Spottrade
Spot Trading verstehen: Wie es funktioniert und wie man profitiert
Was ist ein Kassageschäft?
Ein Kassageschäft ist eine Finanztransaktion, bei der Vermögenswerte wie Währungen, Rohstoffe oder Wertpapiere zur sofortigen Lieferung gehandelt werden, normalerweise innerhalb von zwei Werktagen abgewickelt. Im Gegensatz zu Terminkontrakten, die einen Preis für ein zukünftiges Datum festlegen, erfolgen Kassageschäfte zu aktuellen Marktpreisen, dem sogenannten Kassakurs. Der Kassakurs spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des Werts dieser Geschäfte, wobei die Marktliquidität die Preisfluktuationen stark beeinflusst. Beispiele sind Devisenkontrakte und Rohstoffgeschäfte wie Öl oder Gold. Der Devisenkassamarkt ist einer der größten und liquidesten Märkte der Welt und verdeutlicht das enorme Ausmaß und die Echtzeit-Natur des Kassahandels.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Kassahandel ermöglicht den sofortigen Austausch von Finanzinstrumenten wie Währungen und Rohstoffen, wobei die Transaktionen typischerweise innerhalb von ein bis zwei Werktagen abgewickelt werden.
- Der Kassakurs ist der aktuelle Marktpreis, zu dem ein Finanzinstrument sofort gekauft oder verkauft werden kann, und er schwankt kontinuierlich basierend auf Angebot und Nachfrage.
- Die meisten Kassageschäfte finden in hochliquiden Märkten wie dem Devisenmarkt statt, wo große tägliche Volumina sofortige Preisanpassungen ermöglichen.
- Im Gegensatz zu Terminkontrakten beinhaltet der Kassahandel direktes Eigentum und physische Lieferung des Vermögenswerts, was ihn von Geschäften mit aufgeschobenen Abwicklungsdaten unterscheidet.
Wie Kassageschäfte funktionieren
Ein Kassageschäft beinhaltet einen direkten Austausch eines Rohstoffs, einer Fremdwährung oder eines Finanzinstruments zur sofortigen Lieferung. Diese Art von Handel wird auch häufig als Kassatransaktion bezeichnet. Kassatransaktionen können an einer Börse oder außerbörslich (OTC) stattfinden. Rohstoffe werden normalerweise an Börsen gehandelt, während Währungen oft OTC gehandelt werden.
Devisenkassakontrakte sind die häufigste Art von Kassageschäften. Sie werden normalerweise für die Lieferung in zwei Werktagen spezifiziert, während die meisten anderen Finanzinstrumente am nächsten Werktag abwickeln. Der Devisenkassamarkt wird weltweit elektronisch gehandelt. Es ist der größte Markt der Welt mit einem täglichen Handelsvolumen von über 7,55 Billionen US-Dollar. Damit ist seine Größe sowohl den Zins- als auch den Rohstoffmärkten weit überlegen.123
Der aktuelle Preis eines Finanzinstruments wird als Kassakurs bezeichnet. Es ist der Preis, zu dem ein Instrument sofort verkauft oder gekauft werden kann. Der Kassakurs wird durch Kauf- und Verkaufsaufträge von Käufern und Verkäufern festgelegt. In liquiden Märkten kann sich der Kassakurs jede Sekunde ändern, wenn Aufträge ausgeführt werden und neue eingehen.
Wichtig
Der Preisunterschied zwischen einem Terminkontrakt und einem Kassakontrakt beinhaltet den Zeitwert basierend auf Zinssätzen und Laufzeit.
Wichtige Faktoren im Kassahandel
Bei Instrumenten, die später als der Kassamarkt abwickeln, kombiniert der Preis den Kassakurs und die Zinskosten bis zur Abwicklung. Im Devisenhandel wird dafür der Zinsunterschied zwischen zwei Währungen verwendet.
Die meisten Zinsprodukte wie Anleihen und Optionen werden am nächsten Werktag zum Kassakurs abgewickelt. Verträge werden am häufigsten zwischen zwei Finanzinstituten abgeschlossen, können aber auch zwischen einem Unternehmen und einem Finanzinstitut bestehen. Ein Zinsswap, bei dem das nahe Bein auf das Kassadatum fällt, wird normalerweise an einem Werktag abgewickelt.4
Rohstoffe werden typischerweise an Börsen gehandelt. Die CME Group und die Intercontinental Exchange, die die NYSE besitzt, sind beliebte Börsen.56 Die meisten Rohstoffgeschäfte werden in der Zukunft ohne Lieferung abgewickelt; Kontrakte werden vor Fälligkeit zurückverkauft, und Gewinne oder Verluste werden bar abgerechnet.
Was ist der Kassamarkt?
Der Begriff Kassamarkt bezieht sich auf einen Markt, der bestimmte Finanzinstrumente für die kurzfristige oder sofortige Lieferung handelt. Zu diesen Instrumenten gehören Rohstoffe, Währungen und andere Wertpapiere. Käufer und Verkäufer tauschen normalerweise Bargeld gegen das genannte Wertpapier auf dem Kassamarkt, weshalb sie oft als Bargeld- oder physische Märkte bezeichnet werden.
Was ist ein Kassakurs?
Ein Kassakurs ist der aktuelle Marktpreis, der für die sofortige Lieferung eines Finanzinstruments wie einer Währung, eines Rohstoffs oder eines Zinssatzes notiert wird. Dies ist der Preis, den Händler zahlen, wenn sie einen Vermögenswert sofort liefern lassen möchten. Ein Kassakurs wird zur Bestimmung zukünftiger Preise verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kassakurs und einem Terminkurs?
Kassa- und Terminkurse sind zwei Preise, die auf dem Devisenmarkt verwendet werden. Der Begriff Kassakurs bezieht sich auf den aktuellen Marktpreis für die sofortige Lieferung. Kassakurse werden für Währungen, Rohstoffe, Zinssätze und andere Wertpapiere verwendet. Ein Terminkurs hingegen ist ein zukünftiger Preis, den zwei Parteien für eine Währung oder ein anderes Wertpapier vereinbaren.