Xetra
Xetra Erklärt: Eine führende deutsche elektronische Handelsplattform
Wichtige Erkenntnisse
- Xetra ist eine vollständig elektronische Handelsplattform mit Sitz in Frankfurt, Deutschland, betrieben von der Deutsche Börse Group.
- Sie ermöglicht den Großteil des Aktienhandels in Deutschland und einen erheblichen Teil des ETF-Handels in Kontinentaleuropa.
- 1997 eingeführt, war Xetra eines der ersten globalen elektronischen Handelssysteme und unterstützt derzeit den Handel mit Aktien, Anleihen und mehr.
- Die Plattform bietet niedrige Handelskosten, hohe Transparenz und schnelle Ausführungszeiten für Anleger.
- Der Handel auf Xetra findet von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 17:30 Uhr MEZ statt, außer an Feiertagen.
Was ist Xetra?
Xetra ist eine vollständig elektronische Handelsplattform, die von der Deutsche Börse Group in Frankfurt, Deutschland, verwaltet wird. Sie ist von zentraler Bedeutung für den Handel mit Aktien, Fonds, Anleihen, Optionsscheinen und Rohstoffen und wickelt über 90 % der Aktiengeschäfte in Deutschland ab. Die hohe Effizienz, Transparenz und die niedrige Kostenstruktur von Xetra kommen sowohl inländischen als auch internationalen Händlern zugute. Sie deckt zudem etwa 30 % des ETF-Handels in Europa ab.
Wir erklären die Funktionsweise von Xetra, seine Vorteile und wie es im Vergleich zu anderen globalen elektronischen Handelssystemen abschneidet. Erfahren Sie, wie diese Plattform schnelle Trades ermöglicht und warum sie weltweit führend in elektronischen Handelssystemen ist.
Ein tiefer Einblick in Deutschlands führende Handelsplattform
Wie bereits erwähnt, ist Xetra eine vollständig elektronische Handelsplattform. Mit Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, wird die Börse von der Deutsche Börse Group betrieben, die auch die Frankfurter Wertpapierbörse (FRA) besitzt.1 Die Deutsche Börse Group ist ein diversifiziertes Unternehmen mit einer Reihe von Produkten und Dienstleistungen, die die gesamte Wertschöpfungskette der Finanzbranche abdecken. Dazu gehören Listing, Handel, Clearing und Abwicklung sowie Verwahrungsdienstleistungen, Liquiditätsmanagement und mehr.
Xetra wurde 1997 eingeführt und war eines der ersten globalen elektronischen Handelssysteme und hat sich zu einem System entwickelt, das den Großteil aller Aktiengeschäfte an der FRA abwickelt. Tatsächlich finden mehr als 90 % des gesamten Aktienhandels in Deutschland über Xetra statt. Hinzu kommen etwa 30 % des gesamten ETF-Handels in Kontinentaleuropa.2
Die Xetra-Plattform bietet eine erhöhte Flexibilität bei der Einsicht in die Auftragstiefe innerhalb der Märkte. Da es sich um eine vollständig elektronische Plattform handelt, bietet sie Anlegern eine Handelsplattform mit niedrigen Kosten, hoher Transparenz und schnellen Bearbeitungszeiten für ihre Aufträge. Dies gilt insbesondere für stark gehandelte Aktien, darunter diejenigen im DAX. Dieser Index repräsentiert 40 der größten und liquidesten deutschen Unternehmen, die an der FRA gehandelt werden.1
Der Handel auf der Xetra-Elektronikplattform findet von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 17:30 Uhr Ortszeit statt. An wichtigen Feiertagen findet kein Handel statt. Die Plattform veranstaltet täglich um 8:50 Uhr eine Eröffnungsauktion und um 17:30 Uhr eine Schlussauktion.3
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Die Anzahl der Handelsteilnehmer auf Xetra, von denen etwa die Hälfte in Deutschland ansässig ist, Stand Juli 2022.4
Vergleich von Xetra mit anderen führenden elektronischen Handelssystemen
Xetra mag eines der größten elektronischen Handelssysteme der Welt sein, aber es ist sicherlich nicht das einzige und war nicht das erste, das die Einfachheit des automatisierten Handels bot.
Das erste automatisierte System für den direkten Handel zwischen US-Institutionen wurde 1969 eingeführt und hieß Instinet (ursprünglich Institutional Networks).5 Nasdaq folgte 1971 mit einem eigenen automatisierten System.6 Handelsaufträge wurden über diese und andere ähnliche Systeme telefonisch aufgegeben.
Die New Yorker Börse (NYSE) führte ihr Designated Order Turnaround (DOT)-System ein, das es Brokern ermöglichte, Aufträge direkt an Spezialisten auf dem Parkett zu leiten. 1984 kam SuperDOT auf, das die Anzahl der gleichzeitig an das Parkett gesendeten Aktien effektiv auf fast 100.000 erhöhte. Nasdaq bot bald das Small Order Execution System (SOES) an, um mit der NYSE zu konkurrieren.
Elektronischer Handel ist in der heutigen Finanzbranche recht verbreitet. Dank des Aufstiegs der Internet-Technologie dominiert er die öffentlichen Märkte gegenüber dem physischen Handelsgeschehen. Tatsächlich bieten nur wenige Börsen den Handel auf einem physischen Parkett an. Stattdessen findet der Großteil des Handels weltweit auf elektronischen Plattformen wie Xetra statt. Es gibt jedoch Risiken – insbesondere größere Cybersicherheitsbedrohungen.
Während Einzelpersonen einem gewissen Maß an Cyberangriffsrisiko ausgesetzt sind, sind größere Einheiten wie Unternehmen und Regierungssysteme oft die Hauptziele von Cybersicherheitsangriffen. Das US-Heimatschutzministerium setzt hochmoderne Cybersicherheitsmaßnahmen ein, um sensible Regierungsinformationen vor anderen Ländern, Nationalstaaten und einzelnen Hackern zu schützen. Jedes Finanzsystem, das Kreditkarteninformationen seiner Benutzer speichert, ist ebenso wie Systeme wie Börsen einem hohen Risiko ausgesetzt.
Börse Frankfurt. "Die Börsen der Deutsche Börse."
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XETRA. "Handelsmodelle."
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Börse Frankfurt. "Handelszeiten und Handelskalender."
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XETRA. "Handelsteilnehmer nach Ländern mit einer FWB-Zulassung."
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Instinet. "Über uns."
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Nasdaq. "Nasdaq: 50 Jahre Marktinnovation."
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