Scalping
Scalping: Definition im Trading, wie diese Strategie verwendet wird, und Beispiel
Wichtige Erkenntnisse
- Scalping ist eine Handelsstrategie, die darauf abzielt, von kleinen Kursänderungen innerhalb eines kurzen Zeitraums zu profitieren.
- Diese Strategie beinhaltet die Ausführung vieler Trades täglich, um kleine Gewinne zu größeren Gewinnen zu summieren.
- Scalper verlassen sich auf technische Analyse und schnelle Ausführung, müssen aber strenge Ausstiegsstrategien einhalten, um große Verluste zu vermeiden.
- Während Scalping mit Hebelwirkung Gewinne verstärken kann, erhöht es auch das Risiko, sodass diszipliniertes Management entscheidend ist.
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- Scalping ist eine Handelsstrategie, die darauf ausgerichtet ist, von kleinen Kursänderungen des Preises eines Vermögenswerts zu profitieren. Händler, die diese Strategie anwenden, tätigen zwischen 10 und einigen hundert Trades an einem einzigen Tag, in der Annahme, dass kleine Bewegungen der Vermögenspreise leichter zu erfassen sind als große.
- Händler, die diese Strategie anwenden, werden als Scalper bezeichnet. Viele kleine Gewinne können sich leicht zu großen Gewinnen summieren, wenn eine strenge Ausstiegsstrategie angewendet wird, um große Verluste zu verhindern. Scalping ist nicht illegal, birgt aber gewisse Risiken.
Wie Scalping im Trading funktioniert
Scalping nutzt größere Positionsgrößen für kleinere Kursgewinne im kürzesten Zeitraum des Haltens. Es wird intraday durchgeführt. Das Hauptziel ist es, eine Anzahl von Aktien zum Geld- oder Briefkurs zu kaufen oder zu verkaufen und sie dann schnell ein paar Cent höher oder niedriger mit Gewinn zu verkaufen.
Die Haltedauern können von Sekunden bis zu Minuten und in einigen Fällen bis zu mehreren Stunden variieren. Die Position wird vor Ende der gesamten Markthandelssitzung geschlossen.
Scalper müssen diszipliniert sein und sich sehr genau an ihr Handelsregime halten. Jede Entscheidung, die getroffen werden muss, sollte mit Sicherheit getroffen werden. Aber Scalper sollten auch sehr flexibel sein, da die Marktbedingungen sehr fließend sind und wenn ein Trade nicht wie erwartet verläuft, müssen sie die Situation so schnell wie möglich beheben, ohne zu viel Verlust zu erleiden.
Wichtige Merkmale und Risiken des Scalpings
Scalping ist eine schnelle Aktivität für wendige Händler. Es erfordert präzises Timing und Ausführung. Scalper nutzen typischerweise Hebel, um Gewinne mit den meisten Aktien in der kürzesten Haltedauer zu maximieren. Die Verwendung von Hebel erhöht jedoch auch das Risiko.
Dies erfordert die Konzentration auf kleinere Zeitrahmen-Charts wie die Ein-Minuten- und Fünf-Minuten-Candlestick-Charts. Momentum-Indikatoren wie Stochastic, Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Relative Strength Index (RSI) werden häufig verwendet. Preis-Chart-Indikatoren wie gleitende Durchschnitte, Bollinger-Bänder und Pivot-Punkte werden als Referenzpunkte für Unterstützungs- und Widerstandsniveaus verwendet.
Scalping erfordert, dass das Eigenkapital des Kontos über dem Mindestbetrag von 25.000 $ liegt, um einen Verstoß gegen die Pattern-Day-Trader-Regel (PDT) zu vermeiden. Eine Margin ist erforderlich, um Leerverkäufe durchzuführen.
Scalping-Strategien
Scalper kaufen tief und verkaufen hoch, kaufen hoch und verkaufen höher, oder leerverkaufen hoch und decken tief, oder leerverkaufen tief und decken tiefer. Sie neigen dazu, Level 2 und Zeit- und Verkaufsfenster zu nutzen, um Aufträge an die liquidesten Market Maker und ECNs für schnelle Ausführungen zu leiten.
Die Point-and-Click-Ausführung über das Level-2-Fenster oder programmierte Hotkeys ist die schnellste Methode für die schnellsten Auftragsausführungen. Scalping basiert ausschließlich auf technischer Analyse und kurzfristigen Kursfluktuationen. Aufgrund der umfangreichen Nutzung von Hebel gilt Scalping als risikoreiche Handelsweise.
Einige der häufigen Fehler, die Scalper machen, sind schlechte Ausführung, schlechte Strategie, Nichtsetzen von Stop-Losses, Überhebelung, späte Einstiege, späte Ausstiege und Überhandeln. Scalping verursacht hohe Provisionen aufgrund der hohen Anzahl von Transaktionen. Eine provisionsbasierte Preisstruktur pro Aktie ist vorteilhaft für Scalper, insbesondere für diejenigen, die dazu neigen, kleinere Stücke in und aus Positionen zu skalieren.
Praktisches Beispiel für Scalping in Aktion
Angenommen, ein Händler wendet Scalping an, um von Kursbewegungen der ABC-Aktie zu profitieren, die bei 10 $ gehandelt wird. Der Händler wird eine massive Tranche von ABC-Aktien, sagen wir 50.000, kaufen und verkaufen und sie während günstiger Kursbewegungen in kleinen Beträgen verkaufen.
Zum Beispiel könnten sie wählen, in Preisschritten von 0,05 $ zu kaufen und zu verkaufen, wodurch kleine Gewinne erzielt werden, die sich am Ende des Tages summieren, da sie den Kauf und Verkauf in großen Mengen tätigen.
Ist Scalp Trading illegal?
Nein, Scalp Trading ist nicht illegal. Der Kauf und Verkauf großer Transaktionen mit kleinen Kursbewegungen ist unter Finanzregulierung völlig legal; es ist jedoch eine riskante Strategie, die Wissen und Disziplin erfordert.
Warum ist Scalping riskant?
Um mit Scalping Geld zu verdienen, muss man eine große Anzahl von Transaktionen für minimale Gewinne tätigen. Das Risiko beim Handel großer Transaktionen ist für einige Händler die kleinen Gewinne nicht wert. Im Allgemeinen müssen Scalper dutzende bis hunderte Trades pro Tag tätigen und diese am selben Tag schließen, was viel Zeit, Konzentration und Überwachung erfordert.
Warum mögen Broker Scalping nicht?
Ein Grund, warum Broker Scalping möglicherweise nicht mögen, ist, dass es aufgrund des ständigen Kaufs und Verkaufs von Scalp-Händlern viel Stress auf ihre Systeme ausübt. Zudem ist es für Broker schwierig, das Risiko zu managen, wenn viele Trades ständig in großen Mengen gekauft und verkauft werden.