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Tagesordnung

Tagesorders verstehen: Definition, Dauer, Typen und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Tagesorder erlaubt es einem Händler, ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, und verfällt am Ende des Handelstages, wenn sie nicht ausgeführt wird.
  • Dieser Auftragstyp ist auf Handelsplattformen üblicherweise die Standardeinstellung und verfällt automatisch, wenn nichts anderes angegeben wird.
  • Tagesorders ermöglichen es Händlern, Preispunkte festzulegen und den Handel zu automatisieren, ohne den Markt den ganzen Tag beobachten zu müssen.
  • Intraday-Händler verwenden typischerweise Tagesorders, um Strategien zu verfolgen, die das Schließen von Positionen bis zum Marktschluss vorsehen.
  • Anleger, die Tagesorders nicht genau überwachen, riskieren, dass Geschäfte ohne ihr Wissen ausgeführt werden, was zu unbeabsichtigten Verlusten führen kann.


Was ist eine Tagesorder?


Eine Tagesorder ist eine Anweisung, zu einem festgelegten Preis zu handeln, die mit der Platzierung aktiv wird und am Ende des Handelstages verfällt, wenn sie nicht ausgeführt wird. Sie unterscheidet sich von längerfristigen Aufträgen wie „gut bis storniert" (GTC), die länger als eine Sitzung offen bleiben. Händler nutzen Tagesorders, um Preise anzusteuern, ohne ständig zu überwachen, aber ein wachsames Auge auf Marktbewegungen zu haben hilft, unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden.



Analyse der Funktionsweise von Tagesorders


Eine Tagesorder ist eine von mehreren verschiedenen Auftragslaufzeiten, die bestimmen, wie lange der Auftrag im Markt bleibt, bevor er storniert wird. Im Fall einer Tagesorder beträgt diese Dauer eine Handelssitzung. Mit anderen Worten: Wird der Auftrag des Händlers an dem Tag, an dem er platziert wurde, nicht ausgeführt oder ausgelöst, wird der Auftrag storniert. Andere laufzeitbasierte Aufträge umfassen den „gut bis storniert"-Auftrag (GTC), der so lange aktiv bleibt, bis er storniert wird, und den „sofort oder stornieren"-Auftrag (IOC), der einen Teil oder die gesamte Order sofort ausführt und den Rest storniert, wenn er nicht abgeschlossen werden kann.

Die Tagesorder dient auf Handelsplattformen oft als Standardauftragslaufzeit. Daher muss der Händler einen anderen Zeitrahmen für den Verfall der Order angeben, sonst wird sie automatisch zu einer Tagesorder. Das bedeutet allerdings, dass Daytrader bei der Platzierung von Geschäften viele verschiedene Auftragsarten nutzen können. Da sie jedoch der Standard sind, sind die meisten Marktaufträge tatsächlich Tagesorders.



Praktische Anwendungen von Tagesorders


Tagesorders können besonders nützlich sein, wenn sie verwendet werden, um ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu ordern, sodass der Händler den Rest des Tages nicht darauf achten muss, auf den richtigen Zeitpunkt für die Ausführung zu warten. Dies hilft Intraday-Händlern, mehrere Wertpapiere gleichzeitig zu überwachen und zu handeln, was gängige Praxis ist. Vor Markteröffnung analysieren Händler jedes einzelne Wertpapier, das sie handeln, und platzieren dann Aufträge entsprechend ihren Strategien. Im Laufe des Handelstages ergreift der Händler weitere Maßnahmen, wenn die einzelnen Aufträge ausgeführt werden.

Intraday-Händler verwenden oft Strategien, die ein Schließen von Positionen vor Marktschluss vorschreiben. Wenn ein Auftrag also bis Tagesende nicht ausgeführt wird, storniert der Händler ihn. Da dies bei Tagesorders automatisch geschieht, bevorzugen Intraday-Händler sie in der Regel.



Überwachung von Tagesorders: Risiken und Strategien


Tagesorders können für Anleger, die keine professionellen Händler sind, eine Stressquelle sein. Wenn ein Anleger den Kurs des Wertpapiers während des Handelstages nicht überwacht, kann eine Tageslimitorder ohne sein Wissen ausgeführt werden. Wenn ein Anleger eine Tagesorder zum Verkauf eines bestimmten Wertpapiers aufgibt und das Wertpapier einen unvorhergesehenen Kursverfall erlebt, kann die Order ausgeführt werden, bevor der Anleger von der Situation erfährt, was zu einem größeren Verlust führt als erwartet. In diesem Szenario wäre der Verlust natürlich ohnehin eingetreten, aber der Anleger hätte sich je nach Grund des Kursverfalls möglicherweise für ein Halten statt für einen Verkauf mit Verlust entschieden. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, den Markt zu beobachten, wenn man aktiv Aufträge platziert.

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