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Synthetischer Futures-Kontrakt

Synthetische Futures-Kontrakte verstehen: Beispiele und Risikostrategien



Was ist ein synthetischer Futures-Kontrakt?


Ein synthetischer Futures-Kontrakt ermöglicht es Anlegern, eine traditionelle Futures-Position durch den Einsatz von Put- und Call-Optionen mit demselben Ausübungspreis und demselben Verfallsdatum nachzubilden. Händler können entweder eine synthetische Long- oder Short-Position eingehen und so eine ähnliche Marktexposition erzielen, ohne einen tatsächlichen Futures-Vertrag abzuschließen.

Diese Strategien bieten zwar Flexibilität und können das Kontrahentenrisiko verringern, bergen jedoch auch erhebliche Markt- und optionsbezogene Risiken, sodass ein diszipliniertes Risikomanagement unerlässlich ist.



Wichtige Erkenntnisse


  • Synthetische Futures-Kontrakte verwenden Put- und Call-Optionen mit demselben Ausübungspreis und Verfallsdatum, um traditionelle Futures-Kontrakte nachzubilden.
  • Diese Kontrakte können Anlegern helfen, Risiken zu managen, ohne die üblichen Kontrahentenanforderungen traditioneller Futures.
  • Anleger können eine synthetische Long-Position aufbauen, indem sie Calls kaufen und Puts mit identischen Ausübungspreisen und Verfallsdaten verkaufen.
  • Synthetische Futures bieten eine Möglichkeit, eine „Future“-Position beizubehalten, was potenziell das Risiko verringert, dass Vertragsparteien von der Vereinbarung zurücktreten.
  • Ein angemessenes Risikomanagement ist bei der Verwendung synthetischer Futures entscheidend, um erhebliche Verluste zu vermeiden.
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Wie synthetische Futures-Kontrakte funktionieren


Der Zweck eines synthetischen Futures-Kontrakts, auch synthetischer Terminkontrakt genannt, ist die Nachbildung eines regulären Futures-Kontrakts. Der Anleger zahlt in der Regel eine Netto-Optionsprämie bei der Ausführung eines synthetischen Futures-Kontrakts, da die gezahlte Prämie normalerweise nicht durch die erhaltene Prämie ausgeglichen wird.

Es gibt zwei Arten von traditionellen Futures-Kontrakten, die durch synthetische Futures-Kontrakte nachgebildet werden können:

Long-Futures-Position: Calls kaufen und Puts verkaufen mit demselben Ausübungspreis und Verfallsdatum.

Short-Futures-Position: Puts kaufen und Calls verkaufen mit demselben Ausübungspreis und Verfallsdatum.

Synthetische Futures-Kontrakte können helfen, das Risiko zu senken, aber Anleger können dennoch erhebliche Verluste erleiden, wenn kein angemessenes Risikomanagement betrieben wird. Ein wesentlicher Vorteil synthetischer Futures-Kontrakte ist, dass sie nicht die gleichen Kontrahentenverpflichtungen erfordern, wodurch das Risiko verringert wird, dass jemand aussteigt.



Aufbau einer synthetischen Long-Futures-Position


Um einen synthetischen Long-Futures-Kontrakt auf eine Aktie zu erstellen, kaufen Sie einen Call mit einem Ausübungspreis von 60 $ und verkaufen gleichzeitig einen Put mit demselben Ausübungspreis von 60 $ und demselben Verfallsdatum. Bei Verfall wird der Anleger den Basiswert kaufen, indem er den Ausübungspreis zahlt, unabhängig davon, wie sich der Markt bis zu diesem Zeitpunkt bewegt.

Wenn der Aktienkurs am Verfallsdatum über dem Ausübungspreis liegt, wird der Anleger, dem der Call gehört, diese Option ausüben und den Ausübungspreis zahlen, um die Aktie zu kaufen.

Wenn der Aktienkurs bei Verfall unter dem Ausübungspreis liegt, wird der Put-Verkäufer seine Option ausüben, was dazu führt, dass der Anleger die Aktie zum Ausübungspreis kauft.

In beiden Fällen kauft der Anleger letztendlich die Aktie zum Ausübungspreis, der bei der Einrichtung des synthetischen Futures-Kontrakts festgelegt wurde.

Beachten Sie, dass diese Garantie mit Kosten verbunden sein kann. Es hängt alles vom gewählten Ausübungspreis und Verfallsdatum ab. Put- und Call-Optionen mit demselben Ausübungspreis und Verfall können je nachdem, wie weit die Ausübungspreise im oder aus dem Geld liegen, unterschiedlich bewertet sein. Typischerweise führt die Wahl der Parameter dazu, dass die Call-Prämie geringfügig höher ist als die Put-Prämie, was zu einer anfänglichen Netto-Belastung auf dem Konto führt.

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