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Vertragsmarkt

Vertragsmarkt: Was er ist, wie er funktioniert, Geschichte



Was ist ein Vertragsmarkt?


Ein Vertragsmarkt (designated contract market) ist eine registrierte Börse, an der Waren- und Optionskontrakte gehandelt werden. Er wird manchmal auch als "designated exchange" bezeichnet.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Vertragsmarkt ist eine registrierte Börse, an der Derivatekontrakte gehandelt werden.
  • Die Kernfunktion eines Vertragsmarktes besteht darin, fairen und geordneten Handel, finanzielle Kontrollen und die effiziente Verbreitung von Handelspreisinformationen zu gewährleisten.
  • Vertragsmärkte müssen sich bei der überwachenden Regulierungsbehörde, wie der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), gemäß Abschnitt 5 des Commodity Exchange Act (CEA) registrieren lassen.
  • Im Interesse der Aufrechterhaltung der Liquidität haben Kontrakte, die auf einem Vertragsmarkt gehandelt werden, standardisierte Größen, Verfallsdaten und bei Optionen Ausübungspreise, was im Gegensatz zu außerbörslichen (OTC) Kontrakten steht.
  • Erhalten Sie personalisierte, KI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.


Vertragsmärkte verstehen


Ein Vertragsmarkt (designated contract market, DCM) ist jede Warenbörse (exchange), die zum Handel mit bestimmten Options- oder Futures-Kontrakten bestimmt ist. Sie muss sich bei der überwachenden Regulierungsbehörde, insbesondere der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), gemäß Abschnitt 5 des Commodity Exchange Act (CEA) registrieren lassen. Die meisten großen Futures-Märkte bieten auch Clearing- und Abwicklungsfunktionen an.

Ein Vertragsmarkt, auch bekannt als Börse, bietet die Umgebung, sei es ein physischer Handelsraum oder virtuelle elektronische Plattformen, in der Futures- und Optionskontrakte gekauft und verkauft werden. Es ist ein Marktplatz, an dem Wertpapiere, Rohstoffe, Derivate und andere Finanzinstrumente gehandelt werden. Die Kernfunktion einer Börse besteht darin, fairen und geordneten Handel, finanzielle Kontrollen und die effiziente Verbreitung von Handelspreisinformationen zu gewährleisten.

Um die Liquidität zu erhalten, haben Kontrakte, die auf einem Vertragsmarkt gehandelt werden, standardisierte Größen, Verfallsdaten und bei Optionen Ausübungspreise. Diese Standardisierung steht im Gegensatz zum außerbörslichen (OTC) Markt, auf dem Käufer und Verkäufer die Bedingungen individuell anpassen und vereinbaren.



Geschichte der Vertragsmärkte in den USA


Die größte Futures-Börse in den USA, die Chicago Mercantile Exchange (CME), wurde Ende der 1890er Jahre gegründet, als die einzigen angebotenen Futures-Kontrakte für landwirtschaftliche Produkte waren. Das Aufkommen von Zins- oder Anleihen-Futures und Währungs-Futures an den wichtigsten Devisenmärkten kam in den 1970er Jahren. Die heutigen Futures-Börsen sind deutlich größer, mit Absicherung von Finanzinstrumenten durch Futures. Diese Futures-Absicherungskontrakte machen den Großteil der Futures-Marktaktivität aus. Futures-Börsen spielen eine wichtige Rolle im Betrieb des globalen Finanzsystems.

Finanzbörsen haben viele Fusionen erlebt, die bedeutendste war die zwischen der CME und dem Chicago Board of Trade (CBOT) im Jahr 2007. Nach der Umbenennung in CME Group erwarb sie 2008 die NYMEX Holdings Inc., die Muttergesellschaft der New York Mercantile Exchange (NYMEX) und der Commodity Exchange Inc. (COMEX). Im Jahr 2012 wuchs sie erneut und fügte die Kansas City Board of Trade hinzu, die ein dominierender Akteur bei Hartweizen ist.

Ein weiterer wichtiger Akteur in den USA ist die Intercontinental Exchange (ICE). 2000 als elektronische Börse gegründet, erwarb ICE 2001 die International Petroleum Exchange (ICE). 2007 übernahm sie sowohl die New York Board of Trade (NYBOT) als auch die Winnipeg Commodity Exchange (WCE). Schließlich expandierte sie mit der Übernahme von NYSE Euronext im Jahr 2013 in Aktien.

Infolge des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act (Dodd-Frank), der 2010 verabschiedet wurde, sind DCMs eine von zwei Arten von Börsen, an denen verpflichtend geclearte Swaps gehandelt werden dürfen. Die andere Art von Börse wird als Swap Execution Facility (SEF) bezeichnet. Das Gesetz versuchte, Verträge, die zuvor zwischen zwei Parteien geschlossen wurden, auf die beiden Börsentypen zu verlagern, damit sie vielen Gegenparteien zur Verfügung standen.

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