Transferzahlung
Was sind Transferzahlungen? Definitionen, Arten und Beispiele
Was ist eine Transferzahlung?
Transferzahlungen sind finanzielle Verteilungen, die hauptsächlich von staatlichen Programmen an Einzelpersonen erfolgen, ohne dass eine Gegenleistung in Form von Waren oder Dienstleistungen erforderlich ist. Sie umfassen verschiedene soziale Programme wie Sozialhilfe und Studienbeihilfen, wobei die soziale Sicherheit (Social Security) zu den bekanntesten Formen zählt. Diese Zahlungen zielen darauf ab, Einzelpersonen zu unterstützen, unterscheiden sich jedoch von Unternehmenshilfen wie Rettungspaketen oder Subventionen, die in der Regel nicht als Transferzahlungen bezeichnet werden.
Wichtige Erkenntnisse
- Transferzahlungen sind Geldauszahlungen, bei denen keine Waren oder Dienstleistungen ausgetauscht werden, die in der Regel vom Staat zur Unterstützung von Einzelpersonen bereitgestellt werden.
- Die soziale Sicherheit (Social Security) und die Arbeitslosenversicherung sind gängige Beispiele für Transferzahlungen in den USA.
- Transferzahlungen sind entscheidende Instrumente zur Umverteilung von Wohlstand und zur Ankurbelung der Wirtschaft in Zeiten wirtschaftlicher Abschwünge.
- Während der Großen Depression wurden Maßnahmen wie die soziale Sicherheit (Social Security) eingeführt, um wirtschaftliche Härten durch Transferzahlungen zu lindern.
- Direkte Geldtransfers, wie sie vom Kongress im März 2020 genehmigt wurden, sind Beispiele für staatliche Reaktionen in Wirtschaftskrisen zur Stabilisierung der Wirtschaft.
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Wie Transferzahlungen die Wirtschaft beeinflussen
In den USA beziehen sich Transferzahlungen in der Regel auf Zahlungen des Bundes an Einzelpersonen im Rahmen verschiedener Sozialprogramme. Diese Zahlungen gelten als Umverteilung von Wohlstand von den Gutverdienenden zu den Schlechtverdienenden. Sie zielen darauf ab, Menschen aus humanitären Gründen zu helfen und die Wirtschaft in schwierigen Zeiten durch Erhöhung der Kaufkraft anzukurbeln.
Verschiedene Formen von Transferzahlungen erklärt
Die soziale Sicherheit (Social Security), ob für den Ruhestand oder bei Erwerbsunfähigkeit, ist eine der bekanntesten Transferzahlungen. Diese gelten als Transferzahlungen, obwohl die meisten Empfänger während ihres Arbeitslebens in das System eingezahlt haben. Auch Arbeitslosengeld wird als Transferzahlung betrachtet.
Es gibt viele andere Arten von Transferzahlungen. Sie können von einer Person zur anderen oder sogar von einer Einzelperson an eine Organisation geleistet werden. Dazu gehören Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen oder ein einfaches Bargeldgeschenk von einer Person zur anderen.
Bildungs- und Ausbildungszuschüsse sind ebenfalls Arten staatlicher Transferzahlungen. Dazu gehört die Unterstützung von Unternehmen oder Arbeitsgruppen, die Bildungs- oder Ausbildungsprogramme anbieten.
Transferzahlungen umfassen nicht die Subventionen an Landwirte, Hersteller und Exporteure, obwohl es sich um eine einseitige Zahlung des Staates handelt.
Die Rolle von Transferzahlungen in wirtschaftlichen Rezessionen
Transferzahlungen nehmen oft zu oder beginnen in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten. Die soziale Sicherheit (Social Security) wurde beispielsweise von der Roosevelt-Regierung während der Großen Depression eingeführt.
Im März 2020 genehmigte der Kongress direkte Barzahlungen in Höhe von $1,200 an die meisten Amerikaner, insgesamt $250 Milliarden, um während des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu helfen. Der Kongress genehmigte außerdem $500 Milliarden für US-amerikanische Unternehmensrettungen.1
Viele Länder gewähren in wirtschaftlichen Rezessionen direkte Barhilfen, um Bedürftige zu unterstützen und die Wirtschaft anzukurbeln. Nach keynesianischer Wirtschaftstheorie haben Transferzahlungen einen „Multiplikatoreffekt", was bedeutet, dass jeder Dollar an Zahlungen eine Kettenreaktion auslöst, die zu mehr Ausgaben führt als nur der ursprüngliche Dollar.