Verlustpolice-Freigabe Lpr
Verständnis der Lost Policy Release (LPR) in der Versicherung
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Lost Policy Release (LPR) ist ein Dokument, das einen Versicherer von Haftungen befreit, wenn eine Police verloren geht oder gekündigt wird.
- Ursprünglich erforderte die Kündigung einer Police die Rückgabe der Originaldokumente, doch dies ist bei den meisten modernen Versicherungsprozessen nicht mehr nötig.
- LPRs werden möglicherweise noch in bestimmten Situationen verwendet, z. B. beim Wechsel des Kfz-Versicherers.
- Drei Arten von Kündigungen können mit LPRs verbunden sein: Flat, Pro Rata und Short Rate, die sich jeweils unterschiedlich auf Rückerstattungen auswirken.
- Durch die Unterzeichnung eines LPR entbindet man den Versicherer von künftigen Haftungen für Schadensfälle nach dem Kündigungsdatum der Police.
Was ist ein Lost Policy Release (LPR)?
Ein Lost Policy Release (LPR) ist eine formelle Versicherungserklärung. Wenn sie von der versicherten Person unterzeichnet wird, befreit sie eine Versicherungsgesellschaft von ihren Verpflichtungen und zeigt an, dass die betreffende Police verloren gegangen oder gekündigt wurde.
Historisch gesehen musste der Versicherte zur Kündigung einer Versicherungspolice die Originaldokumente vorlegen, die bei der Ausstellung der Police ausgestellt wurden.
Die meisten modernen Kündigungen von Versicherungspolicen erfolgen ohne LPRs, außer in Fällen wie dem Wechsel des Kfz-Versicherers.
Drei Arten von Kündigungen stehen im Zusammenhang mit Lost Policy Releases: Flat, Pro Rata und Short Rate. Jede hat eine unterschiedliche Auswirkung auf Rückerstattungen.
Wie Lost Policy Releases (LPRs) in die moderne Versicherungswelt passen
Lost Policy Releases verwenden oft Standardformulierungen aus der Vergangenheit. Diese Releases bieten Optionen, entweder eine Police freizugeben oder zu kündigen. Obwohl sie sich anders anhören, bedeuten beide Optionen dasselbe.
Die meisten modernen Versicherungsfälle erfordern weder LPRs noch die Rückgabe der Originaldokumente.
Eine Ausnahme ist ein Kfz-Versicherer, der möglicherweise einen Lost Policy Release verlangt, wenn ein Versicherungsnehmer den Anbieter wechselt. Nach der Unterzeichnung haftet der Versicherer nicht mehr für Schäden, und das Formular wird wahrscheinlich online ausgefüllt.
Wie es funktioniert
Historisch gesehen musste eine versicherte Person, die eine Versicherungspolice kündigen wollte, die ursprünglichen Versicherungsdokumente vorlegen, die die Versicherungsgesellschaft bei der Zeichnung der Police erstellt hatte. Wenn die Police verloren ging oder verlegt wurde, musste der Versicherte nachweisen, dass die Police dennoch gekündigt wird, und dies geschah mit einem Lost Policy Release (LPR). Der LPR zeigt an, dass der Versicherungsnehmer die Police absichtlich kündigt.
Arten von Kündigungen und Lost Policy Releases
Beim Ausfüllen des Lost Policy Release, auch „Cancellation/Lost Policy Release“ genannt, wählt der Versicherte in der Regel zwischen drei Arten von Kündigungen: Flat, Pro Rata und Short Rate.
Flat-Kündigungen werden verwendet, wenn der Versicherer nie einem Risiko ausgesetzt war, da der Deckungsschutz nie in Kraft trat. In diesem Fall wird die Prämie oft vollständig zurückerstattet.
Wird eine Versicherungspolice vor ihrem Ablauf gekündigt, kann der Versicherte Anspruch auf einen Teil oder die gesamte verbleibende unverdiente Prämie haben, die der Versicherer zurückhält. Dies wird als Pro-Rata-Kündigung bezeichnet. Die unverdiente Prämie stellt das Geld dar, das ein Versicherer aus dem Verkauf der Police eingenommen hat, das aber zur Deckung der bei der Zeichnung der Police entstandenen Haftung zurückgestellt wird.
Short-Rate-Kündigungen werden verwendet, wenn der Versicherte die Prämien nicht zahlt und die Versicherungsgesellschaft die Kündigung der Police verlangt. Lost Policy Releases können auch verwendet werden, wenn ein Versicherer eine Ersatzpolice ausstellt. Sobald ein Lost Policy Release unterzeichnet ist, ist der Versicherer nicht mehr für Schadensfälle verantwortlich, die nach dem Kündigungsdatum der ersetzten Police geltend gemacht werden. In solchen Fällen kann es jedoch klug sein, die alten Policendokumente aufzubewahren, falls es Probleme mit der Ersatzversicherungspolice gibt.