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Schnellaktiva

Schnelle Vermögenswerte verstehen: Definition, Beispiele und Bedeutung



Wichtige Erkenntnisse


  • Schnelle Vermögenswerte umfassen Bargeld, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
  • Sie schließen Lagerbestände aus und bieten ein konservatives Maß der Liquidität.
  • Die Quick Ratio misst die Fähigkeit eines Unternehmens, Verbindlichkeiten mit seinen liquidesten Vermögenswerten zu decken.
  • Schnelle Vermögenswerte können ohne wesentlichen Wertverlust in Bargeld umgewandelt werden.
  • Unternehmen können schnelle Vermögenswerte als Liquiditätspuffer vorhalten, um unmittelbare Bedürfnisse zu decken.


Was sind schnelle Vermögenswerte?


Schnelle Vermögenswerte beziehen sich auf Vermögenswerte, die einem Unternehmen gehören und einen kommerziellen oder Tauschwert haben, der leicht in Bargeld umgewandelt werden kann oder bereits in Bargeldform vorliegt. Sie gelten als die liquidesten Vermögenswerte eines Unternehmens. Dazu gehören Bargeld und Zahlungsmitteläquivalente, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, und sie sind ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der kurzfristigen finanziellen Gesundheit eines Unternehmens.

Unternehmen verwenden schnelle Vermögenswerte zur Berechnung bestimmter Finanzkennzahlen, die bei Entscheidungen verwendet werden, insbesondere der Quick Ratio.

Prapass Pulsub / Getty Images



Grundlagen der schnellen Vermögenswerte verstehen


Im Gegensatz zu anderen Arten von Vermögenswerten stellen schnelle Vermögenswerte wirtschaftliche Ressourcen dar, die in relativ kurzer Zeit ohne wesentlichen Wertverlust in Bargeld umgewandelt werden können. Bargeld und Zahlungsmitteläquivalente sind die liquidesten kurzfristigen Vermögenswerte, die in den schnellen Vermögenswerten enthalten sind, während marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls als schnelle Vermögenswerte gelten. Schnelle Vermögenswerte schließen Lagerbestände aus, da es für ein Unternehmen mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, sie in Bargeld umzuwandeln.

Unternehmen halten in der Regel einen Teil ihrer schnellen Vermögenswerte in Form von Bargeld und marktgängigen Wertpapieren als Puffer, um ihren unmittelbaren Betriebs-, Investitions- oder Finanzierungsbedarf zu decken. Ein Unternehmen mit einem niedrigen Bargeldbestand an schnellen Vermögenswerten kann seinen Liquiditätsbedarf durch die Nutzung vorhandener Kreditlinien decken.

Je nach Art des Geschäfts und der Branche, in der es tätig ist, kann ein wesentlicher Teil der schnellen Vermögenswerte an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebunden sein. Beispielsweise können Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen an Firmenkunden verkaufen, große Forderungsbestände haben, während Einzelhandelsunternehmen, die Produkte an einzelne Verbraucher verkaufen, vernachlässigbare Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in ihren Bilanzen aufweisen können.



Berechnung der Quick Ratio mit schnellen Vermögenswerten


Analysten verwenden schnelle Vermögenswerte am häufigsten, um die Fähigkeit eines Unternehmens zu bewerten, seine sofortigen Rechnungen und Verpflichtungen zu begleichen, die innerhalb eines Jahres fällig werden. Der Gesamtbetrag der schnellen Vermögenswerte wird in der Quick Ratio verwendet, manchmal auch als Säuretest bezeichnet. Dies ist eine Finanzkennzahl, die die Summe der Bargeld- und Zahlungsmitteläquivalente, marktgängigen Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eines Unternehmens durch seine kurzfristigen Verbindlichkeiten dividiert. Diese Kennzahl ermöglicht es Investmentfachleuten festzustellen, ob ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann, wenn seine Einnahmen oder Bargeldeingänge nachlassen.

Die Formel für die Quick Ratio lautet:

 Quick Ratio = C & E + MS + AR Current Liabilities where: C & E = cash & equivalents MS = marketable securities AR = accounts receivable \begin{aligned} &\text{Quick Ratio} = \frac { \text{C \& E} + \text{MS} + \text{AR} }{ \text{Current Liabilities} } \\ &\textbf{where:} \\ &\text{C \& E} = \text{cash \& equivalents} \\ &\text{MS} = \text{marketable securities} \\ &\text{AR} = \text{accounts receivable} \\ \end{aligned} ​Quick Ratio=Current LiabilitiesC & E+MS+AR​where:C & E=cash & equivalentsMS=marketable securitiesAR=accounts receivable​

oder

 Quick Ratio = CA − Inventory − PE Current Liabilities where: CA = current assets PE = prepaid expenses \begin{aligned} &\text{Quick Ratio} = \frac { \text{CA} - \text{Inventory} - \text{PE} }{ \text{Current Liabilities} } \\ &\textbf{where:} \\ &\text{CA} = \text{current assets} \\ &\text{PE} = \text{prepaid expenses} \\ \end{aligned} ​Quick Ratio=Current LiabilitiesCA−Inventory−PE​where:CA=current assetsPE=prepaid expenses​



Vergleich von schnellen Vermögenswerten und kurzfristigen Vermögenswerten


Schnelle Vermögenswerte bieten Analysten eine konservativere Sicht auf die Liquidität eines Unternehmens oder seine Fähigkeit, kurzfristige Verbindlichkeiten mit seinen kurzfristigen Vermögenswerten zu decken, da sie schwerer verkäufliche Lagerbestände und andere kurzfristige Vermögenswerte, die schwer zu liquidieren sind, nicht enthalten. Durch den Ausschluss von Lagerbeständen und anderen weniger liquiden Vermögenswerten konzentrieren sich die schnellen Vermögenswerte auf die liquidesten Vermögenswerte des Unternehmens.

Die Quick Ratio kann auch der Current Ratio gegenübergestellt werden, die dem gesamten kurzfristigen Vermögen eines Unternehmens, einschließlich seiner Lagerbestände, dividiert durch seine kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht. Die Quick Ratio stellt im Vergleich zur Current Ratio einen strengeren Test für die Liquidität eines Unternehmens dar.



Kurzer Fakt


Das Wort „quick“ stammt vom altenglischen „cwic“ ab, was „lebendig“ oder „wachsam“ bedeutete.

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