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Unterberichterstattung

Verständnis der Unterberichterstattung: Auswirkungen auf Steuern und Konsequenzen



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Unterberichterstattung von Einkommen oder Einnahmen ist eine vorsätzliche, illegale Handlung zur Reduzierung der Steuerschuld.
  • Sie wirkt sich auf die Staatseinnahmen aus und beeinträchtigt die Finanzierung von Programmen wie Social Security, Medicare und anderen.
  • Sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen können Unterberichterstattung begehen.
  • Täter können bei vorsätzlicher Unterberichterstattung mit Geldstrafen oder strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
  • Die meisten Lohnempfänger melden keine zu niedrigen Einkünfte, da ihre Einkünfte direkt von den Arbeitgebern gemeldet werden.


Was ist Unterberichterstattung?


Unterberichterstattung ist die illegale Praxis, vorsätzlich weniger Einkommen oder Einnahmen zu melden, um die Steuerschuld zu verringern. Sie kann sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen betreffen, wobei Lohnempfänger aufgrund der Meldepflicht durch den Arbeitgeber weniger betroffen sind. Sie reduziert die Mittel für Programme wie Social Security und Medicare. Personen, bei denen Unterberichterstattung festgestellt wird, können mit Geldstrafen oder strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.



Warum Unterberichterstattung vorkommt und ihre Auswirkungen


Wenn ein angeschlagenes börsennotiertes Unternehmen einen starken Kursverfall erlebt, kann es für ein Geschäftsquartal sogar niedrigere Einnahmen melden, als es tatsächlich in diesem Zeitraum erzielt hat. Dies geschieht lediglich aus optischen Gründen. Der Trick besteht darin, Einnahmen zu verstecken und diese versteckten Beträge dann mit den Einnahmen des folgenden Quartals in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, sodass Außenstehende glauben, das Unternehmen habe sich erholt und sei nun in einer viel besseren Verfassung.

Der Anschein eines erfolgreicheren Quartals kann Investoren begeistern und letztlich den Aktienkurs des Unternehmens steigern. Natürlich ist auch diese Form der Unterberichterstattung illegal.

An der Börse notierte Unternehmen sind nicht die einzigen Übeltäter. Tatsächlich sind es meist Selbstständige und Personen mit Bareinkünften, die am ehesten ihre Einkünfte zu niedrig angeben. Das Hauptziel ist hier, die Steuerschuld zu verringern und einen höheren Anteil des erwirtschafteten Geldes einzubehalten.



Wichtig


Angestellte mit Lohn- oder Gehaltsbezügen geben ihre Einkünfte in der Regel nicht zu niedrig an, da ihre Einkünfte normalerweise direkt von Dritten – nämlich ihren Arbeitgebern – an die IRS gemeldet werden.



Rechtliche und finanzielle Folgen der Unterberichterstattung


Einzelpersonen und Unternehmen, die bei der Unterberichterstattung erwischt werden, können mit finanziellen Sanktionen belegt werden und im Extremfall sogar mit strafrechtlichen Anklagen rechnen.

Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass Unterberichterstattung nur dann eine Straftat darstellt, wenn die Täter vorsätzlich gegen die Steuergesetze verstoßen. Erfolgt diese Handlung aufgrund von Fahrlässigkeit oder Rechenfehlern, kann die IRS das unterberichterstattende Unternehmen oder die Einzelperson mit Strafen belegen, ohne ein Strafverfahren gegen diese Personen einzuleiten.

Beispielsweise: Wenn eine Kellnerin eines Nachts abgelenkt ein paar Scheine in die Gesäßtasche steckt, anstatt sie mit dem restlichen Trinkgeld zusammenzulegen, wird diese Nachlässigkeit wahrscheinlich nicht zu einer strafrechtlichen Bestrafung führen. Nur wenn Ermittler feststellen, dass eine vorsätzliche Steuerhinterziehung oder Betrug vorliegt, riskiert die Kellnerin eine Verurteilung wegen eines Verbrechens.

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