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Tap_Issue

Tap Issue erklärt: Definition, Vorteile und Funktionsweise



Was ist ein Tap Issue?


Wenn eine Standardanleihe, wird sie der Öffentlichkeit zum Kauf angeboten. Ein Tap Issue tritt auf, wenn ein Teil einer Anleiheemission nach der ursprünglichen Genehmigung zurückgehalten und später der Öffentlichkeit angeboten wird. Die Anleihen werden zu ihrem ursprünglichen Nennwert, ihrer Laufzeit und ihrem Kupon ausgegeben, jedoch zum aktuellen Marktpreis verkauft. Tap Issues sind bei Regierungen und kleineren Fundraising-Aktionen üblich. Sie sind kosteneffizient und können das Markt-Timing nutzen.

Ein Tap Issue wird auch als Bond Tap oder Tap Sale bezeichnet.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Tap Issue ermöglicht es Kreditnehmern, zusätzliche Anleihen zum aktuellen Marktpreis zu verkaufen.
  • Tap Issues haben dasselbe Fälligkeitsdatum, denselben Nennwert und denselben Kupon wie die ursprüngliche Anleiheemission.
  • Emittenten nutzen Tap Issues, um effizient auf Mittel zuzugreifen und hohe Transaktionskosten zu vermeiden.
  • Regierungen nutzen Tap Issues oft, um günstige Marktbedingungen auszunutzen.
  • Der Prozess kommt Emittenten zugute, indem er die Konditionen festlegt und potenziell Anleihen zu einem Marktaufschlag anbietet.
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Die Mechanismen von Tap Issues verstehen


Wenn eine Anleihe ausgegeben wird, wird sie auf den öffentlichen Märkten zum Kauf für Kreditgeber und Anleger angeboten. Bevor eine Anleihe ausgegeben werden kann, muss sie jedoch vom Emittenten genehmigt werden. Manchmal wird ein Teil oder der gesamte Betrag der genehmigten Anleihe zurückgehalten, bis der Emittent die Mittel benötigt, die die Anleihe beim Verkauf bereitstellt. Wenn die Anleihe zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit angeboten wird, spricht man von einem Tap Issue.



Wichtig


Tap Issues, die helfen, Transaktions- und Anwaltskosten zu vermeiden, sind ideal für kleinere Fundraising-Versuche, bei denen die Mittelbeschaffung kostspielig sein kann.



Vorteile der Nutzung von Tap Issues


Ein Tap Issue ist in der Regel ein staatliches Wertpapier, wie z. B. ein Schatzwechsel. Der Emittent kündigt die Verfügbarkeit der Anleihe an und nimmt für einen bestimmten Zeitraum Gebote entgegen. Die Emission wird zu einem festen Preis oder zu einem Preis verkauft, der von der Nachfrage nach dem Schuldtitel abhängt. Wenn der Preis festgesetzt ist, steigt er nicht auf dem Sekundärmarkt, was dazu führt, dass der Emittent eine höhere Rendite zahlt.

Anstatt alle auf einmal zu verkaufen, gibt die Regierung Anleihen im Laufe der Zeit mit einem Tap Issue aus. Regierungen nutzen Tap Issues häufig für Wertpapiere wie Schatzwechsel und geben sie frei, wenn die Marktbedingungen günstig sind. Es ist auch ein attraktiver Mechanismus für Emittenten, da er einen rechtzeitigen Zugang zu Mitteln ermöglicht.

Der Bond Tap wird zu seinem aktuellen Marktwert an den Ausgabetagen verkauft, aber zu denselben Bedingungen (Nennwert, Fälligkeitsdatum, Kupon) wie die ursprüngliche Anleihereihe ausgegeben. Da die Anleihe zu ihrem Marktwert bewertet wird, kann ein Emittent die Anleihen zu einem Aufschlag auf den Nennwert anbieten, wenn die Anleihen auf dem freien Markt attraktiv gehandelt werden. Und da eine Premiumanleihe eine niedrigere Rendite als eine Diskontanleihe hat, befindet sich der kreditnehmende Emittent in einer vorteilhaften Position, da er eine niedrigere Rendite an die Anleger zahlt.

Darüber hinaus ermöglicht die Ausgabe von Anleihen zu denselben Bedingungen dem Emittenten, Covenants, Tilgungspläne und Zahlungstermine konstant zu halten.



Wichtige Überlegungen zu Tap Issues


Diese Methode der Ausgabe zusätzlicher Schuldtitel wurde von der britischen und französischen Regierung übernommen. Tap Issues helfen Organisationen, einige Rechts- und Transaktionskosten zu umgehen und beschleunigen die Mittelbeschaffung. Der Emittent umgeht viele der anfänglichen Formalitäten einer Anleiheemission, wie den Prospekt, und fährt fort, die neuen Wertpapiere zu versteigern. Die Ausgabe auf Tap eignet sich oft für kleinere Fundraising-Versuche, bei denen die Kosten einer neuen Emission im Vergleich zum geliehenen Betrag zu hoch sind.

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