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When Issued (WI) Transaktionen: Definition & Beispiel



Was bedeutet "When Issued"?


When issued (WI) bedeutet, dass eine Transaktion bedingt getätigt wird, da ein Wertpapier zwar genehmigt, aber noch nicht ausgegeben wurde. Treasury-Wertpapiere, Aktiensplits und neue Aktien und Anleihen werden auf When-issued-Basis gehandelt.

Vor dem Angebot einer Neuemission wenden sich Underwriter an potenzielle Investoren, um Aufträge für die Neuemission zu buchen. When-issued-Geschäfte sind bedingt und der When-issued-Markt kann als Indikator für das Investoreninteresse dienen. Sie bieten sowohl Vorteile als auch Risiken, wie Einblicke in Liquidität und Marktnachfrage.



Wichtige Erkenntnisse


  • When-issued (WI)-Transaktionen sind bedingte Geschäfte für Wertpapiere, die angekündigt, aber noch nicht ausgegeben wurden, und bieten Anlegern eine frühe Möglichkeit, Interesse zu bekunden.
  • Der WI-Handel wird häufig für Treasury-Wertpapiere, Aktiensplits und Neuemissionen von Aktien und Anleihen genutzt und bietet Einblicke in die Marktnachfrage nach diesen Wertpapieren.
  • Diese Transaktionen sind bedingt und können nicht abgeschlossen werden, wenn das Wertpapierangebot storniert wird oder bestimmte regulatorische Bedingungen nicht erfüllt sind.
  • Anleger profitieren vom WI-Handel, da er Liquidität bietet und die Marktvolatilität verringert, indem er eine vorläufige Marktindikation der Nachfrage vor der tatsächlichen Emission liefert.
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Wie "When-issued"-Transaktionen funktionieren


When-issued-Aufträge sind bedingt und können nicht abgeschlossen werden, wenn das Angebot storniert wird. Sie werden auch als Aufträge "with ice" oder "when distributed" bezeichnet, kurz für "when, as, and if issued".

Angekündigte, aber noch nicht ausgegebene Wertpapiere werden auf When-issued-Basis gehandelt. Die Abwicklung der Transaktion erfolgt erst nach der Emission des Wertpapiers. Ein When-issued-Markt ermöglicht den Handel mit solchen Instrumenten.

When-issued-Märkte können Aufschluss über das Interesse geben, das eine Neuemission bei Anlegern hervorrufen könnte. When-issued-Transaktionen hängen von der tatsächlichen Emission des Wertpapiers und der Entscheidung der Börse oder der National Association of Securities Dealers ab, dass die Transaktion abgewickelt wird.



Reales Beispiel für "When-issued"-Handel


Ein Industriekonzern plant, seine Chemiesparte abzuspalten, da sie die Gewinne belastet und niedrige Margen aufweist. Dazu wird er den Aktionären eine Dividende in Form von Aktien des neuen Chemieunternehmens zahlen.

Nach dem Record Date, wenn Aktionäre für die Spin-off-Aktien qualifiziert sind, können sie das Recht, Aktien zu erhalten, auf When-issued-Basis handeln. Aktionäre, die Rechte kaufen, aber bis zum Verteilungsdatum keine Konzernaktien halten, erhalten dann ihre Spin-off-Aktien, womit der When-issued-Markt endet.



Vorteile von "When-issued"-Transaktionen


When issued zeigt die Nachfrage nach Wertpapieren auf und zieht Anleger an, die volatile Märkte meiden könnten. Dies kann die Volatilität bei der Emission von Wertpapieren verringern, da Anleger Vertrauen in die Nachfrage gewinnen.

When issued hilft, den Markt für ein neues Wertpapier zu entwickeln, indem es Anleger anzieht, und bietet den Anlegern auch Liquidität vor der tatsächlichen Verteilung der betreffenden Wertpapiere, sodass sie finanzielle Vermögenswerte leichter monetarisieren können.

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