Technische_Korrektur
Technische Korrektur: Was es ist und wie es funktioniert
Was ist eine technische Korrektur?
Eine technische Korrektur, oft auch Marktkorrektur genannt, ist ein Rückgang des Marktpreises einer Aktie oder eines Index um mehr als 10 %, aber weniger als 20 % gegenüber den jüngsten Höchstständen. Sie kann auch auf andere Wertpapiere oder Vermögenswerte angewendet werden, bei denen das Hauptmerkmal die entgegengesetzte Bewegung von 10 % bis 20 % zur vorherigen Bewegung ist.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine technische Korrektur ist ein Rückgang des Marktpreises einer Aktie oder eines Index um mehr als 10 %, aber weniger als 20 % gegenüber den jüngsten Höchstständen.
- Eine technische Korrektur kann auftreten, wenn der Preis eines Wertpapiers in einem Bullenmarkt überhöht wird, was einen Ausverkauf auslöst, oder in einem Bärenmarkt übermäßig fällt, was zu Rückkäufen führt, wenn die Extreme im Anlegerverhalten – sei es Überschwang oder Panik – nachlassen.
- Technische Korrekturen sind unvorhersehbar, dauern selten lange an, treten jedoch häufiger auf als Trendumkehrungen.
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Verstehen der technischen Korrektur
Der Begriff Korrektur impliziert, dass die Preise möglicherweise über das Ziel hinausgeschossen sind und zum Marktkonsens über den Wert des Wertpapiers zurückkehren müssen, der oft durch seinen Mittelwert angegeben wird. Eine technische Korrektur kann auftreten, wenn der Preis eines Wertpapiers in einem Bullenmarkt überhöht wird, was einen Ausverkauf auslöst, oder in einem Bärenmarkt übermäßig fällt, was zu Rückkäufen führt, wenn die Extreme im Anlegerverhalten – sei es Überschwang oder Panik – nachlassen.
Da die aktuelle Definition einer technischen Korrektur bei Aktien besagt, dass der Preis nach einem Aufschwung um mindestens 10 %, aber nicht mehr als die 20 %, die einen Bärenmarkt abgrenzen, fallen muss, liegt es nahe, dass dies in den Bereich der technischen Analyse fällt.
Zu den allgemeinen Merkmalen einer technischen Korrektur gehören:
Sie sind unvorhersehbar, dauern selten lange an, treten jedoch häufiger auf als Trendumkehrungen.
Obwohl sie für alle Arten von Aktienanlegern in der Regel unerwünscht sind, bereiten sie kurzfristigen Anlegern mehr Sorgen als langfristigen.
Sie können Aktienanlegern die Gelegenheit bieten, Qualitätsaktien zu reduzierten Preisen zu erwerben.
Sie zwingen alle Anleger, insbesondere langfristige Anleger, ihre Risikotoleranz im Portfolio zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.
Technische Korrekturen können leicht mit einer möglichen Trendumkehr verwechselt werden. Daher ist es für einen Trader wichtig, den Unterschied zwischen einer Korrektur und einer Umkehr zu erkennen. Es gibt viele breite Marktfaktoren, die den Wert eines Wertpapiers beeinflussen und die zusammen mit dem Preis eines Wertpapiers verfolgt werden können, um eine Korrektur zu identifizieren. Es wurden auch mehrere Studien und Muster eingeführt, um einem Trader zu helfen, eine technische Korrektur zu erkennen.
Makro-Überlegungen zur technischen Korrektur
Während die technische Analyse für Handelssignale auf Chartmustern eines Wertpapiers basiert, gibt es dennoch eine Vielzahl zuverlässiger allgemeiner makroökonomischer Indikatoren, die wichtig zu verfolgen sein können. Die Dow-Theorie, die in den 1890er Jahren eingeführt wurde, liefert ebenfalls eine Grundlage für die Identifizierung technischer Korrekturen.
Die Dow-Theorie besagt, dass Wertpapierpreise zwar Handelsschwankungen aufgrund der eingebetteten Market-Making-Prozesse unterliegen, die die Ausführung erleichtern, aber dennoch einem Trend folgen. Diese Überzeugung hat zur weit verbreiteten Verwendung von Envelope-Kanälen geführt, insbesondere der Bollinger-Bänder, um Widerstands- und Unterstützungstrendlinien in Chartmustern zu erstellen.
Envelope-Kanäle sind eines der beliebtesten visuellen Werkzeuge zur Identifizierung und zum Verständnis einer Korrektur. Wenn ein Wertpapier eine signifikante Änderung von der Richtung eines Trends erfährt, ohne dass eine Widerstands- oder Unterstützungslinie wirkt, sucht ein Trader typischerweise nach makroökonomischen Faktoren, um zu bestätigen, dass es sich um eine Korrektur handelt. Einer der größten makroökonomischen Faktoren ist das Volumen. Eine Korrektur erfolgt typischerweise mit geringem Volumen, was zeigt, dass keine starke Stimmung für den Preis vorhanden ist. Auch Nachrichten über das Wertpapier sind wichtig, um eine technische Korrektur zu erkennen. Da Wertpapiere typischerweise im Trend handeln, können keine signifikanten Ankündigungen oder wichtigen Faktoren, die den Preis eines Wertpapiers beeinflussen, ebenfalls helfen, eine Korrektur zu bestätigen.
Muster der technischen Korrektur
Ähnlich wie bei anderen Arten von Marktbewegungen wurden mehrere technische Analysestudien und -muster eingeführt, um die Identifizierung von Korrekturmustern für Handelspläne zu unterstützen. Throwbacks und Pullbacks sind zwei häufige Muster, die auf eine Korrektur hinweisen können. Die Elliott-Wellen-Theorie ist ebenfalls eine beliebte Methodik, die Korrekturen durch die Verwendung von Impulswellen und Korrekturwellen erklärt.
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Grundlagen der technischen Analyse