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Stepouttrading

Verständnis von Step-Out Trading: Definitionen und praktische Einblicke



Wichtige Erkenntnisse


  • Step-out-Trading umfasst die Ausführung großer Aufträge über mehrere Brokerfirmen, wobei jeder von einer primären Brokerfirma ein Teil des Handels zugewiesen wird.
  • Anlageberater können Step-out-Trading nutzen, um Drittanbieter-Broker-Dealer einzusetzen und die bestmögliche Ausführung für Kundentransaktionen zu erzielen.
  • Obwohl Step-out-Trading zusätzliche Gebühren verursachen kann, wird es oft eingesetzt, um eine optimale Handelsausführung zu gewährleisten und potenziell die Ergebnisse für Kunden zu verbessern.
  • Die SEC überwacht Step-out-Handelsgeschäfte auf Einhaltung der Best-Execution-Anforderungen und Transparenz bei Offenlegungen.
  • Step-out-Trading kann Brokerfirmen für ihre Forschungsbeiträge entschädigen, indem Ausführungsgutschriften oder Provisionen zugeteilt werden.


Was ist Step-out-Trading?


Step-out-Trading ist eine Praxis, bei der ein großer Auftrag auf mehrere Brokerfirmen aufgeteilt wird, koordiniert von einer primären Brokerfirma. Diese Methode dient dazu, umfangreiche Transaktionen effizient auszuführen, sodass die Hauptbrokerfirma mit mehreren Firmen zusammenarbeiten kann, die jeweils Teile des Auftrags abwickeln. Diesen Firmen werden oft Gutschriften oder Provisionen basierend auf ihrer Beteiligung gewährt.

Step-out-Trading kann die Effizienz der Handelsausführung verbessern und Brokerfirmen die Möglichkeit geben, gemeinsame Ressourcen und Erkenntnisse zu nutzen. Wir geben eine detaillierte Erklärung, wie Step-out-Trading funktioniert, und erläutern seine Vorteile und potenziellen Nachteile.



Erklärung der Step-out-Trading-Prozesse


Step-out-Trading umfasst in der Regel Geschäfte, die von Anlageberatern im Namen ihrer Kunden platziert werden. Dabei kann ein Anlageverwalter entscheiden, einen Handel mit einem Drittanbieter-Broker-Dealer durchzuführen, der nicht das Unternehmen ist, mit dem er normalerweise zusammenarbeitet.

Bei dieser Art von Step-out-Trade platzieren Anlageverwalter von getrennt verwalteten Konten bestimmte Aufträge bei einem anderen Unternehmen. Der Zweck ist es, den Anlageverwalter dabei zu unterstützen, seiner Verpflichtung nachzukommen, die sogenannte bestmögliche Ausführung für die jeweiligen Geschäfte zu suchen. Best Execution erfordert, dass ein Anlageverwalter Kundenhandelsaufträge bei Unternehmen platziert, von denen er glaubt, dass sie die bestmögliche Ausführung für die Aufträge seiner Kunden bieten können.

Zu den Qualifikationen, die der Verwalter bei der Suche nach der besten Ausführung berücksichtigt, gehören das Finden der besten Gelegenheit, einen Handelspreis zu erzielen, der über dem aktuell notierten liegt, und das Finden eines Unternehmens, das den Handel schnell ausführen kann.

Verwalter müssen gegenüber Beratern und Kunden vollständig transparent sein und zusätzliche Details zu diesen Geschäften bereitstellen, damit diese so viele Informationen wie möglich über die Handelspraktiken des Verwalters erhalten. Es ist auch entscheidend, dass Verwalter offenlegen, ob und welche zusätzlichen Transaktionskosten den Beratern und Kunden infolge des Step-out-Trades in Rechnung gestellt werden.

Da der Verwalter einen Dritten zur Ausführung eines Handels nutzt, der nicht seine normale Brokerfirma ist, fällt oft eine Gebühr für den Handel an, die der Anleger zahlen muss.



Regulatorische Perspektiven zu Step-out-Trades


Die SEC hat Bedenken geäußert, dass Step-out-Trades möglicherweise nicht zu einer bestmöglichen Ausführung führen, zu der Broker gesetzlich verpflichtet sind, und Offenlegungsprobleme aufweisen könnten. Regel 10b-10 bietet einen gewissen Schutz vor diesen potenziellen Problemen, indem sie die verschiedenen an der Step-out-Transaktion beteiligten Brokerfirmen verpflichtet, bestimmte wesentliche Informationen über den Handel in ihren Handelsbestätigungen bereitzustellen.1

Andererseits kann Step-out-Trading auch die bestmögliche Ausführung erleichtern und eine gute Möglichkeit sein, verschiedene Brokerfirmen für ihre Forschungs- und Analysetätigkeiten zu entschädigen.



Praktische Beispiele für Step-out-Trading


Ein aktueller Bericht des Fondsmanagers Ameriprise Financial (AMP) zeigte, dass eine Reihe von Aktienanlageverwaltern, mit denen sie zusammenarbeiten, in den Jahren 2019 und 2020 Step-out-Trades durchführten, die in der Regel entweder ohne Gebühr oder mit einer Gebühr von bis zu 5 Cent pro Aktie verbunden waren.2

Zum Beispiel gab Ameriprise an, dass der ETF-Manager Invesco (IVZ) im Jahr 2019 53,22 % der Kundengeschäfte in seinem US Real Estate Securities Fund ausgelagert hat. Dies gelang jedoch, ohne den Kunden zusätzliche Gebühren zu berechnen.3

Im Gegensatz dazu haben einige Firmen Gebühren weitergegeben. Beispielsweise lagerte Legg Mason (LM) im Jahr 2020 1,54 % der Kundengeschäfte in seinem Dividend Strategy Balanced Fund aus und berechnete den Kunden 1,49 Cent pro Aktie.3

Am oberen Ende des Spektrums lagerte Oak Ridge (BKOR) im Jahr 2019 1,14 % der Kundengeschäfte in ihrem Oak Ridge All Cap Growth Fund aus. Im Gegenzug berechneten sie den Kunden 5 Cent pro Aktie.3

Securities and Exchange Commission. „Final Rule: Confirmation Requirements for Transactions of Security Futures Products Effected in Futures Accounts." Abgerufen am 27. März 2021.

Securities and Exchange Commission. „Final Rule: Confirmation Requirements for Transactions of Security Futures Products Effected in Futures Accounts." Abgerufen am 27. März 2021.

Ameriprise Financial. „Information Around Investment Manager Step-Out Trades," Seiten 3-4. Abgerufen am 27. März 2021.

Ameriprise Financial. „Information Around Investment Manager Step-Out Trades," Seiten 3-4. Abgerufen am 27. März 2021.

Ameriprise Financial. „Information Around Investment Manager Step-Out Trades," Seite 3. Abgerufen am 27. März 2021.

Ameriprise Financial. „Information Around Investment Manager Step-Out Trades," Seite 3. Abgerufen am 27. März 2021.

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