unterbewertet
Wie unterbewertete Aktien Investitionsmöglichkeiten bieten
Wichtige Erkenntnisse
- Unterbewertet bezieht sich auf einen Vermögenswert, der unter seinem wahrgenommenen inneren Wert notiert, was eine potenzielle Kaufgelegenheit für Anleger darstellt.
- Value-Investing beinhaltet den Kauf unterbewerteter Aktien, um von der Differenz zwischen innerem und Marktwert zu profitieren.
- Die Bestimmung des inneren Werts einer Aktie erfordert eine Finanzanalyse, bleibt jedoch von Natur aus subjektiv und kann die Theorie effizienter Märkte in Frage stellen.
- Erfolgreicher Handel mit unterbewerteten Aktien stellt die Effizienzmarkthypothese in Frage und legt nahe, dass einige von Marktineffizienzen profitieren könnten.
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Was bedeutet unterbewertet?
Unterbewertet bezieht sich auf einen Vermögenswert oder ein Wertpapier, das unter seinem wahren inneren Wert notiert, was eine potenzielle Kaufgelegenheit für Anleger darstellt. Das Verständnis von Unterbewertung ist entscheidend für Anleger, die Vermögenswerte zu einem Preis kaufen möchten, der unter ihrem tatsächlichen Wert liegt, um so die Anlagerenditen zu optimieren. Der Kauf von Aktien, wenn sie unterbewertet sind, ist ein wesentlicher Bestandteil der Value-Investing-Strategie des berühmten Investors Warren Buffett.
Anleger verlassen sich häufig auf Finanzberichte und wichtige Kennzahlen wie freien Cashflow, Gesamtkapitalrentabilität und Gewinnmargen, um zu beurteilen, ob eine Aktie unterbewertet ist. Wir erklären, wie man unterbewertete Aktien identifiziert und welche Rolle sie im Value-Investing spielen.
Analyse unterbewerteter Aktien im Value-Investing
Value-Investing ist jedoch nicht narrensicher. Es gibt keine Garantie dafür, wann oder ob eine Aktie, die unterbewertet erscheint, an Wert gewinnen wird. Es gibt auch keine exakte Methode, um den inneren Wert einer Aktie zu bestimmen – was im Grunde ein fundiertes Ratespiel ist. Wenn jemand sagt, dass eine Aktie unterbewertet ist, sagt er im Wesentlichen nur, dass er glaubt, die Aktie sei mehr wert als der aktuelle Marktpreis, aber dies ist von Natur aus subjektiv und kann auf einer rationalen Argumentation auf Basis von Unternehmensfundamentaldaten beruhen oder auch nicht.
Eine unterbewertete Aktie wird aufgrund aktueller Indikatoren, wie sie in einem Bewertungsmodell verwendet werden, als zu niedrig bewertet angesehen. Sollte die Aktie eines bestimmten Unternehmens deutlich unter dem Branchendurchschnitt bewertet sein, könnte sie als unterbewertet gelten. In diesen Fällen können Value-Investoren darauf abzielen, diese Anlagen zu erwerben, um bei geringeren Anschaffungskosten angemessene Renditen zu erzielen.
Ob eine Aktie tatsächlich unterbewertet ist oder nicht, ist interpretationsabhängig. Wenn ein Bewertungsmodell ungenau oder falsch angewendet wird, könnte dies bedeuten, dass die Aktie bereits angemessen bewertet ist.
Erkundung des Value-Investing und seines Fokus auf unterbewertete Vermögenswerte
Value-Investing ist eine Anlagestrategie, die nach unterbewerteten Aktien oder Wertpapieren auf dem Markt sucht, mit dem Ziel, diese zu kaufen oder in sie zu investieren. Da die Vermögenswerte zu relativ geringen Kosten erworben werden können, hofft der Anleger, die Wahrscheinlichkeit einer Rendite zu verbessern.
Darüber hinaus vermeidet die Value-Investing-Methodik den Kauf von Posten, die auf dem Markt als überbewertet gelten könnten, aus Angst vor einer ungünstigen Rendite.
Wie Unterbewertung mit Subjektivität und Markteffizienz zusammenhängt
Die Vorstellung, dass eine Aktie dauerhaft unterbewertet (oder überbewertet) sein kann, sodass ein Anleger durch den Handel mit diesen falsch bewerteten Aktien stets überdurchschnittliche Marktrenditen erzielen kann, steht insbesondere im Widerspruch zur Idee, dass der Aktienmarkt alle verfügbaren Informationen vollständig effizient nutzt. Wenn eine Aktie tatsächlich einen höheren inneren Wert als ihren Marktpreis hätte und dies leicht aus ihren Finanzberichten ersichtlich wäre, hätten alle Marktteilnehmer einen sofortigen Anreiz, die Aktie zu kaufen, und würden dadurch den Preis auf ihren inneren Wert treiben.
Mit anderen Worten: Wenn Märkte effizient sind, sollte es nahezu unmöglich sein, eine wirklich unterbewertete Aktie zu finden (es sei denn, man verfügt über Insiderinformationen, die anderen Marktteilnehmern nicht zugänglich sind). Dies bedeutet, dass ein Anleger, der eine bestimmte Aktie für unterbewertet hält, von Natur aus ein subjektives Urteil fällt, das dem Rest des Marktes widerspricht (abgesehen von Insiderinformationen). Es bedeutet auch, dass die Existenz erfolgreicher Value-Trader, die den Markt stets überlisten können, eine Herausforderung für die Idee darstellen würde, dass Märkte effizient sind.
Vergleich von Value-Investing mit wertbasiertem Investieren
Wertbasiertes Investieren ist das Konzept, Aktien von Unternehmen auf der Grundlage der persönlichen Werte eines Anlegers zu kaufen. Es unterscheidet sich vom Value-Investing, das nach unterbewerteten Aktien sucht. Bei dieser Anlagestrategie entscheidet der Anleger, auf der Grundlage dessen zu investieren, woran er persönlich glaubt, selbst wenn Marktindikatoren die Position nicht als rentabel unterstützen. Dies kann beinhalten, Investitionen in Unternehmen mit Produkten zu vermeiden, die man nicht unterstützt, und Gelder in diejenigen zu lenken, die man unterstützt.
Zum Beispiel: Sollte ein Investor gegen das Rauchen von Zigaretten sein, aber alternative Kraftstoffquellen befürworten, würde er sein Geld entsprechend anlegen. Diese Art des Investierens setzt voraus, dass der Anleger zunächst prüft, ob das Produkt und der Sektor mit seinen Werten übereinstimmen.
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