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Zweitsterbeversicherung

Second-to-Die-Versicherung erklärt: Vorteile, Kosten und Nachlassplanung



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Zweitversterbensversicherung zahlt Leistungen erst nach dem Tod beider Versicherungsnehmer, was sie ideal für die Nachlassplanung macht.
  • Sie ist in der Regel günstiger als einzelne Lebensversicherungen, da die Prämien auf der gemeinsamen Lebenserwartung basieren.
  • Diese Versicherungsart hilft, Erbschaftssteuern zu decken und stellt sicher, dass Vermögenswerte wie Familienhäuser für die Begünstigten erhalten bleiben.
  • Überlebensversicherungen können die Qualifikation erleichtern, insbesondere wenn eine Person gesundheitliche Probleme hat.
  • Sie sind für wohlhabendere Familien vorteilhaft, um die Erbschaftssteuerbelastung bei der Übertragung von Vermögenswerten an Erben zu reduzieren.


Was ist eine Zweitversterbensversicherung?


Die Zweitversterbenslebensversicherung, auch Überlebensversicherung genannt, zahlt eine finanzielle Leistung aus, sobald die Versicherten gestorben sind. Sie ist in der Regel günstiger als eine Einzelversicherung, da die Prämien auf der gemeinsamen Lebenserwartung der versicherten Parteien basieren. Sie wird typischerweise für Nachlassplanungszwecke verwendet.

Die Zweitversterbensversicherung kann verwendet werden, um sicherzustellen, dass Begünstigte sich Vermögensübertragungen – wie ein Familienferienhaus – leisten können, anstatt es zur Bezahlung von Steuern verkaufen zu müssen. Die Todesfallleistung kann auch verwendet werden, um Nachlassabwicklungskosten auszugleichen oder einfach an Begünstigte weitergegeben werden.

Es ist oft einfacher, eine Überlebensversicherung zu erhalten als eine individuelle Risikolebensversicherung oder Kapitallebensversicherung.



Die Funktionsweise der Zweitversterbensversicherung verstehen


Eltern, die diese Versicherungsart abschließen, denken in der Regel an ihre Kinder. Beispielsweise kann eine Zweitversterbensversicherung so gestaltet sein, dass sie Erbschaftssteuern zahlt oder überlebende Kinder unterstützt. Sie wird auch als 'Dual-Life-Versicherung' und 'Überlebensversicherung' bezeichnet.

Im Allgemeinen wird die Zweitversterbensversicherung für die Nachlassplanung verwendet und deckt in der Regel zwei oder mehr Personen zu geringeren Kosten ab als Einzelversicherungen. Die Todesfallleistung einer Überlebenslebensversicherung wird in der Regel so berechnet, dass sie die bundesstaatlichen Erbschaftssteuern und andere Nachlassabwicklungskosten deckt, die nach dem Tod beider Ehepartner anfallen.

Das Produkt der Zweitversterbenslebensversicherung wurde in den 1980er Jahren entwickelt, als ein neues Gesetz es Ehepaaren ermöglichte, die bundesstaatlichen Erbschaftssteuern bis zum Tod beider Ehepartner aufzuschieben. Dieses Gesetz half überlebenden Ehepartnern, ihre Finanzen nicht zur Begleichung hoher Steuerrechnungen aufzubrauchen, was zusätzlichen finanziellen Druck auf andere verbleibende Erben ausübte.

Eine Zweitversterbensversicherung beginnt mit einer jährlichen Prämie für die Todesfallleistung, und jeder zusätzliche Betrag wächst steuerfrei und baut einen Barwert auf, um zukünftige Prämien zu decken.



Wichtig


Eine gemeinsame Lebensversicherung, auch Zweitversterbenslebensversicherung genannt, ist oft günstiger als der Abschluss einer Risikolebensversicherung oder einer Kapitallebensversicherung für jeden Ehepartner.



Warum den Kauf einer Zweitversterbensversicherung in Betracht ziehen?




Kosteneffizienz der Zweitversterbensversicherung


Die Prämie basiert auf der gemeinsamen Lebenserwartung eines Paares, und da sie erst beim Tod beider Ehepartner auszahlt, ist die Prämie deutlich günstiger als der Abschluss separater Policen für beide Personen mit dem gleichen Gesamtbetrag an Leistungen.



Vereinfachter Qualifikationsprozess


Wenn eine Person gesundheitliche Probleme hat, spielt das eine geringere Rolle, da die Leistungen nur bei Tod beider Personen gezahlt werden. Andernfalls könnte ihnen die Versicherung verweigert werden, wenn sie allein beantragen.



Verbesserung Ihrer Nachlassplanung mit einer Zweitversterbensversicherung


Eine Zweitversterbensversicherung kann helfen, einen Nachlass zu vergrößern, nicht nur vor Steuern zu schützen. Ihre Todesfallleistung stellt sicher, dass Begünstigte Geld erhalten, selbst wenn die Versicherten ihre Ersparnisse aufgebraucht haben.



Erhalt von Nachlassvermögen für zukünftige Generationen


Menschen kaufen eine Zweitversterbensversicherung, um ihren Nachlass für Erben intakt zu halten. Zum Beispiel hilft sie sicherzustellen, dass eine Familienhütte nicht zur Deckung von Steuern verkauft wird.



Wichtig


Im Falle einer Scheidung oder Trennung lassen sich Zweitversterbensversicherungen nicht einfach in zwei einzelne Policen aufteilen. Einige Versicherer bieten optionale Zusatzklauseln an, um diese Möglichkeit gegen Aufpreis abzudecken.



Wer sollte eine Zweitversterbensversicherung besitzen?


Eine Überlebenslebensversicherung ist oft am besten für wohlhabendere Familien geeignet, bei denen der Tod eines Ehepartners keine schwerwiegende finanzielle Belastung für den überlebenden Ehepartner darstellen würde. Sie wird auch von wohlhabenderen Familien genutzt, um die Erbschaftssteuerbelastung für ihre Erben zu reduzieren.



Ist eine Zweitversterbenslebensversicherung eine gute Idee?


Das kann sie sein, da die Prämien einer Zweitversterbensversicherung oft niedriger sind als bei Standardpolicen, die nur eine Person versichern. Aufgrund ihrer Struktur zahlt sie jedoch erst aus, nachdem beide Versicherten verstorben sind.



Was ist der Unterschied zwischen einer gemeinsamen und einer Zweitversterbensversicherung?


Eine gemeinsame Lebensversicherung umfasst mehr als eine (oft zwei) versicherte Personen auf derselben Police. Die gemeinsame Lebensversicherung kann entweder als Erstversterbens- oder als Zweitversterbensversicherung abgeschlossen werden. Bei Ersterer zahlt die Police aus, wenn eine der versicherten Personen stirbt. Bei Letzterer zahlt sie erst aus, nachdem auch die zweite versicherte Person verstorben ist.

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