Tax Reform Act Of 1993
Tax Reform Act of 1993: Defizitreduzierung durch Steuer- und Ausgabenänderungen
Wichtige Erkenntnisse
- Das Steuerreformgesetz von 1993 wurde vom 103. Kongress verabschiedet und von Präsident Bill Clinton unterzeichnet.1
- Das Gesetz zielte darauf ab, das Bundeshaushaltsdefizit durch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zu reduzieren, und führte zu erheblichen Änderungen im Steuerrecht für Privatpersonen und Unternehmen.
- 1998 erzielte die Bundesregierung ihren ersten Haushaltsüberschuss seit den 1960er Jahren.2
Was ist das Steuerreformgesetz von 1993?
Das Steuerreformgesetz von 1993 war ein Bundesgesetz, das vom 103. Kongress verabschiedet und von Präsident Bill Clinton unterzeichnet wurde. Das Gesetz zielte darauf ab, das Bundeshaushaltsdefizit durch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zu senken. Es ist auch als Omnibus Budget Reconciliation Act von 1993 bekannt.1
Das Steuerreformgesetz von 1993 war eines der ersten Steuerpakete Clintons und führte zu erheblichen Änderungen im Steuerrecht für Privatpersonen und Unternehmen. Clinton strebte eine Mischung aus Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen an, um den ersten ausgeglichenen Haushalt seit 1969 zu erreichen.2
Wichtige Bestimmungen des Steuerreformgesetzes von 1993 erläutert
Das Steuerreformgesetz von 1993 enthielt mehrere wichtige Bestimmungen für Privatpersonen. Es schuf einen Grenzsteuersatz von 36 % und 39,6 % für Steuerpflichtige, hob die Steuerobergrenze für Medicare-Steuern auf, erhöhte die Steuern auf Sozialversicherungsleistungen und erhöhte die Benzinsteuer um 4,3 Cent pro Gallone. Es schränkte auch die Einzelabzüge ein und erhöhte den Körperschaftsteuersatz auf 35 %.3
Das Gesetz war auch eines der ersten Gesetze, das Steuern rückwirkend erhöhte, sodass die Erhöhungen effektiv auf die Einkommen der Steuerzahler ab Jahresbeginn anwendbar waren.3 Bis 1998 trugen die Auswirkungen des Gesetzes dazu bei, dass die US-Regierung einen Haushaltsüberschuss erzielte, ihren ersten seit 1969.2
Bemerkenswerte Elemente des Steuerreformgesetzes von 1993
Das Steuerreformgesetz von 1993 enthielt mehrere Sonderbestimmungen. Es konzentrierte sich auf Bereiche wie Bildung, kleine Unternehmen, Energie und Abschreibungsanpassungen. Einige der Bestimmungen des Gesetzes waren:
Bildung und Ausbildung
Das Steuerreformgesetz von 1993 machte die Steuerbefreiung für arbeitgeberfinanzierte Bildungsbeihilfen nach dem 30. Juni 1992 dauerhaft. Es erlaubte auch eine gezielte Beschäftigungsgutschrift, um die Einstellung qualifizierter Teilnehmer an Schul-zu-Arbeit-Programmen zu fördern.4
Kleine Unternehmen
Das Gesetz gewährte kleinen Unternehmen eine reguläre Steuergutschrift in Höhe von 5 % ihrer qualifizierten Investitionen in abschreibungsfähiges Eigentum. Die Gutschrift verrechnete auch einen Prozentsatz der Mindeststeuer und erlaubte einem Steuerpflichtigen, der keine Körperschaft ist, 50 % des Gewinns aus dem Verkauf von Aktien eines kleinen Unternehmens, die länger als fünf Jahre gehalten wurden, von seinem Bruttoeinkommen auszuschließen.4
Geschäftsabzüge
Ein Element des Gesetzes, das bis heute in Kraft ist, ist die Begrenzung der Geschäftsabzüge für Mahlzeiten. Vor 1993 konnten Geschäftsleute 80 % der Mahlzeiten und Unterhaltung absetzen. Jetzt sind für Unterhaltung keine Abzüge mehr erlaubt, und für Geschäftsessen können nur noch 50 % abgesetzt werden.56
Analyse der Auswirkungen des Steuerreformgesetzes von 1993
Das Steuerreformgesetz von 1993 hatte weitreichende Auswirkungen auf die Steuereinnahmen. Im Jahr 2006 schätzten Analysten des US-Finanzministeriums, dass die Steuereinnahmen in den vier Jahren nach der Verabschiedung um jährlich 42 Milliarden Dollar (in Dollar von 1992) gestiegen waren.3 Bis 1998 erzielte die Bundesregierung ihren ersten Haushaltsüberschuss seit fast 30 Jahren.2
Wirtschaftsmodelle deuten darauf hin, dass das Gesetz eine leicht negative Auswirkung auf das BIP-Wachstum hatte, aber dies war gering im Vergleich zum relativ starken, gesamtwirtschaftlichen Wachstum dieser Periode.7
Wann fand die letzte US-Steuerreform statt?
Die letzte große Überarbeitung des US-Steuergesetzes fand 2017 statt, als der Kongress den Tax Cuts and Jobs Act verabschiedete. Das Gesetz enthielt Bestimmungen zur Steuersenkung sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. TCJA wurde von Präsident Donald Trump unterzeichnet. Es trat am 1. Januar 2018 in Kraft.
Was ist der höchste Steuersatz?
Von den sieben bundesstaatlichen Einkommensteuerklassen beträgt der höchste Steuersatz 37 %.
Welcher Bundesstaat hat den höchsten Einkommensteuersatz in den USA?
New York hat den höchsten staatlichen Einkommensteuersatz mit 10,9 %. Die nächsthöheren staatlichen Einkommensteuersätze sind New Jersey mit 10,75 %, Oregon mit 9,9 % und Minnesota mit 9,85 %.
Welche Bundesstaaten haben die niedrigsten Steuern?
Neun Bundesstaaten erheben keine staatlichen Einkommensteuern: Alaska, Florida, Nevada, New Hampshire, South Dakota, Tennessee, Texas, Washington und Wyoming. Im Fall von New Hampshire werden zwar keine Einkünfte aus Erwerbstätigkeit besteuert, aber Zinsen und Dividenden. In Washington gibt es eine Kapitalertragssteuer für Besserverdiener.