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Segregation

Segregation bei Wertpapieren verstehen: Definition, Beispiele und wichtige Erkenntnisse



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Segregation im Finanzwesen stellt sicher, dass Kundengelder getrennt von den Vermögenswerten des Brokerhauses aufbewahrt werden, um sie im Falle einer Insolvenz des Unternehmens zu schützen.
  • Die Securities Exchange Act Rule 15c3-3 schreibt die Trennung von Kunden- und Firmenvermögen vor, um eine Vermischung zu verhindern.
  • Brokerhäuser trennen Konten, um Anlageentscheidungen an die spezifische Risikotoleranz und die Ziele eines Kunden anzupassen.
  • Segregierte Konten führen separate Buchhaltungen, um sicherzustellen, dass Firmen- und Kundenvermögen unabhängig voneinander für die Rechenschaftspflicht nachverfolgt werden.
  • Die Kostensegregation ermöglicht es Immobilieninvestoren, die Abschreibung von Immobilien zu beschleunigen, wodurch ihre Steuerschulden reduziert werden.1


Was ist Segregation?


Im Finanzwesen ist Segregation die Praxis, Kundenvermögen getrennt von den eigenen Mitteln eines Brokerhauses zu halten, um Vermischung zu verhindern und Kundeninvestitionen zu schützen. Die SEC Rule 15c3-3 schreibt diese Trennung vor, auch in Situationen wie bei diskretionären Konten, und unterstützt zudem die „Know Your Client“-Verpflichtungen, indem sie die Handhabung von Vermögenswerten an die Bedürfnisse jedes Kunden anpasst.



Die Rolle der Segregation in den Finanzmärkten


Die Segregation wurde in der Wertpapierbranche in den späten 1960er Jahren zur Regel und wurde mit dem Aufkommen der Verbraucherschutzregel der Security and Exchange Commission (SEC), der Securities Exchange Act (SEA) Rule 15c3-3, gefestigt. Andere Regeln verlangen von Unternehmen, monatliche Berichte über die ordnungsgemäße Trennung von Anlegergeldern einzureichen.2

Das Hauptziel der Trennung von Vermögenswerten bei einem Brokerhaus ist es, zu verhindern, dass Kundeninvestitionen mit Unternehmensvermögen vermischt werden, damit die Kundenvermögenswerte im Falle einer Geschäftsaufgabe schnell zurückgegeben werden können. Es verhindert auch, dass Unternehmen die Inhalte von Kundenkonten für eigene Zwecke verwenden.

Das Management segregierter Konten stellt sicher, dass Entscheidungen gemäß der Risikotoleranz, den Bedürfnissen und Zielen des Kunden getroffen werden. Wenn Gelder gepoolt oder vermischt statt getrennt werden, wie bei einem Investmentfonds, werden Anlageentscheidungen vom Portfoliomanager oder der Investmentgesellschaft getroffen. Andererseits trifft der einzelne Anleger die Entscheidungen auf seinem bei einem Broker-Dealer geführten Konto.

Das Brokerhaus muss jedoch auch die Investitionen überwachen, um sicherzustellen, dass sie für jedes Konto geeignet sind, was unter eine Regel namens Know Your Client oder Know Your Customer fällt. Als Gruppe ist jedes dieser einzelnen Konten vom Betriebskapital und den Investitionen des Unternehmens getrennt.3



Praktische Beispiele für die Trennung von Vermögenswerten im Finanzwesen


Die in der Wertpapierbranche angewandte Segregation verlangt, dass Kundenvermögen und -investitionen, die ein Broker oder ein anderes Finanzinstitut hält, getrennt – oder segregiert – von den Vermögenswerten des Brokers oder Finanzinstituts aufbewahrt werden. Dies wird als Wertpapiersegregation bezeichnet.

Ein Brokerhaus, das die Verwahrung der Vermögenswerte seiner Kunden übernimmt, kann auch eigene Wertpapiere für den Handel oder die Anlage besitzen. Jede dieser Vermögensarten muss getrennt voneinander geführt werden. Auch die Buchhaltung muss getrennt sein. Die Segregation kann auch auf Vermögenswerte angewendet werden, die aus buchhalterischen Gründen unabhängig nachverfolgt werden müssen.

Es gibt auch separate oder segregierte Konten, die andere Privilegien und Anforderungen haben als diejenigen, die allgemeiner von einer größeren Gruppe gehalten werden. Portfoliomanager erstellen beispielsweise oft Portfoliomodelle, die auf den Großteil des verwalteten Vermögens angewendet werden.

Diskretionäre Konten können jedoch für Anleger mit anderen Anforderungen (wie Anlageziele und Risikotoleranz) eingeführt werden, die sich von den anderen Anlegern im Portfolio unterscheiden. Diese separaten Konten dürfen von der üblichen Strategie des Portfoliomanagers abweichen und sind vom größeren Pool getrennt.



Was ist Kostensegregation im Finanzwesen?


Kostensegregation im Finanzwesen bezieht sich auf ein Steuerplanungsinstrument bei Immobilieninvestitionen. Es ermöglicht Immobilieninvestoren, die Abschreibung ihrer Immobilien zu beschleunigen, wodurch sich die Höhe der zu zahlenden Steuern verringert.



Was bedeutet segregiert in der Buchhaltung?


Ein segregiertes Konto kann ein Konto bei einer Bank oder einem anderen Finanzinstitut sein, das von den eigenen Mitteln der Bank getrennt ist und daher im Insolvenzfall vor Gläubigern geschützt ist. Ein normales Bankkonto wäre nicht vor Gläubigern geschützt.



Was ist Segregation im Finanzwesen?


Segregation im Finanzwesen ist die Trennung von Kundenvermögen von den Vermögenswerten eines Brokers. Diese Konten gewährleisten die Sicherheit der Kundeninvestitionen und dürfen vom Broker nicht für eigene Zwecke verwendet werden.

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