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Streifen

Strip-Anleihen: Definition und Optionsstrategie erklärt



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein "Strip" bezeichnet einen von der Anleihe getrennten Kupon, der als Zins- oder Nullkuponanleihe verkauft werden kann.
  • U.S. Treasury STRIPS sind Anleihen, die in einzelne Zins- und Tilgungszahlungen aufgeteilt werden, um sie separat an Anleger zu verkaufen.
  • Strip-Anleihen sind für Anleger attraktiv, die nach risikoarmen Sparoptionen oder konstanten Einkünften suchen.
  • Beim Optionshandel umfasst ein Strip den Kauf von zwei Puts und einem Call, um sich gegen einen möglichen Kursrückgang abzusichern.
  • Berücksichtigen Sie Broker-Strategien bei der Verwendung von Strips für das Portfoliomanagement. Entdecken Sie die besten Online-Broker.


Was ist ein Strip?


Ein "Strip: im Finanzwesen kann sich entweder auf eine "gestripte Anleihe" im Anleihemarkt oder auf eine spezifische Strategie im Optionshandel beziehen. Im Anleihemarkt beinhaltet ein Strip die Trennung von Tilgungs- und Zinszahlungen einer Anleihe, sodass diese einzeln verkauft werden können. Im Optionshandel ist ein Strip eine Strategie, die einen Call und zwei Puts kombiniert, um potenzielle Verluste zu managen.

Beide Aspekte können Anlegern zugutekommen, die risikoarme Sparmöglichkeiten und Optionsstrategien für fallende Märkte suchen. Wir werden uns ansehen, wie Strips funktionieren und welche Vorteile sie bieten.



Die Rolle von Strip-Anleihen bei der Anlage


Die meisten Anleihen beinhalten das Versprechen, dass die Zinsen in einer Reihe von Zahlungen, in der Regel monatlich, an die Eigentümer gezahlt werden, bis die Anleihen fällig werden. Der Nennbetrag wird dann an den Anleger zurückgezahlt.

Die Zinszahlungen werden als Kupon bezeichnet, da es sich früher um Papierstücke handelte, die der Anleger bei Fälligkeit zur Bank brachte.

Der Strip-Prozess trennt die Zinsen von der Anleihe selbst. Die Anleihe wird zu einer Nullkuponanleihe, die separat mit einem Abschlag auf ihren Nennwert verkauft wird. Der Käufer löst sie bei Fälligkeit zum Nennwert ein. Die Preisdifferenz ist der Gewinn.



Was sind U.S. Treasury STRIPS?


STRIPS ist ein Akronym für Separate Trading of Registered Interest and Principal of Securities. Eine U.S. Treasury-Anleihe wird durch das kommerzielle Buchungssystem gestript, wobei die Zins- und Tilgungszahlung effektiv zu getrennten Einheiten werden. Das Ergebnis wird als Strip-Anleihe oder Nullkuponanleihe bezeichnet.



Praktisches Beispiel einer Strip-Anleihe


Das US-Finanzministerium gibt Schatzanweisungen mit halbjährlichen Zinszahlungen und einer Laufzeit von 10 Jahren aus. Der STRIPS-Prozess erzeugt 21 separate Schuldverschreibungen, darunter 20 Strip-Anleihen und eine Nullkuponanleihe.



Wichtig


Das US-Finanzministerium verkauft STRIPS, die in Zinszahlungsprodukte und Nullkuponanleihen umgewandelt werden.

Die Mindestanlage in eine gestripte festverzinsliche Note oder ein Schatzpapier beträgt 100 $. Jeder Nennbetrag über 100 $ muss in Stückelungen von 100 $ gestript werden. Diese Art von Strip-Anleihen ist für Anleger attraktiv, die für den Ruhestand sparen oder eine festverzinsliche Anlage suchen. Das Risiko dieser Anlageformen ist extrem gering.



Wie die Strip-Optionsstrategie funktioniert


Ein Anleger führt eine Strip-Strategie durch, indem er zwei Put-Optionen und eine Call-Option auf eine einzelne zugrunde liegende Aktie kauft.

Der Anleger, der diese Strategie anwendet, geht davon aus, dass der Kurs der zugrunde liegenden Aktie in naher Zukunft stark fallen wird.

Alle drei Optionen haben dasselbe Ablaufdatum und denselben Ausübungspreis. Liegt der Anleger richtig und der Kurs sinkt drastisch, werden die Puts erheblich auszahlen. Liegt der Anleger falsch und der Kurs des Basiswerts steigt, mindert die Call-Option den Verlust.

Investieren Anleihen Festverzinsliche Wertpapiere
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