vermittelte Einlage
Brokered Deposits verstehen: Definition, Funktionsweise und Vorteile
Wichtige Erkenntnisse
- Vermittlungseinlagen sind Bankeinlagen, die von externen Vermittlern bereitgestellt werden und oft höhere Zinssätze für Anleger bieten.
- Einlagenvermittler teilen große Stückelungseinlagen in kleinere Portionen auf, um sie an einzelne Anleger oder kleinere Banken zu verkaufen.
- Die FDIC reguliert Vermittlungseinlagen in den USA und erlaubt nur gut kapitalisierten Banken, diese ohne Einschränkungen anzunehmen.
- Vermittlungseinlagen können die Bankliquidität verbessern, gelten jedoch aufgrund ihrer Zinsempfindlichkeit als risikoreicher als Kerneinlagen.
- Anleger erzielen bei Vermittlungseinlagen in der Regel höhere Zinssätze als bei traditionellen Einlagen.
Was ist eine Vermittlungseinlage?
„Vermittlungseinlage“ ist ein Begriff, der sich auf Finanzierungen für Finanzinstitute bezieht, die von einem Einlagenvermittler verwaltet werden. Ein Einlagenvermittler beschafft Gelder und verkauft sie dann im Namen anderer an Banken. Anleger in Vermittlungseinlagen erhalten in der Regel einen höheren Zinssatz als bei traditionellen Einlagen.
Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) erlässt Vorschriften für Vermittlungseinlagen, die im Vergleich zu Kerneinlagen als risikoreichere Finanzierungsquelle für Banken gelten.
Die Funktionsweise von Vermittlungseinlagen verstehen
In den Vereinigten Staaten ist die FDIC für die Regulierung von Vermittlungseinlagen zuständig. Die FDIC legt die Regeln und den regulatorischen Rahmen fest, die definieren, was eine Vermittlungseinlage ist, und legt fest, wer als Einlagenvermittler gilt. Im Allgemeinen ist ein Einlagenvermittler eine Person oder Firma, die die Platzierung von Einlagen anderer Personen bei versicherten Instituten wie Banken ermöglicht.
In der Regel verkaufen Banken Einlagen (oft in Form von großvolumigen Einlagenzertifikaten) an Einlagenvermittler, die diese großen Einlagen dann in kleinere Anlagen aufteilen, um sie zu einem attraktiven Zinssatz an einzelne Anleger oder kleinere Banken weiterzuverkaufen.
Nach den FDIC-Regeln dürfen nur gut kapitalisierte Banken mit ausreichenden Vermögenswerten Vermittlungseinlagen annehmen. Ausreichend kapitalisierte Banken können sie mit einer Ausnahmegenehmigung annehmen, während unterkapitalisierte Banken sie nicht annehmen dürfen. Durch die Annahme von Vermittlungseinlagen kann eine Bank Zugang zu einem größeren Pool potenzieller Investitionsmittel erhalten und ihre Liquidität verbessern.
Kurzer Fakt
Laut FDIC belief sich der Gesamtbetrag der bei versicherten US-Einlageninstituten gehaltenen Vermittlungseinlagen zum 30. September 2018 auf 986 Milliarden US-Dollar, was 8,0 % der 12,3 Billionen US-Dollar an inländischen Einlagen der Branche entspricht.
Vergleich von Vermittlungseinlagen und Kerneinlagen
Vermittlungseinlagen und Kerneinlagen sind die beiden Arten von Einlagen, die die Einlagenverbindlichkeiten einer Bank ausmachen. Zu den Kerneinlagen gehören Giro- und Sparkonten sowie individuelle Einlagenzertifikate. Einzeln betrachtet können diese Konten klein sein, aber zusammen bilden sie die Kerneinlagen einer Bank.
Der Vorteil von Kerneinlagen für eine Bank besteht darin, dass sie langfristig in der Regel stabil sind, vorhersehbare Kosten haben und weniger anfällig für Zinsschwankungen sind. Vermittlungseinlagen hingegen gelten als risikoreichere Finanzierungsquelle für eine Bank, da sie stark von Zinsänderungen beeinflusst werden.
Vorteile von Vermittlungseinlagen für Banken und Anleger
Vermittlungseinlagen verbessern die Bankliquidität und ermöglichen es Banken, Kredite an Unternehmen und die Öffentlichkeit zu vergeben. Die Bank kann auch Geld sparen, indem sie Vermittlungseinlagen annimmt, im Vergleich zur Abwicklung eines gleichwertigen Dollarbetrags aus zahlreichen kleineren Kerneinlagen. Privatpersonen entscheiden sich oft für Vermittlungseinlagen, da sie höhere Zinssätze als traditionelle Einlagen bieten.