Take-Profit-Order
Take-Profit-Order (TP): So maximieren Sie Gewinne im Trading
Was ist ein Take-Profit-Auftrag (TP)?
Ein Take-Profit-Auftrag (TP) ist ein strategisches Instrument, mit dem Händler einen vorab festgelegten Preislevel setzen können, bei dem sie Gewinne aus einer offenen Position sichern möchten. Dies macht das Handelsmanagement effizient, insbesondere in Kombination mit Stop-Loss-Aufträgen, um potenzielle Gewinne und Risiken auszugleichen. Erfahren Sie, wie TP-Aufträge kurzfristige Handelsstrategien und das Risikomanagement verbessern können.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Take-Profit-Auftrag (TP) ist ein Limit-Auftrag, der verwendet wird, um eine Position automatisch zu schließen, wenn ein bestimmter Gewinnpreis erreicht wird.
- TP-Aufträge werden oft zusammen mit Stop-Loss-Aufträgen (SL) eingesetzt, um Risiken zu managen und das Risiko-Ertrags-Verhältnis eines Trades zu definieren.
- Sie sind vorteilhaft für kurzfristige Händler, die Gewinne sichern möchten, ohne den Markt ständig überwachen zu müssen.
- Das Platzieren von TP-Aufträgen auf Levels, die durch technische Analyse oder Geldmanagement-Techniken definiert werden, kann Handelsstrategien verbessern.
- Obwohl nützlich für kurzfristige Gewinne, können TP-Aufträge zu Opportunitätskosten führen, wenn ein Wertpapier nach Ausführung des Auftrags weiter steigt.
Die Funktionsweise eines Take-Profit-Auftrags verstehen
Händler verwenden Take-Profit-Aufträge oft zusammen mit Stop-Loss-Aufträgen, um offene Positionen zu verwalten. Steigt das Wertpapier auf den Take-Profit-Punkt, wird der T/P-Auftrag ausgeführt und die Position mit einem Gewinn geschlossen. Fällt das Wertpapier auf den Stop-Loss-Punkt, wird der S/L-Auftrag ausgeführt und die Position mit einem Verlust geschlossen. Die Differenz zwischen dem Marktpreis und diesen Punkten definiert das Risiko-Ertrags-Verhältnis des Trades.
Take-Profit-Aufträge eliminieren die Notwendigkeit für Händler, Trades manuell auszuführen oder Entscheidungen zu überdenken. Allerdings werden Take-Profit-Aufträge zum besten Preis ausgeführt, unabhängig vom Verhalten des Wertpapiers. Eine Aktie könnte beginnen, höher auszubrechen, aber ein TP-Auftrag könnte frühzeitig ausgeführt werden, was zu hohen Opportunitätskosten führt.
Take-Profit-Aufträge werden am besten von kurzfristigen Händlern genutzt, die ihr Risiko managen möchten. Sie verlassen den Trade, sobald ihr Gewinnziel erreicht ist, und vermeiden so mögliche Marktabschwünge. Händler mit einer langfristigen Strategie bevorzugen solche Aufträge nicht, da sie in ihre Gewinne einschneiden.
Take-Profit-Aufträge werden oft auf Levels platziert, die durch andere Formen der technischen Analyse definiert werden, einschließlich Chartmuster-Analyse und Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, oder unter Verwendung von Geldmanagement-Techniken wie dem Kelly-Kriterium. Viele Handelssysteme verwenden Take-Profit-Aufträge für automatisierte Trades, da sie ein klares Risikomanagement bieten.
Beispiel: Umsetzung eines Take-Profit-Auftrags
Angenommen, ein Händler sieht ein aufsteigendes Dreieck und eröffnet eine neue Long-Position. Wenn die Aktie ausbricht, erwartet der Händler einen Anstieg von 15 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Wenn die Aktie nicht ausbricht, möchte der Händler die Position schnell verlassen und zur nächsten Gelegenheit übergehen. Der Händler könnte einen Take-Profit-Auftrag erstellen, der 15 Prozent über dem Marktpreis liegt, um automatisch zu verkaufen, wenn die Aktie dieses Niveau erreicht. Gleichzeitig könnte er einen Stop-Loss-Auftrag platzieren, der fünf Prozent unter dem aktuellen Marktpreis liegt.
Es entsteht ein Risiko-Ertrags-Verhältnis von 5:15, was günstig ist, wenn die Chancen gleich sind oder für einen Ausbruch sprechen.
Mit einem Take-Profit-Auftrag muss der Händler die Aktie nicht den ganzen Tag verfolgen oder raten, wie hoch sie steigen könnte. Es gibt ein klar definiertes Risiko-Ertrags-Verhältnis, und der Händler weiß, was ihn erwartet, bevor der Trade überhaupt stattfindet.