Zuhause
Verständnis von Zuhause: Definition, rechtliche Implikationen und ein Praxisbeispiel
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Zuhause ist rechtlich als der dauerhafte Hauptwohnsitz einer Person definiert.
- Der Besitz mehrerer Immobilien ändert nichts am rechtlichen Status eines Hauptwohnsitzes.
- Der Hauptwohnsitz beeinflusst Steuerpflichten und rechtliche Rechte.
- Die Eigenheimversicherung hängt von der Art der Nutzung und dem Deckungsbedarf ab.
- Die Absicht zurückzukehren ist entscheidend für den rechtlichen Status eines Zuhauses, selbst wenn es leer steht.
Was ist ein Zuhause?
Ein Zuhause ist mehr als eine physische Struktur, in der eine Person oder ein Haushalt wohnt. Es ist auch ein rechtlicher Hauptwohnsitz; der Ort, an dem Sie leben oder an den Sie zurückzukehren beabsichtigen. Dieser rechtliche Status kann Steuerpflichten, Aufenthaltsregeln und die Berechtigung für staatliche Leistungen beeinflussen. Er taucht oft bei persönlichen Finanzentscheidungen auf, wie etwa der Inanspruchnahme von steuerlichen Abzügen oder Gutschriften im Zusammenhang mit Wohnraum.
Rechtliche Auswirkungen des Eigenheims
Obwohl es voller emotionaler Konnotationen steckt, hat ein Zuhause spezifische rechtliche Konnotationen, da es verwendet wird, um viele Dinge zu bestimmen, von der Steuerpflicht bis zum Status einer Person in dem Land, in dem sie lebt. Es kann auch verwendet werden, um festzulegen, welche Nachlassgesetze eines Bundesstaates befolgt werden, die Rechte eines Bundesstaates bei der Steuererhebung und die Staatsbürgerschaft, wenn eine Person in einem anderen Land lebt als dem, in dem sie geboren wurde.123
Wenn eine Person mehr als eine Wohnung besitzt, zum Beispiel ein Ferienhaus oder eine Investitionsimmobilie, ist ihr Hauptwohnsitz der Ort, der als ihr rechtliches Zuhause betrachtet wird. Dieser rechtliche Status hat Einfluss darauf, wie ihre Steuern für diese Immobilie gezahlt werden, im Gegensatz zu ihrer Steuerverantwortung für ihre anderen Immobilien. Es gibt bestimmte Abschreibungen und Abzüge, die nur für den Hauptwohnsitz einer Person genutzt werden können.1
Die Art der Eigenheimversicherung oder Gefahrenversicherung, die eine Person für ihr Zuhause abschließt, variiert ebenfalls je nach Art der Nutzung. Da ein Zuhause eine eigengenutzte Immobilie ist, gelten bestimmte zusätzliche Deckungen – im Gegensatz zu einer nicht eigengenutzten Immobilie, die möglicherweise nur eine Police für das Gebäude und nicht für den Inhalt hat. Letzteres wäre der Fall bei einer Immobilie, die von jemand anderem als dem Eigentümer genutzt wird, wie zum Beispiel einer Mietimmobilie. Ein Mieter kann sich dafür entscheiden, eine eigene Mieterversicherung abzuschließen, um seine persönlichen Gegenstände in der Mieteinheit zu schützen, aber es ist der Vermieter des Gebäudes, der eine Hausbesitzer-Versicherung (oder eine kommerzielle Version davon) abschließen kann – die in der Regel nur das Gebäude und seine Infrastruktur abdeckt.4
Obwohl ein Zuhause leer stehen kann, wenn eine Person für längere Zeit reist oder ins Krankenhaus eingeliefert wurde, gilt der Ort rechtlich dennoch als ihr Zuhause, wenn die Absicht zur Rückkehr besteht und sie keinen anderen Ort als ihren rechtlichen dauerhaften oder Hauptwohnsitz beansprucht haben.
Beispiel für Eigenheimbesitz: Immobilienarten verstehen
Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Mary Smith besitzt drei Immobilien. Die erste ist ein Strandhaus in New Jersey. Sie nutzt diese Immobilie in den Sommermonaten mit ihren Kindern; im Winter steht die Immobilie leer. Dies ist ihr Ferienhaus.
Ihre zweite Immobilie ist eine Eigentumswohnung in New York City. Sie vermietet die Eigentumswohnung an Kate Jones, die dort ganztägig wohnt und ihr 1.500 Dollar Miete pro Monat zahlt. Dies ist ihre Investitionsimmobilie.
Ihre dritte und letzte Immobilie ist ein zweistöckiges Haus in einem Vorort direkt außerhalb von Philadelphia. Dort lebt sie mit ihrem Ehepartner und drei Kindern. Ihre Kinder gehen in der örtlichen Schulbezirksschule zur Schule, und sie zahlt ihre staatlichen und lokalen Einkommensteuern basierend auf den Sätzen von Pennsylvania. Dies ist ihr Zuhause oder Hauptwohnsitz.
Nehmen wir nun an, dass Marys ältestes Kind kurz vor dem High-School-Abschluss steht und sich an Colleges bewirbt. Der Bundesstaat New York bietet Einwohnern – das heißt Personen, die im Bundesstaat New York leben – kostenlose Studiengebühren an. Obwohl Mary eine Eigentumswohnung in New York besitzt, bezeichnen weder sie noch ihre Kinder den Staat als ihr Zuhause. Sie werden nicht in der Lage sein, das kostenlose Studiengebührenprogramm von New York zu nutzen.
Kate Jones jedoch, ihre Mieterin der New Yorker Eigentumswohnung, ist berechtigt, die kostenlosen Studiengebühren des Staates in Anspruch zu nehmen. Obwohl sie die Immobilie, in der sie wohnt, nicht besitzt, ist es ihr rechtlicher Wohnsitz, und sie bezeichnet New York City, im Bundesstaat New York, als ihr Zuhause.