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Urknall

Big Bang: Die Transformation der London Stock Exchange



Wichtige Erkenntnisse


  • Der Big Bang bezieht sich auf die Deregulierung und Privatisierung der London Stock Exchange am 27. Oktober 1986.
  • Diese Veränderung verwandelte die City of London in ein führendes internationales Finanzzentrum.
  • Der konservativen Regierung unter Margaret Thatcher wird diese Errungenschaft zugeschrieben.
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Was ist der Big Bang?


Der Big Bang bezieht sich auf den Tag, an dem die London Stock Exchange (LSE) dereguliert und am 27. Oktober 1986 zu einer privaten Aktiengesellschaft wurde. Er gilt als Errungenschaft der konservativen Regierung unter Margaret Thatcher. Er hatte globale Auswirkungen und trug dazu bei, die City of London in ein führendes internationales Finanzzentrum zu verwandeln.1



Deregulierung der London Stock Exchange


Im Jahr 1983 war die London Stock Exchange in einen Kartellrechtsfall verwickelt, der von der vorherigen Regierung durch das Office of Fair Trading eingeleitet worden war.2 Zur Debatte standen Regeln zu Provisionen, die Unabhängigkeit von Jobbern und Maklern sowie der Mangel an ausländischer Mitgliedschaft an der Börse.

Am 27. Oktober 1986 führten Premierministerin Margaret Thatcher und Finanzminister Nigel Lawson den "Big Bang" ein, um Reformen an den Londoner Märkten umzusetzen. Vor dem Big Bang hinkte die LSE anderen Börsen hinterher. Die New York Stock Exchange (NYSE) war nach Umsatzvolumen der größte Markt weltweit, während die LSE nur 1/13 des von der NYSE gehandelten Volumens umsetzte.



Kurzer Fakt


Jobber, auch "Stock Jobber" genannt, fungierten als Market Maker. Sie hielten Aktien, sorgten durch Kauf und Verkauf von Wertpapieren für Marktliquidität und gleichten Kauf- und Verkaufsaufträge von Anlegern über Makler aus, die keine Märkte machen durften.



Schlüsselmaßnahmen hinter dem Big Bang


Abschaffung fester Provisionen beim Wertpapierhandel

Ermächtigung von Firmen, Anleger zu vertreten und Großhandelsgeschäfte auszuführen

Öffnung der London Stock Exchange für ausländische Firmen

Einführung einer elektronischen Plattform anstelle des Parketthandels2



Die finanziellen Auswirkungen des Big Bang


Der Big Bang ermöglichte mehr Wettbewerb durch die Abschaffung fester Provisionen, ermöglichte Fusionen und Übernahmen durch die Beendigung der Trennung von Händlern und Beratern und öffnete den Londoner Markt für internationale Banken.

Die Veränderungen führten zu erheblichen Umwälzungen auf den Finanzmärkten in ganz London. Große Banken übernahmen alte Firmen, was zur Gründung der Financial Services Authority (FSA) führte, die von 2001 bis 2013 die Finanzdienstleistungsbranche im Vereinigten Königreich regulierte.3 Mit der Machtkonzentration bei großen Konzernen wirkte sich diese Veränderung auf die globalen Finanzsysteme aus.



Welche Probleme lösten die Deregulierung der London Stock Exchange aus?


Der Big Bang konzentrierte sich auf die Beseitigung von Überregulierung. Die im Big Bang gefundene Lösung unterstützte die Lehren des freien Marktwettbewerbs und der Leistungsgesellschaft.



Wie wirkte sich die Deregulierung auf die London Stock Exchange aus?


Das Handelsvolumen an der London Stock Exchange und ihre Marktkapitalisierung stiegen. London wurde führend auf den Märkten für Anleihen, Rohstoffe und Währungen.2



Welche Organisation reguliert die London Stock Exchange?


Die Financial Conduct Authority (FCA) reguliert Finanzdienstleistungsunternehmen und Finanzmärkte im Vereinigten Königreich.4

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