aufgebaut haben. Solche Anreize können Broker dazu ermutigen, den Fonds genau zu prüfen, und der Broker könnte den Fonds schließlich den Kunden zur Kenntnis bringen. Auch bekannte und etablierte Investmentfondsgesellschaften können Reallowances für Fonds verwenden, die neue Anlagestrategien, Ansätze oder neue spezialisierte Sektorfonds einführen.

Es kann auch einen saisonalen Trend bei Reallowances geben. Da Anleger steuerlich abzugsfähige Beiträge zu einem individuellen Rentenkonto (IRA) nach Ende eines Steuerjahres, aber vor der Steuererklärungsfrist am 15. April leisten können, entscheiden sich viele dafür, Beiträge in den ersten drei Monaten des Jahres zu leisten. Dieser Zustrom von Geldern in den Markt schafft zusätzliche Investorennachfrage nach Anlagemöglichkeiten.

bottom of page