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Schwein

Verstehen des "Pig" im Investieren: Bedeutung und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein "Schwein" im Investmentbereich ist ein Begriff für einen gierigen Investor, der unrealistische zukünftige Gewinne priorisiert.
  • Solche Investoren ignorieren oft ihre ursprünglichen Anlagestrategien aufgrund überhöhter Erwartungen.
  • Schweinisches Verhalten kann zu spekulativen Handlungen und potenziellen finanziellen Verlusten führen.
  • Emotionale Faktoren wie Gier können Investoren dazu treiben, Gewinne zu halten, anstatt sie zu realisieren.
  • John Maynard Keynes' "animal spirits" beschreiben den emotionalen Antrieb, der finanzielle Entscheidungen beeinflusst.


Was ist ein "Schwein" im Investmentbereich?


Im Investmentbereich ist ein "Schwein" ein umgangssprachlicher Begriff für einen Investor, der als gierig gilt und seine ursprüngliche Anlagestrategie vergessen hat, um sich auf unrealistische zukünftige Gewinne zu konzentrieren. Zum Beispiel weigern sie sich, selbst nach einer Verdopplung einer Aktie zu verkaufen, was Gewinne in Verluste verwandeln kann. Der Begriff spiegelt das Konzept der "animal spirits" wider, das mit John Maynard Keynes verbunden ist, bei dem Emotionen Entscheidungen antreiben.



Die Psychologie hinter "Schwein"-Investoren


Wie ein Schwein im Bauernhof, das sich übermäßig am Futter bedient, wird dieser Investorentyp an einer Anlage festhalten, selbst nach einer erheblichen Kursbewegung, in der Hoffnung, dass die Anlage noch größere Gewinne bringt.

Während "Schwein" als abwertender Begriff angesehen werden kann, mögen manche auf John Maynard Keynes' Vorstellung von "Animal Spirits" zurückgreifen. Animal Spirit ist ein Begriff, den der berühmte britische Ökonom verwendet, um zu beschreiben, wie Menschen zu finanziellen Entscheidungen gelangen, einschließlich des Kaufs und Verkaufs von Wertpapieren, in Zeiten wirtschaftlicher Belastung oder Unsicherheit.1

In Keynes' Veröffentlichung von 1936, The General Theory of Employment, Interest, and Money, spricht er von animal spirits als den menschlichen Emotionen, die das Verbrauchervertrauen beeinflussen. Heute beschreiben animal spirits die psychologischen und emotionalen Faktoren, die Investoren dazu treiben, zu handeln, wenn sie mit hoher Volatilität an den Kapitalmärkten konfrontiert sind. Der Begriff stammt vom lateinischen spiritus animalis, was "der Atem, der den menschlichen Geist erweckt" bedeutet.1

Einer der emotionalen Antriebe, die Keynes identifizierte, war die Gier (der andere primäre Antrieb ist die Angst). Ein Schwein ist ein von Gier überwältigter Investor, der zu gefräßigem und spekulativem Marktverhalten führt, das letztendlich in einer Katastrophe enden kann.1



Fallstudie: Joes schweinischer Anlageansatz


Angenommen, Joe investiert in die XYZ Corp., weil die Aktie unterbewertet ist. Nachdem sich der Aktienkurs innerhalb von zwei Monaten verdoppelt hat, behält Joe die gesamte Anlage, in der Hoffnung, dass sie sich in den nächsten zwei Monaten erneut verdoppelt, anstatt einen Teil der Anlage zu verkaufen, um einen Gewinn zu realisieren. Joe ist ein schweinischer Investor, weil seine Gier nach großen Gewinnen seine ursprüngliche Value-Investment-Strategie übertrumpft.

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