Vortex Indicator Vi
Vortex Indicator (VI): Umfassender Leitfaden für Berechnungen und Chartanalyse
Wichtige Erkenntnisse
- Der Vortex-Indikator (VI) verwendet zwei Linien, VI+ und VI-, um Trendumkehrungen zu erkennen und Trends zu bestätigen.
- VI+ und VI- sind in der Regel grün und rot eingefärbt und repräsentieren Aufwärts- bzw. Abwärtstrendlinien.
- Der Vortex-Indikator wurde 2009 von Etienne Botes und Douglas Siepman entwickelt.
- Handelssignale werden erzeugt, wenn VI+ über VI- kreuzt (Kaufsignal) oder umgekehrt (Verkaufssignal).
- Der Indikator funktioniert am besten in Kombination mit anderen technischen Analysetools, um Fehlsignale in unruhigen Marktphasen zu minimieren.
Was ist der Vortex-Indikator (VI)?
Der Vortex-Indikator (VI) ist ein technisches Werkzeug, das zur Erkennung von Trendumkehrungen und zur Bestätigung laufender Trends verwendet wird. Er besteht aus zwei Linien: VI+ für Aufwärtsbewegungen und VI- für Abwärtsbewegungen, die normalerweise in kontrastierenden Farben dargestellt werden. Entwickelt von Etienne Botes und Douglas Siepman, signalisiert er oft potenzielle Kauf- oder Verkaufsmöglichkeiten, wenn sich die beiden Linien kreuzen. Seine Messwerte werden zuverlässiger, wenn sie mit anderen Umkehrmustern kombiniert werden.
Die Ursprünge und Komponenten des Vortex-Indikators erkunden
Der Vortex-Indikator wurde erstmals von Etienne Botes und Douglas Siepman entwickelt, die das Konzept in einer Ausgabe von 2009 von „Technical Analysis of Stocks & Commodities“ vorstellten. 1Der Vortex-Indikator basiert auf zwei Trendlinien: VI+ und VI-.
So berechnen Sie den Vortex-Indikator: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Berechnung des Indikators ist in vier Teile unterteilt.
1. Berechnen Sie die True Range (TR), die den größten Wert aus: aktuellem Hoch minus aktuellem Tief, aktuellem Hoch minus vorherigem Schluss oder aktuellem Tief minus vorherigem Schluss ergibt.2. Bestimmen Sie die Aufwärts- und Abwärtsbewegung: - VM+ ist der absolute Wert des aktuellen Hochs minus dem vorherigen Tief. - VM- ist der absolute Wert des aktuellen Tiefs minus dem vorherigen Hoch.3. Legen Sie eine Parameterlänge (n) fest, typischerweise zwischen 14 und 30 Tagen, und summieren Sie dann die True Range, VM+ und VM- der letzten n Perioden. - Summe der True Range der letzten n Perioden = SUM TRn - Summe der VM+ der letzten n Perioden = SUM VMn+ - Summe der VM- der letzten n Perioden = SUM VMn−4. Berechnen Sie die Trendlinien VI+ und VI- mit: - VI+ = SUM VMn+ / SUM TRn - VI- = SUM VMn- / SUM TRn5. Wiederholen Sie den Vorgang täglich, um die VI+- und VI--Trendlinien zu bilden.Die traditionelle Anwendung der VI-- und VI+-Kreuzungen kann bei unruhiger Kursbewegung zu einer Reihe von Fehlsignalen führen. Erhöhen Sie die Anzahl der im Indikator verwendeten Perioden, um dies zu reduzieren, z. B. indem Sie 25 Perioden anstelle von 14 verwenden.
Interpretation des Vortex-Indikators: Trends und Signale
Der Vortex-Indikator wird häufig in Verbindung mit anderen Trendumkehrmustern verwendet, um ein Umkehrsignal zu unterstützen. Er ist in die meisten technischen Analyse-Softwareprogramme integriert. VI+ und VI- werden in der Regel unabhängig voneinander unter einem Candlestick-Chart dargestellt. Das folgende Diagramm zeigt ein Beispiel mit Linien, die sich ändernde Trendsignale auf einem Candlestick-Chart anzeigen.
Ein Aufwärtstrend oder ein Kaufsignal tritt auf, wenn VI+ unter VI- liegt und dann über VI- kreuzt, um die obere Position unter den Trendlinien einzunehmen. Ein Abwärtstrend oder ein Verkaufssignal tritt auf, wenn VI- unter VI+ liegt und über VI+ kreuzt, um die obere Position einzunehmen. Insgesamt bestimmt die Trendlinie in der oberen Position im Allgemeinen, ob sich das Wertpapier in einem Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet.