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Tierlebensversicherung

Tiersterblichkeitsversicherung für Farmen und Zoos verstehen



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Tiermortalitätsversicherung schützt vor finanziellen Verlusten durch den vorzeitigen Tod von Tieren.
  • Sie wird häufig in Branchen wie der Milchwirtschaft, Zoos und Aquarien eingesetzt.
  • Der Versicherungsschutz umfasst nicht-natürliche Ursachen wie Unfälle oder extreme Wetterereignisse.
  • Die Kosten variieren je nach Alter, Gesundheitszustand des Tieres und den abgedeckten spezifischen Risiken.
  • Die Versicherung erstattet die Kosten für den Ersatz der Tiere sowie den Einkommensverlust bis zur Ausbildung der Ersatztiere.


Was ist eine Tiermortalitätsversicherung?


Die Tiermortalitätsversicherung schützt den Versicherungsnehmer vor finanziellen Verlusten, wenn ein Tier stirbt. Sie wird in Branchen eingesetzt, in denen Tiere Einnahmen generieren, wie in der Milchwirtschaft, Zoos und Aquarien. Sie kann bestimmte nicht-natürliche Ursachen abdecken, wie versehentliches Erschießen, Verkehrsunfälle oder extremes Wetter, und hilft, Betriebsunterbrechungen zu reduzieren und entgangene Einnahmen zu ersetzen.



Die Funktionsweise der Tiermortalitätsversicherung verstehen


Obwohl das Konzept der Tiermortalitätsversicherung auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, ist es grundsätzlich anderen Formen der Betriebsverlustversicherung sehr ähnlich. Schließlich könnten Unternehmen, die auf Tiere als wesentlichen Bestandteil ihres Betriebs angewiesen sind, erheblich beeinträchtigt werden, wenn eines oder mehrere dieser Tiere unerwartet sterben. Beispielsweise könnte der vorzeitige Tod von Kühen auf einem Milchviehbetrieb die Einnahmen aus Produkten wie Milch oder Käse beeinträchtigen. Gleiches gilt für Zoos, die auf ihre Tiere angewiesen sind, um Besucher anzulocken.

Wie bei anderen Versicherungsarten unterscheiden sich die Kosten der Tiermortalitätsversicherung je nach dem vom Versicherer wahrgenommenen Risiko. Ein älteres Tier hat in der Regel eine höhere Wahrscheinlichkeit, jedes Jahr zu sterben, und könnte daher teurer zu versichern sein. Diese Kosten haben die Form monatlicher Prämien und können auch andere übliche Versicherungskosten wie jährliche Selbstbehalte und Zuzahlungen umfassen. Manche Tiere, wie solche mit Vorerkrankungen, können auf diese Weise besonders teuer zu versichern sein.

Die Tiermortalitätsversicherung deckt nur Todesfälle von Tieren ab, die auf eine bestimmte, im Versicherungsvertrag festgelegte Ursachen zurückzuführen sind – nicht auf natürliche Ursachen. Beispielsweise könnte ein typischer Tiermortalitätsversicherungsvertrag Todesfälle abdecken, die durch Verkehrsunfälle, versehentliches Erschießen oder ein unvorhergesehenes extremes Wetterereignis verursacht wurden. Todesfälle aus natürlichen Ursachen sind selbstverständlich nicht abgedeckt, da dieses Ereignis irgendwann zwangsläufig eintritt.

Die meisten Tiermortalitätsversicherungen decken die Kosten für den Ersatz des verlorenen Tieres sowie den Nutzungsausfall ab, also die Höhe der Einnahmen, die nach dem Tod eines Tieres verloren gehen, bevor ein Ersatztier zur Fortführung des spezifischen Betriebs eingesetzt werden kann. Der Nutzungsausfall für ein Tier kann recht lange dauern, wenn man die Zeit bedenkt, die für die Ausbildung eines Tieres benötigt wird, etwa bei Zirkustieren oder Diensthunden.



Praxisbeispiel: Bewältigung von Risiken in der Milchwirtschaft mit Tiermortalitätsversicherung


Catherine hat kürzlich einen kleinen Milchviehbetrieb erworben. Um zu verstehen, wie sie das Geschäft am besten führen kann, konsultiert sie erfahrenere Milchbauern in ihrer Region, um sich über die wichtigsten Risiken zu informieren, denen sie ausgesetzt sein könnte.

Aus diesen Gesprächen erfährt sie, dass die Milchviehbetriebe in ihrer Region manchmal von extremen Wetterereignissen betroffen sind, die gelegentlich einige der Kühe töten. Da die Kühe für die Erzielung von Einnahmen des Betriebs entscheidend sind, kann ein solches Ereignis die Rentabilität des Betriebs ernsthaft beeinträchtigen.

Um sich gegen dieses Risiko abzusichern, schließt Catherine einen Tiermortalitätsversicherungsvertrag ab, der alle ihre Milchkühe abdeckt. Der Vertrag legt fest, dass er zahlt, wenn die Kühe aufgrund einer begrenzten Anzahl von Ursachen sterben, einschließlich des Todes durch extreme Wetterereignisse. Als Gegenleistung für diesen Schutz muss Catherine monatliche Versicherungsprämien zahlen.

Obwohl die Versicherungsprämien ihre Betriebskosten insgesamt erhöhen, argumentiert Catherine, dass diese zusätzlichen Kosten es ihr immer noch ermöglichen, das Geschäft gewinnbringend zu führen. Im Gegenzug profitiert sie von der Gewissheit, dass sie und ihr Betrieb den Sturm überstehen können, falls eine Katastrophe eintritt.

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