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Schwellenmarktwirtschaft

Schwellenländer: Definition, Wachstum und Schlüsselakteure



Was ist eine Schwellenmarkt-Wirtschaft?


Eine Schwellenmarkt-Wirtschaft ist die Wirtschaft eines Entwicklungslandes, das sich in den globalen Markt integriert, gekennzeichnet durch schnelles Wachstum des BIP, des Handelsvolumens und zunehmende ausländische Direktinvestitionen. Diese Volkswirtschaften, wie Indien, China und Brasilien, zeichnen sich durch einen Wandel von der Landwirtschaft zur Industrialisierung aus und übernehmen Reformen und Standards aus entwickelten Märkten, um ihren Übergang zu unterstützen. Allerdings sind sie mit Risiken wie politischer Instabilität und Währungsvolatilität verbunden, was Anlegern sowohl Chancen als auch Herausforderungen bietet.



Wichtige Erkenntnisse


  • Schwellenmarkt-Volkswirtschaften sind Entwicklungsländer, die sich auf dem Weg zu entwickelten Volkswirtschaften mit einem höheren Lebensstandard befinden.
  • Diese Märkte bieten aufgrund des schnellen Wachstums oft Möglichkeiten für höhere Anlagerenditen, bergen aber auch größere Risiken wie politische Instabilität und Währungsvolatilität.
  • Schwellenmarkt-Volkswirtschaften zeichnen sich durch zunehmende Integration in die Weltwirtschaft und die Entwicklung moderner Finanz- und Regulierungssysteme aus.
  • Investitionen in Schwellenmärkte erfordern Vorsicht, da diese Märkte möglicherweise nicht das gleiche Maß an Markteffizienz oder Liquidität wie entwickelte Märkte aufweisen.
  • Die Einstufung von Ländern als Schwellenmärkte kann variieren, wobei der IWF 20 und MSCI 24 Länder in dieser Kategorie benennt.
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  • Investopedia / Jiaqi Zhou


Merkmale und Dynamiken von Schwellenmarkt-Volkswirtschaften


Anleger suchen Schwellenmärkte wegen der Aussicht auf hohe Renditen, da diese Märkte oft ein schnelleres Wirtschaftswachstum gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnen. Höhere Renditen gehen jedoch meist mit einem viel größeren Risiko einher.



Risiken in Schwellenmärkten navigieren


Zu den Risiken können politische Instabilität, inländische Infrastrukturprobleme, Währungsvolatilität und illiquide Aktien gehören, da viele große Unternehmen möglicherweise noch staatlich oder privat geführt werden. Lokale Börsen bieten ausländischen Investoren möglicherweise keine liquiden Märkte.

Schwellenmärkten fehlen oft die fortschrittlichen Markt- und Regulierungsinstitutionen, die in entwickelten Ländern zu finden sind. Ihre Markteffizienz und Regulierungsstandards bleiben oft hinter denen der USA, Europas und Japans zurück.



Wachstums- und Fortschrittsindikatoren in Schwellenmärkten


Schwellenmärkte verfügen in der Regel über eine physische Finanzinfrastruktur, einschließlich Banken, einer Börse und einer einheitlichen Währung. Ein wesentlicher Aspekt von Schwellenmarkt-Volkswirtschaften ist, dass sie im Laufe der Zeit Reformen und Institutionen übernehmen, die denen moderner entwickelter Länder ähneln. Dies fördert das Wirtschaftswachstum.

Diese Volkswirtschaften verlagern sich von der Landwirtschaft und Ressourcengewinnung hin zu industriellen und verarbeitenden Tätigkeiten. Ihre Regierungen verfolgen oft Strategien zur Förderung von Wirtschaftswachstum und Industrialisierung. Zu den Strategien können exportorientiertes Wachstum und importsubstituierende Industrialisierung gehören.

Exportorientiertes Wachstum ist in Schwellenländern üblich, da es die globale Handelsbeteiligung fördert. Sie investieren in Bildung, Infrastruktur und Rechtsreformen, um die Rechte der Anleger zu schützen.



Wichtig


Frontiermärkte sind in der Regel kleiner als Schwellenmärkte mit niedrigerem Pro-Kopf-Einkommen, geringerer Marktliquidität und weniger Industrialisierung. Sie bieten attraktive Anlagemöglichkeiten, gelten jedoch für Anleger als riskanter als Schwellenmärkte.



Kriterien für die Klassifizierung von Schwellenmärkten


Schwellenmarkt-Volkswirtschaften werden auf verschiedene Weise klassifiziert. Einkommensniveau, Qualität der Finanzsysteme und Wachstumsraten sind alles beliebte Kriterien, aber die genaue Liste der Schwellenmarkt-Volkswirtschaften kann je nach Befragtem variieren.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stuft 20 Länder als Schwellenmärkte ein. Morgan Stanley Capital International (MSCI) stuft 24 Länder als Schwellenmärkte ein.12 Standard and Poor's (S&P), FTSE Russell und Dow Jones unterscheiden sich ebenfalls geringfügig in ihrer Klassifizierung von Ländern als Schwellenmärkte.

Ein Land kann in den Status eines entwickelten Marktes aufgestuft oder zu einem Frontiermarkt herabgestuft werden. Auch entwickelte Länder können zu einem Schwellenmarkt herabgestuft werden, wie im Fall von Griechenland. Frontiermärkte wie Katar und Argentinien können zu Schwellenmärkten aufgestuft werden.



Was ist eine Schwellenmarkt-Wirtschaft?


Eine Schwellenmarkt-Wirtschaft wird allgemein als eine Volkswirtschaft betrachtet, die sich in eine entwickelte Marktwirtschaft verwandelt. Sie weist ein schnelles BIP-Wachstum, ein steigendes Pro-Kopf-Einkommen, eine zunehmende Liquidität der Schulden- und Aktienmärkte sowie eine etablierte Infrastruktur des Finanzsystems auf.



Welche Länder werden als Schwellenmärkte eingestuft?


Die Klassifizierungen unterscheiden sich, aber die sogenannten BRICS-Länder repräsentieren fünf Schwellenmärkte mit bedeutendem Wirtschaftswachstum und Investitionsmöglichkeiten: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Die BIP dieser Länder sind von 2000 bis 2023 stetig gestiegen. Daten für 2024 sind noch nicht verfügbar.3

Es wird erwartet, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzt.



Sind Schwellenmärkte gute Investitionen?


Sie können gute Investitionen sein, da sie im Vergleich zu reiferen Märkten zu einem schnellen BIP-Wachstum neigen, aber Investitionen in Schwellenmärkte können aufgrund potenzieller politischer Instabilität, fehlender zuverlässiger Informationen, Währungsschwankungen, geringerer Liquidität und Anlagevolatilität riskant sein.

Anleger sollten vor einer Anlage die potenziellen Risiken und Chancen sorgfältig abwägen.

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